von Elisabeth Buchs » 15. Juni 2008 16:33
Eine gute Stellungnahme zu dieser Studie kann man von Doris lesen:
"Ich habe mir mal die ganze Studie - grob - durchgesehen. Da steckt wirklich enorm viel Arbeit und Aufwand dahinter. Aber m.M.n. sind derartige Studien wirklich reine Geldverschwendung. Vielleicht tragen die Mobilfunkkritiker mit ihren teilweise maßlosen Übertreitungen dazu bei, dass es Gründe für derartige Studien gibt. "Immer mehr Menschen können nicht mehr schlafen", "Hunderttausende leiden unter Schlafstörungen um Sendemasten..." usw. Schlafstörungen können soviele Ursachen haben und ob eine Mobilfunkbasisstation mit die Urssache ist, kann durchaus sein. Aber während es für einen einzelnen Betroffenen durchaus "viel" sein kann, wenn sich bei ihm deutschlandweit "immer mehr" Menschen mit denselben Symptomen melden, dann verschwindet eben diese konzentrierte Zahl in der Zahl der Gesamtbevölkerung. Tatsache ist eben, dass die Mehrzahl der Bevölkerung entweder keine Schlafstörungen durch Funktechnik hat oder diese nicht damit in Zusammenhang bringt.
Bei der Schlafstudie der Berliner Charité wurden verschiedene Orte ausgewählt, die noch funkfrei sind. Funkfrei bedeutet "ohne Sendemasten". Denn auch hier haben 87 % der Bewohner DECT Telefone und somit sind auch diese Bewohner nicht mehr "jungfräulich" gegenüber dieser Technik.
Die provisorischen Masten sind zwar recht nahe bei der Bevölkerung installiert, aber alle ziemlich hoch. Für mich nicht erkennbar aus der Studie ist, wer wieviel von dem installierten Mast in seinem Schlafzimmer tatsächlich abbekommt. Da gibt es zwar eine Seite dazu, aber die kann ich nicht richtig deuten und ich selber kann eben eher mit "µW" bzw. "mW" Daten was anfangen.
Was ich schon oben angeführt habe, gibt es unzählige Gründe, die zu einer Schlafstörung beitragen können und diese unzähligen Gründe fließen natürlich auch in die Bewertung der Studie ein.
Und ein Argument ist eben auch der Nocebo Effekt. So ein Argument kann auch nicht wirklich widerlegt werden. Der Mensch reagiert einfach sensibel auf Einflüsse jeglicher Art und Ergebnisse einer derartigen Studie können in alle Richtungen gedeutet werden, eben auch mit der Angst vor Sendemasten.
Für mich sind derartige Studien unwichtig. Sie bringen nichts außer der bekannten Tatsache, dass eben die Mehrzahl der Bevölkerung unterm Einfluss von Funktechnik lebt und diese benutzt ohne eindeutig zuzuordnende Symtome zu zeigen. Dies bringt den Betroffenen gar nichts, außer, dass ihnen noch weniger geglaubt wird. Aber die Forderung der kritischen Ärzte (Waldmann-Selsam) heißt auch nicht, macht deutschlandweit eine Schlafstudie, sondern geht vor Ort und kümmert euch um die Leute, die Symptome zeigen. Dies wird nicht getan, egal aus welchen Gründen.
Deshalb halte ich persönlich gezielte Forschung, bei der ein evtl. Zusammenhang eindeutiger zu erkennen wäre (z.B. Handy am Ohr) für wesentlich zielführender."
Quelle:
http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... p?id=21911
Was ich selber hinzuzufügen habe, dass es bei noch nicht Elektrosmog-Geschädigten längere Zeit dauert bis zur Entstehung von Symptomen und diese 5 Nächte, meist nicht einmal nacheinander, von noch nicht Betroffenen weggesteckt werden können, erst recht wenn am Tag nicht befeldet wurde (weshalb eigentlich nicht?). Die Situation, wenn jemand Tag für Tag und Nacht für Nacht ständig Elektrosmog-Belastungen ausgesetzt ist, ist eine andere. Mein Kollege arbeitete während eines Jahres an einem stark mobilfunkbelasteten Arbeitsort zusätzlich zur rel. belasteten Wohnung, bis er massive Gesundheitsbeschwerden bekam. Die Werte in der Studie waren etwa im Rahmen von 0,1 V/m bis 1 V/m. Von Anfang an scheint diese Studie auch auf den Angst-Effekt hin angelegt worden zu sein, die Mobilfunker wollen für ihre Investionen auch was kriegen, wobei sich der Angstfaktor vermutlich vor allem zu Beginn auswirkt und wenn jemand merkt, dass es ihn nicht trifft, sich mit der Zeit reduziert, jedoch Technologien, welche den einen Angst und andere krank machen, nicht weiter aufgerüstet werden sollten.
Am 17./18. Juni soll das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm abgeschlossen werden. Wovon ich bis jetzt noch nichts gelesen habe, ist von der Mainzer-Studie.
Wichtig: Funkloch, Funklöcher, die in dieser Studie genannt werden, hoffentlich bleiben sie noch lange oder sogar für immer so, das ist eine Hoffnung und Chance für Schwerbetroffene, die sonst wenn es so weitergeht, nirgends mehr wohnen können oder eine Möglichkeit für einen strahlenarmen Ferienaufenthalt.
