BUWAL - Elektrosmog – ein Überblick

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: BUWAL - Elektrosmog – ein Überblick

Re: BUWAL - Elektrosmog – ein Überblick

von pegasus » 12. Juli 2005 17:31

Hier die Adresse einer weiteren Broschüre, die kürzlich in 8 Kantonen herauskam:http://www.sz.ch/umwelt/inhalt/themen/5 ... ltag_k.pdf

Es ist ja gut und recht, auf andere Elektromagnetfelder aufmerksam zu machen, leider sieht aber diese Broschüre für mich wieder nach Ablenkung und Verharmlosung des Mobilfunks aus.

Dringend nötig wäre jetzt endlich eine Aufklärungsschrift, die die ungehemmte Ausbreitung des Mobilfunks in geordnete Bahnen lenken würde! Mir kommt es vor, als wäre ein Tornado im Gange und niemand von den Verursachern versucht, die tosenden Wassermassen einzudämmen! Jetzt müssen klare Richtlinien für den Gebrauch des Handys unter die Leute! Und zwar redigiert von Gruppen der Elektro- resp. Mobilfunk-Leidenden und bezahlt und verteilt an jeden Handybesitzer von Swisscom, Orange, Tele 2 und Sunrise. Das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung!

In der BUWAL - Broschüre gefällt mir nur nicht, dass steht, dass viele 'glauben' , dass ihre Probleme vom Mobilfunk kommen.
Liebes BUWAL, ICH W E I S S , DASS DIE MEISSTEN SCHMERZEN, SCHWINDEL, HERZPROBLEME UND AGGRESSIONEN BEI MIR VOM MOBILFUNK KOMMEN! Das Wort 'glauben' suggeriert einmal mehr, wir würden uns etwas einbilden. Aber was solls - niemand ist perfekt - ich pflichte ansonsten unserem Präsidenten bei: recht gut gemacht!

Leider wurde in den Mittagsnachrichten von Gestern nur betont, dass in einer Broschüre des BUWAL festgestellt werde, dass der Elektrosmog in erster Linie Hausgemacht sei. Was mich sogleich auf die Palme brachte!

MfG Pegasus

Re: BUWAL - Elektrosmog – ein Überblick

von Hans-U. Jakob » 11. Juli 2005 16:47

Eine grafisch wunderschön gestaltete Broschüre, die zwar vieles herunterspielt, aber zumindest nicht mehr verleugnet, wie frühere Publikationen. Ist das wohl unser Verdienst? Die Bundesämter verzeichnen immerhin über 4200 Zugriffe auf unsere Internetseite.
Eine Broschüre mit sehr vielen eindrücklichen, farbigen Bildern, welche meines Erachtens die Bevölkerung mehr aufschrecken als besänftigen wird.
Ist das so gewollt? Oder einfach in die Hose gegangen?
Die Kritik der Mobilfunker und Stromhändler könnte noch verheerender ausfallen. Wir, von Gigaherz, werden jedenfalls alle Bilder und Grafiken sehr gut gegen die Angeklagten einzusetzen wissen. Danke BUWAL für diese Munition! Können wir gut gebrauchen!!

Hans-U. Jakob, Messtechniker und Präsident bei Gigaherz.

Uebrigens: Unsere Internetseite hat soeben die 4 Millionen Zugriffe überschritten.

BUWAL - Elektrosmog – ein Überblick

von The Future's black » 11. Juli 2005 10:38

BUWAL - Elektrosmog – ein Überblick


http://www.presseportal.ch/de/story.htx?nr=100493142


11.07.2005 - 10:13 Uhr, Bundesamt f. Umwelt, Wald und Landschaft [Pressemappe]
Bern (ots) - Bern, 11. Juli 2005

Die Entwicklung der Kommunikationsmittel und der Schnurlosgeräte
bringt auch eine zunehmende elektromagnetische Verschmutzung
(Elektrosmog) unserer Umgebung mit sich. Um dieses unsichtbare
Phänomen zu veranschaulichen und einen Überblick über die Situation
zu verschaffen, hat das BUWAL nun eine Broschüre herausgegeben.
Sie erläutert die wichtigsten Strahlungsquellen, die gesundheitlichen
Auswirkungen sowie die gesetzlichen Grundlagen und gibt Ratschläge
zur Verminderung von Elektrosmog zu Hause. Häufig ist nämlich die in
Wohnungen auftretende Strahlung grösstenteils "hausgemacht".

Elektrische Anlagen und Geräte erzeugen eine nichtionisierende
Strahlung (NIS), die sich schädigend auf den Menschen auswirken
kann. Die Broschüre «Elektrosmog in der Umwelt» fasst die
wichtigsten Strahlungsquellen zusammen:

• Hochspannungsleitungen und Transformatorenstationen; •
Eisenbahnlinien; • Fernseh- und Radiosender; •
Mobilfunk-Basisstationen und -antennen; • elektrische Apparate (z.B.
Föhn, TV, Mikrowellenofen); • Schnurlosgeräte (Mobiltelefone,
Schnurlostelefone, Fernbedienungen, Internet- und Wi-Fi-Anschlüsse,
Babyphone).

Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung
(NISV) legt die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen für
Hochspannungsleitungen, Trafostationen, Bahnlinien, Radio- und
Fernsehsender und Mobilfunkantennen fest. Die Strahlung darf in
allen öffentlich zugänglichen Orten die Immissionsgrenzwerte nicht
überschreiten. Ausserdem wurde für so genannt sensible Orte wie
Schulen, Spitäler, Wohnungen und Büros, wo sich Menschen über
längere Zeit aufhalten, ein strengerer Vorsorgewert definiert, da
die langfristigen Auswirkungen von Elektrosmog noch nicht bekannt
sind.

Für elektrische Apparate und Schnurlosgeräte hingegen hat die NISV
keine Gültigkeit. Die Broschüre listet jedoch einfache Massnahmen
zur Verminderung von "hausgemachter" Strahlung auf, so etwa:

• in Aufenthaltsräumen und insbesondere in Schlafzimmern Geräte ganz ausschalten; • strahlungsarme Mobiltelefone verwenden und
Freisprecheinrichtungen benutzen; • Schnurlosgeräte mit genügend
Abstand zu Bett, Sofa, Schreibtisch oder zum Kinderzimmer
aufstellen.

BUWAL BUNDESAMT FÜR UMWELT,
WALD UND LANDSCHAFT
Pressedienst
Auskünfte
• Alexander Reichenbach, BUWAL, Sektion Nichtionisierende
Strahlung,
Tel. 031 323 84 08


Bestellung


• Die Broschüre "Elektrosmog in der Umwelt" kann im Internet
heruntergeladen oder (in gedruckter Form) bestellt werden bei: -
http://www.buwalshop.ch; Bestellnummer DIV-5801-D - BUWAL,
Dokumentation, 3003 Bern; Fax: 031 324 02 16 Im Augenblick ist die
Broschüre nur auf Deutsch erhältlich. Die französische und die
italienische Ausgabe erscheinen im Herbst/Winter 2005.

Nach oben