von Tilly » 8. August 2008 11:44
Regierung soll über Unabhängigkeit der Mobilfunkforschung informieren
Umwelt/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/KTK) Über mögliche Verflechtungen zwischen Behörden, die für die Festsetzung der Grenzwerte im Bereich des Strahlenschutzes zuständig sind, und der Mobilfunkbranche möchte die Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (16/10018) Auskunft erhalten. Sie zitiert eine Studie der amerikanischen Bioinitiative Group, nach der 80 Prozent aller Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks von der Mobilfunkbranche ganz oder teilweise finanziert seien.
Vor diesem Hintergrund erkundigt sich die Linksfraktion in Bezug auf die Bundesrepublik nach personellen Verflechtungen, beispielsweise zwischen dem wissenschaftlichen Verein "International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection" (ICNIRP) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Außerdem will die Linksfraktion wissen, ob die Bundesregierung von Wissenschaftlern im Bereich der Mobilfunkforschung eine Offenlegung ihrer Geldquellen und finanziellen Verflechtungen verlangen will und ob die Bundesregierung bereit ist, eine breitere Beteiligung gesellschaftlicher Akteure "an der Identifizierung gesellschaftlich relevanter wissenschaftlicher Fragestellungen im Zusammenhang mit Mobilfunk durchzusetzen".
Auskunft über Grenzwerte bei Handystrahlung verlangt
Umwelt/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/KTK) Über mögliche Gesundheitsschäden durch drahtlose Kommunikationstechniken wie Mobilfunk möchte sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (16/10019) informieren. Die Linksfraktion zitiert mehrere Studien über den Zusammenhang von elektromagnetischer Strahlung und Gesundheitsschäden und erkundigt sich vor diesem Zusammenhang nach den aktuellen Grenzwerten der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Unter anderem will die Linksfraktion wissen, nach welchen wissenschaftlichen Kriterien diese festgelegt wurden,
weshalb das Bundesamt für Strahlenschutz nicht die Notwendigkeit "sofortiger Vorortuntersuchungen" sieht und ob die Menschen durch diese Grenzwerte vor den biologischen Auswirkungen durch unterschiedliche Arten möglicher Strahlenbelastungen geschützt sind.
Quelle:
http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_223/04
[size=150]Regierung soll über Unabhängigkeit der Mobilfunkforschung informieren[/size]
Umwelt/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/KTK) Über mögliche Verflechtungen zwischen Behörden, die für die Festsetzung der Grenzwerte im Bereich des Strahlenschutzes zuständig sind, und der Mobilfunkbranche möchte die Linksfraktion in einer Kleinen Anfrage (16/10018) Auskunft erhalten. Sie zitiert eine Studie der amerikanischen Bioinitiative Group, nach der 80 Prozent aller Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks von der Mobilfunkbranche ganz oder teilweise finanziert seien. [b]Vor diesem Hintergrund erkundigt sich die Linksfraktion in Bezug auf die Bundesrepublik nach personellen Verflechtungen, beispielsweise zwischen dem wissenschaftlichen Verein "International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection" (ICNIRP) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)[/b]. Außerdem will die Linksfraktion wissen, ob die Bundesregierung von Wissenschaftlern im Bereich der Mobilfunkforschung eine Offenlegung ihrer Geldquellen und finanziellen Verflechtungen verlangen will und ob die Bundesregierung bereit ist, eine breitere Beteiligung gesellschaftlicher Akteure "an der Identifizierung gesellschaftlich relevanter wissenschaftlicher Fragestellungen im Zusammenhang mit Mobilfunk durchzusetzen".
[size=150]Auskunft über Grenzwerte bei Handystrahlung verlangt[/size]
Umwelt/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/KTK) Über mögliche Gesundheitsschäden durch drahtlose Kommunikationstechniken wie Mobilfunk möchte sich die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage (16/10019) informieren. Die Linksfraktion zitiert mehrere Studien über den Zusammenhang von elektromagnetischer Strahlung und Gesundheitsschäden und erkundigt sich vor diesem Zusammenhang nach den aktuellen Grenzwerten der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Unter anderem will die Linksfraktion wissen, nach welchen wissenschaftlichen Kriterien diese festgelegt wurden, [b]weshalb das Bundesamt für Strahlenschutz nicht die Notwendigkeit "sofortiger Vorortuntersuchungen" sieht und ob die Menschen durch diese Grenzwerte vor den biologischen Auswirkungen durch unterschiedliche Arten möglicher Strahlenbelastungen geschützt sind. [/b]
Quelle: http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_223/04