Niedersachsen:
Ahlshausen
Hessen:
Ober-Werbe
Millerode
Licherode
Frebershausen
Schleswig-Holstein:
Sillerup
Thüringen:
Tautenberg
Schöndorf
Bayern:
Weipoltshausen
Maenhausen
Elisabeth Buchs
Eine gute Stellungnahme zu dieser Studie kann man von Doris lesen:
"Ich habe mir mal die ganze Studie - grob - durchgesehen. Da steckt wirklich enorm viel Arbeit und Aufwand dahinter. Aber m.M.n. sind derartige Studien wirklich reine Geldverschwendung. Vielleicht tragen die Mobilfunkkritiker mit ihren teilweise maßlosen Übertreitungen dazu bei, dass es Gründe für derartige Studien gibt. "Immer mehr Menschen können nicht mehr schlafen", "Hunderttausende leiden unter Schlafstörungen um Sendemasten..." usw. Schlafstörungen können soviele Ursachen haben und ob eine Mobilfunkbasisstation mit die Urssache ist, kann durchaus sein. Aber während es für einen einzelnen Betroffenen durchaus "viel" sein kann, wenn sich bei ihm deutschlandweit "immer mehr" Menschen mit denselben Symptomen melden, dann verschwindet eben diese konzentrierte Zahl in der Zahl der Gesamtbevölkerung. Tatsache ist eben, dass die Mehrzahl der Bevölkerung entweder keine Schlafstörungen durch Funktechnik hat oder diese nicht damit in Zusammenhang bringt.
Bei der Schlafstudie der Berliner Charité wurden verschiedene Orte ausgewählt, die noch funkfrei sind. Funkfrei bedeutet "ohne Sendemasten". Denn auch hier haben 87 % der Bewohner DECT Telefone und somit sind auch diese Bewohner nicht mehr "jungfräulich" gegenüber dieser Technik.
Die provisorischen Masten sind zwar recht nahe bei der Bevölkerung installiert, aber alle ziemlich hoch. Für mich nicht erkennbar aus der Studie ist, wer wieviel von dem installierten Mast in seinem Schlafzimmer tatsächlich abbekommt. Da gibt es zwar eine Seite dazu, aber die kann ich nicht richtig deuten und ich selber kann eben eher mit "µW" bzw. "mW" Daten was anfangen.
Was ich schon oben angeführt habe, gibt es unzählige Gründe, die zu einer Schlafstörung beitragen können und diese unzähligen Gründe fließen natürlich auch in die Bewertung der Studie ein.
Und ein Argument ist eben auch der Nocebo Effekt. So ein Argument kann auch nicht wirklich widerlegt werden. Der Mensch reagiert einfach sensibel auf Einflüsse jeglicher Art und Ergebnisse einer derartigen Studie können in alle Richtungen gedeutet werden, eben auch mit der Angst vor Sendemasten.
Für mich sind derartige Studien unwichtig. Sie bringen nichts außer der bekannten Tatsache, dass eben die Mehrzahl der Bevölkerung unterm Einfluss von Funktechnik lebt und diese benutzt ohne eindeutig zuzuordnende Symtome zu zeigen. Dies bringt den Betroffenen gar nichts, außer, dass ihnen noch weniger geglaubt wird. Aber die Forderung der kritischen Ärzte (Waldmann-Selsam) heißt auch nicht, macht deutschlandweit eine Schlafstudie, sondern geht vor Ort und kümmert euch um die Leute, die Symptome zeigen. Dies wird nicht getan, egal aus welchen Gründen.
Deshalb halte ich persönlich gezielte Forschung, bei der ein evtl. Zusammenhang eindeutiger zu erkennen wäre (z.B. Handy am Ohr) für wesentlich zielführender."
Quelle: http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum_entry.php?id=21911
Was ich selber hinzuzufügen habe, dass es bei noch nicht Elektrosmog-Geschädigten längere Zeit dauert bis zur Entstehung von Symptomen und diese 5 Nächte, meist nicht einmal nacheinander, von noch nicht Betroffenen weggesteckt werden können, erst recht wenn am Tag nicht befeldet wurde (weshalb eigentlich nicht?). Die Situation, wenn jemand Tag für Tag und Nacht für Nacht ständig Elektrosmog-Belastungen ausgesetzt ist, ist eine andere. Mein Kollege arbeitete während eines Jahres an einem stark mobilfunkbelasteten Arbeitsort zusätzlich zur rel. belasteten Wohnung, bis er massive Gesundheitsbeschwerden bekam. Die Werte in der Studie waren etwa im Rahmen von 0,1 V/m bis 1 V/m. Von Anfang an scheint diese Studie auch auf den Angst-Effekt hin angelegt worden zu sein, die Mobilfunker wollen für ihre Investionen auch was kriegen, wobei sich der Angstfaktor vermutlich vor allem zu Beginn auswirkt und wenn jemand merkt, dass es ihn nicht trifft, sich mit der Zeit reduziert, jedoch Technologien, welche den einen Angst und andere krank machen, nicht weiter aufgerüstet werden sollten.
Am 17./18. Juni soll das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm abgeschlossen werden. Wovon ich bis jetzt noch nichts gelesen habe, ist von der Mainzer-Studie.
Wichtig: Funkloch, Funklöcher, die in dieser Studie genannt werden, hoffentlich bleiben sie noch lange oder sogar für immer so, das ist eine Hoffnung und Chance für Schwerbetroffene, die sonst wenn es so weitergeht, nirgends mehr wohnen können oder eine Möglichkeit für einen strahlenarmen Ferienaufenthalt.
Niedersachsen:
Ahlshausen
Hessen:
Ober-Werbe
Millerode
Licherode
Frebershausen
Schleswig-Holstein:
Sillerup
Thüringen:
Tautenberg
Schöndorf
Bayern:
Weipoltshausen
Maenhausen
Elisabeth Buchs