von Elisabeth Buchs » 26. Juni 2008 06:45
International Commission for Electric Safety
Erfolgt auf den 6. ICEMS Workshop vom 17. Dezember 2007.
Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk
Wie in der Benevento Resolution
http://www.appelle.diagnose-funk.org/ap ... index.html vom September 2006 ausgeführt wurde, bleibt unsere Besorgnis wegen der gesundheitlichen Effekte durch elektromagnetische Felder auf Menschen bestehen. Auf dem 6. ICEMS Workshop mit dem Titel „ Grundlagen zur Bioelektromagnetik: Für ein neues Modell für Risikobewertung und Risikomanagement“, diskutierten wir die Elektrohypersensibilität, Veränderungen an der Blut-Hirn-Schranke, Auswirkungen auf die Lernfähigkeit und Veränderungen des Verhaltens, Veränderungen der Aktivität von antioxidativen Enzymen, DNA-Schäden, biochemische Wechselbeziehungen, biologische Schäden und Forschungsmodelle, um diese Effekte zu bewerten.
Als Ergebnis davon sind wir verpflichtet die Existenz von nichtthermischen Effekten elektromagnetischer Felder auf das Leben zu bestätigen, welche auf jeder Ebene der Untersuchung, von der molekularen bis zur epidemiologischen, aufzutreten scheinen.
Eine dringende Aufgabenstellung für internationale Forscher ist es, den genauen Mechanismus nichtthermischer Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und Lebewesen aufzudecken.
Eine zusätzliche Konsequenz wird die Erstellung von neuen generellen Standards für den öffentlichen Gesundheitsschutz sein. Wir, die wir an der Front dieser Forschung stehen, regen eine ethische Vorgangsweise an, um Expositionsrichtlinien festzulegen, welche die Gesundheit aller schützen, eingeschlossen jener, die empfindlicher sind. Wir anerkennen, dass weitere Forschung notwendig ist, um die kritischen Expositionsparameter für Effekte und das Risiko für die Exposition durch elektromagnetische Felder aufzudecken.
Die Strahlungsschutz-Richtlinien für nicht ionisierende Strahlung, wie sie von internationalen Standard-Organisationen empfohlen und von der WHO unterstützt werden, sind unzureichend. Die existierenden Richtlinien basieren auf den Resultaten von Akut-Expositionsstudien und berücksichtigen nur thermische Effekte. Wir brauchen eine weltweite Anwendung des Vorsorgeprinzips. Zudem sollten neue Richtlinien entwickelt werden, um die verschiedenen physiologischen Vorbedingungen zu berücksichtigen, z.B. Schwangerschaft, Neugeborene, Kinder und ältere Menschen.
Wir lehnen die Behauptung der drahtlosen Kommunikationsindustrie, es gebe keinen glaubhaften wissenschaftlichen Beweis, um auf ein Risiko zu schließen, ab. Die gegenwärtige epidemiologische Beweislage ist stärker als vorher, was einen weiteren Grund dafür liefert, Vorsorge durch niedrigere Expositions-Richtlinien in Übereinstimmung mit dem Vorsorgeprinzip zu betreiben.
Wir wissen um das wachsende öffentliche Gesundheitsproblem, das als Elektrohypersensibilität bekannt ist; dass dieses Leiden sich als starke Behinderung erweisen kann; und, dass dieses Leiden dringend weitere Untersuchungen und Beachtung erfordert. Wir raten dringend zur Einschränkung des Gebrauchs von Handys und anderen ähnlichen Geräten durch Kinder und Jugendlichen, und wir richten einen Appell an die Regierungen, das Vorsorgeprinzip als Zwischenmaßnahme anzuwenden, bis biologisch relevantere Schutzrichtlinien erarbeitet sind und zwar nicht nur bezüglich der Absorption von elektromagnetischer Energie durch den Kopf, sondern auch wegen der schädlichen Wirkungen von Signalen auf die Biochemie, Physiologie und auf die elektrischen Biorhythmen.
