CT1, CT1+, CT2, DECT

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CT1, CT1+, CT2, DECT

von Elisabeth Buchs » 6. Juli 2005 21:55

Durch einen Link (www.e-smog.ch/virnich/2005.pdf) zu Angaben von Herrn Dr. Ing. Martin Virnich kann ich nun meine vor längerer Zeit gestellte Frage nach einem möglichen Unterschied zwischen CT1 und CT1+ (plus) beantworten. CT1 seien technisch veraltet und in Deutschland schon seit 1998 nicht mehr zugelassen, unterscheidet sich von CT1+ geringfügig in der Frequenz.

In Gebrauch sind noch CT1+-Geräte mit der guten "alten" analogen Funktechnik, kommen ohne gepulste Strahlung aus, senden nur, wenn wirklich telefoniert wird und können mehrere Mobilteile (Hörer) haben.

Die Erfindung des Ecomode und des Boss Orchid scheint so neu nicht zu sein. Es gab nämlich schon digitale CT2-Telefone, die bedeutungslos am Markt seien. Die Pulsfrequenz war 500 Hz, die Senderfrequenz bei 864,1 - 868,1 MHz. Die Basisstationen sendeten aber nur während des Telefonats. Das Problem scheint zu sein, dass dies nur möglich ist, wenn der Hörer auf der Basis aufliegt und nicht wenn mehrere Mobilteile vorhanden sind.

Aufgrund der Harmonisierung bei der Neuzuteilung der Frequenzen der CEPT-Mitgliedsländer bleiben in der Schweiz die Frequenzbereiche CT1+ und CT2 längstens bis zum 31. Dezember 2005 für diese Technologie reserviert. Danach können diese Geräte noch verwendet werden, sofern sie keine Störungen verursachen. Die Händler dürfen CT1+ und CT2-Telefone auch nach dem 1. Januar 2006 weiter vertreiben, müssen jedoch die Kunden auf die möglichen Störprobleme bei der Nutzung hinweisen.

Beim angegeben Link findet man auch Listen über das aktuelle Marktangebot, CT1+-Produkteinformation und Bezugsquellen und CT1+ "Gute alte Schätzchen". Bei diesen Occasionen fällt das CT1+ Philips Aloris unangenehm auf, wo das Mobilteil im Bereitschaftszustand alle 2 Sekunden einen Hochfrequenzpuls aussendet.

Der Wechsel von CT1+ zu DECT ist in gesundheitlicher Hinsicht ein grosser Rückschritt, (CT1+ können jedoch leichter abgehört werden), es scheint auch wieder um Frequenzeinsparung durch Digitalisierung zu gehen, damit diese Frequenzen anderweitig und wieder digitalisiert genutzt werden können, das bedeutet Mehrbelastung und biologisch problematischere Pulsung (wobei digital nicht zwingend gepulst bedeuten müsse, aber meistens wohl schon).

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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