von The Future's black » 30. Juni 2005 10:47
© Neue Luzerner Zeitung; 30.06.2005; Seite 20
Zuger Zeitung Leserbriefe
«Ursachen» der SBB-Panne
Zur umstrittenen Baarer Freiluftleitung
Bezug nehmend auf Artikel in der «SonntagsZeitung» und der «NZZ am Sonntag» vom letzten Wochenende, haben wir Baarer also (zusammen mit anderen «Querulanten»!) am Mittwoch der vergangenen Woche den Zusammenbruch des Bahnverkehrs verursacht! Die SBB wollen anscheinend aus dem ganzen Debakel den grösstmöglichen Gewinn schlagen, indem sie widerborstigen Verhandlungspartnern den schwarzen Peter zuschieben, in der Hoffnung, dass eine nationale Empörungswelle die «sturen Egoisten» in die Knie zwingt.
Dazu wollen wir nur zwei Punkte
der schier endlosen Episode SBB
versus Baar näher beleuchten: Die
SBB wollen nun
ein Roundtable-Gespräch organisieren! Am 17. beziehungsweise 21. Februar haben uns die Herren Karrer (NOK-
axpo) und Lalive-d'Epinay (SBB) die Tür vor der Nase zugeschlagen, als ich ein derartiges Gespräch, unter der Moderation eines ETH Professors des Instituts für Starkstromtechnik, vorgeschlagen habe. Es sei in dieser Angelegenheit schon alles gesagt, weitere Verhandlungen unnötig, war ihre kurze Antwort.
In Baar will niemand diese Stromleitung verhindern! Verhindern wollen wir eine Freileitung durch Wohngebiete. Viele Menschen sind verunsichert durch das Reizwort «Elektrosmog» und schätzen es daher nicht, in der Nähe oder unter einer Starkstromleitung leben zu müssen. Daher soll diese Leitung in den Boden verlegt werden.
Unsere Abklärungen haben ergeben, dass dies mit vertretbaren Mehrkosten möglich ist. Den Gerüchten zufolge soll der nationale SBB-Blackout seine Ursache im Bereich einer gestörten Freileitung gehabt haben. Ein Bruchteil dieser Schadenskosten könnte reichen, um unser Teilstück in den Boden zu verlegen.
Jürg Dübendorfer, Gemeindepräsident, Baar
© Neue Luzerner Zeitung; 30.06.2005; Seite 20
Zuger Zeitung Leserbriefe
«Ursachen» der SBB-Panne
Zur umstrittenen Baarer Freiluftleitung
Bezug nehmend auf Artikel in der «SonntagsZeitung» und der «NZZ am Sonntag» vom letzten Wochenende, haben wir Baarer also (zusammen mit anderen «Querulanten»!) am Mittwoch der vergangenen Woche den Zusammenbruch des Bahnverkehrs verursacht! Die SBB wollen anscheinend aus dem ganzen Debakel den grösstmöglichen Gewinn schlagen, indem sie widerborstigen Verhandlungspartnern den schwarzen Peter zuschieben, in der Hoffnung, dass eine nationale Empörungswelle die «sturen Egoisten» in die Knie zwingt.
Dazu wollen wir nur zwei Punkte
der schier endlosen Episode SBB
versus Baar näher beleuchten: Die
SBB wollen nun
ein Roundtable-Gespräch organisieren! Am 17. beziehungsweise 21. Februar haben uns die Herren Karrer (NOK-
axpo) und Lalive-d'Epinay (SBB) die Tür vor der Nase zugeschlagen, als ich ein derartiges Gespräch, unter der Moderation eines ETH Professors des Instituts für Starkstromtechnik, vorgeschlagen habe. Es sei in dieser Angelegenheit schon alles gesagt, weitere Verhandlungen unnötig, war ihre kurze Antwort.
In Baar will niemand diese Stromleitung verhindern! Verhindern wollen wir eine Freileitung durch Wohngebiete. Viele Menschen sind verunsichert durch das Reizwort «Elektrosmog» und schätzen es daher nicht, in der Nähe oder unter einer Starkstromleitung leben zu müssen. Daher soll diese Leitung in den Boden verlegt werden.
Unsere Abklärungen haben ergeben, dass dies mit vertretbaren Mehrkosten möglich ist. Den Gerüchten zufolge soll der nationale SBB-Blackout seine Ursache im Bereich einer gestörten Freileitung gehabt haben. Ein Bruchteil dieser Schadenskosten könnte reichen, um unser Teilstück in den Boden zu verlegen.
Jürg Dübendorfer, Gemeindepräsident, Baar