Kommentar: Hoffentlich wird dieser Appell von den Regierungsverantwortlichen auch berücksichtigt und nicht nur solches wie das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm. Herr Jakob sagt, in der Gesundheit gebe es keine Demokratie, es kann nicht einfach bei einer flächendeckenden und ständig zunehmenden Verstrahlung ohne Ausweg eine Mehrheit einer Minderheit damit das Leben zerstören bis zur Ausrottung von feinfühligeren Mitmenschen. Eine Regierung, die so etwas fördert, handelt umenschlich. Wobei bei der seit dem Aufkommen der Strahlentechnologien dauerhaften Zunahme von Krankenkosten jedes Jahr etwa um vier Prozent bei Abbau der Leistungen und der Zunahme von Krebserkrankungen bei den sogenannt Robusten natürlich nie der Elektrosmog als (Mit)ursache gesehen werden darf.
Die letzte Aussage dieser Resolution können auch diejenigen zur Kenntnis nehmen, welche den Vergleich bringen, dass 2 ½ Jahre neben einer Antenne der Energieaufnahme eines 45-minütigen Handygesprächs entspreche und die seltsame "Hirntumorvorsorge" mit möglichst noch mehr zumasten mit noch mehr Antennen, bzw. ihre Ansicht erweitern, dass es noch anderes gibt als Energieaufnahme und weshalb dieser Vergleich vor allem für Betroffene nicht zutrifft:
"Wir richten einen Appell an die Regierungen, das Vorsorgeprinzip als Zwischenmaßnahme anzuwenden, bis biologisch relevantere Schutzrichtlinien erarbeitet sind und zwar nicht nur bezüglich der Absorption von elektromagnetischer Energie durch den Kopf, sondern auch wegen der schädlichen Wirkungen von Signalen auf die Biochemie, Physiologie und auf die elektrischen Biorhythmen."
Elisabeth Buchs
International Commission for Electric Safety
Erfolgt auf den 6. ICEMS Workshop vom 17. Dezember 2007.
Deutsche Übersetzung: Evi Gaigg, Diagnose-Funk
Wie in der Benevento Resolution http://www.appelle.diagnose-funk.org/appelle/033ea29a0b0888a12/index.html vom September 2006 ausgeführt wurde, bleibt unsere Besorgnis wegen der gesundheitlichen Effekte durch elektromagnetische Felder auf Menschen bestehen. Auf dem 6. ICEMS Workshop mit dem Titel „ Grundlagen zur Bioelektromagnetik: Für ein neues Modell für Risikobewertung und Risikomanagement“, diskutierten wir die Elektrohypersensibilität, Veränderungen an der Blut-Hirn-Schranke, Auswirkungen auf die Lernfähigkeit und Veränderungen des Verhaltens, Veränderungen der Aktivität von antioxidativen Enzymen, DNA-Schäden, biochemische Wechselbeziehungen, biologische Schäden und Forschungsmodelle, um diese Effekte zu bewerten.
Als Ergebnis davon sind wir verpflichtet die Existenz von nichtthermischen Effekten elektromagnetischer Felder auf das Leben zu bestätigen, welche auf jeder Ebene der Untersuchung, von der molekularen bis zur epidemiologischen, aufzutreten scheinen.
Eine dringende Aufgabenstellung für internationale Forscher ist es, den genauen Mechanismus nichtthermischer Wechselwirkungen zwischen elektromagnetischen Feldern und Lebewesen aufzudecken.
Eine zusätzliche Konsequenz wird die Erstellung von neuen generellen Standards für den öffentlichen Gesundheitsschutz sein. Wir, die wir an der Front dieser Forschung stehen, regen eine ethische Vorgangsweise an, um Expositionsrichtlinien festzulegen, welche die Gesundheit aller schützen, eingeschlossen jener, die empfindlicher sind. Wir anerkennen, dass weitere Forschung notwendig ist, um die kritischen Expositionsparameter für Effekte und das Risiko für die Exposition durch elektromagnetische Felder aufzudecken.
