Thun: Vortrag über Elektrosmog/Kriens:Komitee kämpft gegen H

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Thun: Vortrag über Elektrosmog/Kriens:Komitee kämpft gegen H

von The Future's black » 18. Oktober 2005 12:49

© Berner Zeitung; 18.10.2005; Seite 25

TT-Stadt Thun TT-Region Thun

volkshochschule

Vortrag über Elektrosmog

Immer wieder hört oder liest man über Krankheiten, die durch geobiologische Wasseradern, Erdstrahlen oder technische Störungen (Elektrosmog usw.) am Schlaf-, Wohn- oder Arbeitsplatz entstehen können und in der Folge die Gesundheit belasten. Schnurlose Haus-telefone mit Ladestationen können zur Kontrolle an den Anlass vom 3. November mitgebracht werden. pd

Der Vortrag findet am Donnerstag, 3. November um 19.30 Uhr in der Sporthalle Lachen, Thun, statt. Anmeldung bis 25. Oktober an die Geschäftsstelle der Volkshochschule Thun, Telefon 033 221 44 61.
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© Neue Luzerner Zeitung; 18.10.2005; Seite 19

Luzerner Zeitung Region

Kriens

Komitee kämpft gegen Handyantennen

Das Krienser Parlament soll leistungsstarke Mobilfunk-antennen per Reglement

verhindern. Nur: Dazu ist es eigentlich gar nicht legitimiert.

Von Roman Hodel

Das Komitee gegen Hochleistungsantennen Kriens (KGHA) sagt den leistungsstarken Mobilfunkantennen in Kriens den Kampf an und lanciert eine Initiative. Demnach sollen Mobilfunkantennen mit mehr als 500 Watt Leistung in Wohngebieten der Gemeinde Kriens künftig nicht mehr bewilligt werden. Auslöser für die Initiative sind zwei geplante, je rund 10 000 Watt starke Mobilfunkantennen von Swisscom an der Emanuel-Müller-Strasse und von Orange auf dem Dach der Talstation der Pilatusbahnen. Beide Anlagen sind gemäss der beiden Mobilfunkanbieter wegen der neuen UMTS-Technologie nötig.

Kommt die Initiative zu Stande, müsste der Gemeinderat eine Änderung des Bau- und Zonenplanreglements ausarbeiten. Anschliessend würde der Krienser Einwohnerrat darüber befinden. KGHA-Präsident Bruno Amrhein ist sich sicher, dass das Anliegen beim Parlament durchkommt: «Das Gros steht hinter uns.» Bestärkt wird er von einem Postulat, dass der Einwohnerrat erst im vergangenen September überwiesen hat. In diesem fordert er den Gemeinderat auf, etwas gegen leistungsstarke Mobilfunkantennen zu unternehmen.

Viel tun kann die Gemeinde allerdings nicht, denn geregelt wird die Bewilligung von Mobilfunkantennen auf Bundesebene (siehe Box); insbesondere in der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung. «Wenn die Grenzwerte nicht überschritten werden, was bei den geplanten Mobilfunkantennen in Kriens auch nicht der Fall ist, muss der Gemeinderat die Baubewilligung erteilen», sagt Mario Conca von der Dienststelle Raumentwicklung, Wirtschaftsförderung und Geoinformation des Kantons Luzern. Dies werde man dem Gemeinderat mitteilen, so bald dieser eine Änderung des Bau- und Zonenreglements zur Vorprüfung einreichen würde.

Gemeinderat und Einwohnerrat könnten die Änderung zwar ungeachtet der Empfehlung des Kantons trotzdem vornehmen. Spätestens der Regierungsrat aber würde wohl dazwischengehen. Auch die Mobilfunkanbieter liessen eine solche Änderung nicht einfach so durchgehen: «Wenn wir uns über Gespräche nicht einigen können, werden wir sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen», sagt Swisscom-Pressesprecher Josef Frey. Dies kündigt auch Bruno Amrhein vom Komitee an: «Notfalls gehen wir bis vor Bundesgericht.»

STADT LUZERN Swisscom zieht Baugesuch zurück

In der Stadt Luzern haben Anwohner mit ihrem Widerstand gegen eine geplante Natelantenne jetzt Erfolg: Die Swisscom Mobile AG zog ihr Baugesuch zurück. Geplant war die 30 Meter hohe Mobilfunkantennen-Anlage an der Seeburgstrasse unweit des Hotels Hermitage nahe der SBB-Bahnlinie.

136 Einsprachen wurden gegen das Projekt eingereicht, von insgesamt beinahe 200 Personen. Das kantonale Forstamt, das kantonale Raumplanungsamt und die städtische Umweltschutzstelle nahmen dazu Stellung. Aufgrund ihrer Grösse, Proportion, Bauart und Gestaltung beeinträchtige die geplante Mobilfunkantennen-Anlage «nicht nur das Ortsbild, sondern in besonderem Masse auch das Landschaftsbild des Vierwaldstättersees und insbesondere der Luzerner Seebucht», beschied das Stadtplanungsamt daraufhin der Swisscom Mobile AG. Diese zog in der Folge ihr Gesuch zurück, bevor Luzerns Stadtrat einen Entscheid fällte. «Wir sind sehr froh über den Rückzug», sagte gestern Thomas Kopp, einer der Einsprecher.

hb


Bundesgericht: Gemeinderäte müssen Ja sagen

Das Bundesgericht in Lausanne hat im vergangenen Mai ein klares Urteil zur Bewilligung von Mobilfunkantennen gefällt: «Wenn die Strahlungsgrenzwerte eingehalten werden, müssen die Gemeinden die Baubewilligung erteilen», heisst es darin. Es bezieht sich dabei auf eine geplante Mobilfunkantenne in Zollikofen BE. Gemeinde und Kanton bewilligten sie, doch die über 30 Beschwerdeführer waren nicht einverstanden und gelangten zunächst ans Verwaltungs- und schliesslich ans Bundesgericht.

Im Kanton Zürich verhängte die Gemeinde Stäfa im Mai 2005 ein Moratorium und wollte für ein Jahr keine Antennen mehr bewilligen. Bereits Ende August 2005 hob der Regierungsrat des Kantons Zürich das Moratorium wieder auf.

Der Krienser Komiteepräsident Bruno Amrhein lässt sich von diesen Entscheiden jedoch nicht beeindrucken: «In beiden Fällen gings ums Verhindern von Antennen, wir dagegen wollen nicht verhindern, sondern solche mit weniger Strahlung.»

rom

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© Berner Zeitung; 18.10.2005; Seite 21

BZ-EM-Aufschlagseite

Heimiswilstrasse Burgdorf

Antennenalarm: Anwohner haben Angst vor Strahlung

Die Leute von der Burgdorfer Heimiswilstrasse rüsten zum Kampf: Sunrise will im Quartier eine Handyantenne aufstellen. Die Anwohner fürchten, dass dies der Gesundheit schadet und den Wert der Häuser herabsetzt.

Bereits im Quartier rund um die «Rössli»-Kreuzung bangen Anwohnerinnen und Anwohner um ihre Gesundheit, weil die Swisscom bei der Landi Burgdorf eine Kommunikationsanlage mit drei UMTS-Antennen errichten will. Nun dehnen sich die Befürchtungen auf die Heimiswilstrasse aus: Hier ist es die TDC Switzerland AG, besser bekannt als Sunrise, die eine UMTS-Sendestation plant. Laut der Baupublikation im Burgdorfer Amtsanzeiger sollen die Stahlmasten mit den Antennen auf die Liegenschaft an der Heimiswilstrasse 17 zu stehen kommen.

Umstrittene Technologie

UMTS-Antennen ermöglichen den Gebrauch von Handys der neuesten Generation. Diese lassen sich nicht nur zum Telefonieren und Versenden von SMS-Nachrichten, sondern auch als kleine Fernsehgeräte und Live-Übertragungskameras benützen. Was manchen zur Freude gereicht, bereitet anderen Sorgen: Die UMTS-Technologie ist nicht unumstritten. Studien unter anderem aus Deutschland, Schweden, Neuseeland oder Österreich kommen zum Schluss, dass die Hochfrequenzstrahlung bereits in tieferen Dosierungen, als sie im Mobilfunk verwendet wird, gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann. Die Rede ist von Schlafstörungen, reduzierter Reaktionsfähigkeit, Hormonstörungen, gesteigertem Krebsrisiko, Ohrenklingen, Kopfschmerzen und grösserer Anfälligkeit für Vergiftungen.

Kämpferische Anwohner

Kein Wunder, reagieren die Leute an der Heimiswilstrasse verärgert. Einer, der den Kampf aufgenommen hat, ist Andreas Jenni. Ja, er werde gegen das Vorhaben auf jeden Fall einsprechen, sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung. Leute aus der Nachbarschaft planten ebenfalls Einsprachen. Zudem werde er, Jenni, den Gemeinderat brieflich ersuchen, ein Verzeichnis zu erstellen, aus dem hervorgehe, an welchen Örtlichkeiten auf Gemeindegebiet der Bau von Antennen mit grossen und wo mit geringen Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung einhergehe. Auch der Quartierverein habe, ergänzt Jenni, eine Aktion lanciert und an die Anwohnerschaft Informationsmaterial zur UMTS-Technologie und zum geplanten Projekt verteilt.

Einer der Anwohner macht in seiner Einsprache, die dieser Zeitung vorliegt, zusätzlich zum gesundheitlichen auch auf den wirtschaftlichen Aspekt aufmerksam: Laut den Aussagen von Gebäudeschätzern im Auftrag von Banken und Versicherungen nehme der Wert einer Liegenschaft um 10 bis 40 Prozent ab, wenn in der Nähe Mobilfunksender stünden.

«Senkung nicht nötig»

«Wir sind keine Mediziner und betreiben auch keine medizinische Forschung», sagt Sunrise-Sprecher Tobias von Mandach auf Anfrage. «Wir stützen uns auf die Beurteilung der zuständigen Bundesämter und der internationalen Gremien, die sich mit Gesundheitsfragen befassen.» Und diese Instanzen kämen alle zum Schluss, dass es nicht nötig sei, die Grenzwerte der verwendeten Strahlung herabzusetzen.

Übrigens: Ein generelles Verbot von UMTS-Antennen in Burgdorfer Wohngebieten, wie es in Teilen der Bevölkerung diskutiert wird, liesse sich rechtlich nicht durchsetzen. Baugesuche für Mobilfunkantennen werden gemäss Ulrich Steiner, dem Leiter der Burgdorfer Baudirektion, lediglich nach baurechtlichen und ortsbildschützerischen, nicht aber gesundheitlichen Aspekten beurteilt. Der Antennenstopp in verschiedenen Gemeinden - darunter Muri, Stäfa oder Zollikofen - hat also höchstens Signalwirkung. Hans Herrmann

Die Unterlagen zum Vorhaben, an der Heimiswilstrasse Mobilfunkantennen zu errichten, liegen bis und mit 24. Oktober auf der Baudirektion Burgdorf auf.
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