Die Strahlungsschutz-Richtlinien für nicht ionisierende Strahlung, wie sie von internationalen Standard-Organisationen empfohlen und von der WHO unterstützt werden, sind unzureichend. Die existierenden Richtlinien basieren auf den Resultaten von Akut-Expositionsstudien und berücksichtigen nur thermische Effekte. Wir brauchen eine weltweite Anwendung des Vorsorgeprinzips. Zudem sollten neue Richtlinien entwickelt werden, um die verschiedenen physiologischen Vorbedingungen zu berücksichtigen, z.B. Schwangerschaft, Neugeborene, Kinder und ältere Menschen.
Wir lehnen die Behauptung der drahtlosen Kommunikationsindustrie, es gebe keinen glaubhaften wissenschaftlichen Beweis, um auf ein Risiko zu schließen, ab. Die gegenwärtige epidemiologische Beweislage ist stärker als vorher, was einen weiteren Grund dafür liefert, Vorsorge durch niedrigere Expositions-Richtlinien in Übereinstimmung mit dem Vorsorgeprinzip zu betreiben.
Wir wissen um das wachsende öffentliche Gesundheitsproblem, das als Elektrohypersensibilität bekannt ist; dass dieses Leiden sich als starke Behinderung erweisen kann; und, dass dieses Leiden dringend weitere Untersuchungen und Beachtung erfordert. Wir raten dringend zur Einschränkung des Gebrauchs von Handys und anderen ähnlichen Geräten durch Kinder und Jugendlichen, und wir richten einen Appell an die Regierungen, das Vorsorgeprinzip als Zwischenmaßnahme anzuwenden, bis biologisch relevantere Schutzrichtlinien erarbeitet sind und zwar nicht nur bezüglich der Absorption von elektromagnetischer Energie durch den Kopf, sondern auch wegen der schädlichen Wirkungen von Signalen auf die Biochemie, Physiologie und auf die elektrischen Biorhythmen.
Kommentar: Hoffentlich wird dieser Appell von den Regierungsverantwortlichen auch berücksichtigt und nicht nur solches wie das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm. Herr Jakob sagt, in der Gesundheit gebe es keine Demokratie, es kann nicht einfach bei einer flächendeckenden und ständig zunehmenden Verstrahlung ohne Ausweg eine Mehrheit einer Minderheit damit das Leben zerstören bis zur Ausrottung von feinfühligeren Mitmenschen. Eine Regierung, die so etwas fördert, handelt umenschlich. Wobei bei der seit dem Aufkommen der Strahlentechnologien dauerhaften Zunahme von Krankenkosten jedes Jahr etwa um vier Prozent bei Abbau der Leistungen und der Zunahme von Krebserkrankungen bei den sogenannt Robusten natürlich nie der Elektrosmog als (Mit)ursache gesehen werden darf.
Die letzte Aussage dieser Resolution können auch diejenigen zur Kenntnis nehmen, welche den Vergleich bringen, dass 2 ½ Jahre neben einer Antenne der Energieaufnahme eines 45-minütigen Handygesprächs entspreche und die seltsame "Hirntumorvorsorge" mit möglichst noch mehr zumasten mit noch mehr Antennen, bzw. ihre Ansicht erweitern, dass es noch anderes gibt als Energieaufnahme und weshalb dieser Vergleich vor allem für Betroffene nicht zutrifft:
"Wir richten einen Appell an die Regierungen, das Vorsorgeprinzip als Zwischenmaßnahme anzuwenden, bis biologisch relevantere Schutzrichtlinien erarbeitet sind und zwar nicht nur bezüglich der Absorption von elektromagnetischer Energie durch den Kopf, sondern auch wegen der schädlichen Wirkungen von Signalen auf die Biochemie, Physiologie und auf die elektrischen Biorhythmen."
Elisabeth Buchs