von Elisabeth Buchs » 16. September 2008 19:15
Sebastopol kündigt den Vertrag für stadtweites Gratis-WLAN
Von Eileen O´Connor
Der Stadtrat von Sebastopol in Nord-Kalifornien (USA) stimmte am 18. März 2008 zu, einen bereits unterzeichneten Vertrag für ein stadtweites WLAN-Netz zu kündigen.
Es folgt der Bericht eines Bürgers, wie und warum es dazu kam:
„Sebastopol hatte im November 2007 einen Vertrag mit einer lokalen Internet-Firma für ein Gratis-WLAN-Netz abgeschlossen. Das Netz sollte in der ganzen Innenstadt installiert werden sowie überall wo Konsumenten es verlangen (stadtweit). Am 18. März 2008 kündigte der Stadtrat trotz des Risikos eines Rechtsstreits einstimmig den Vertrag, weil er über die gesundheitlichen Aspekte, über den Stand der Wissenschaft und die Sorgen der Elektrosensiblen unterrichtet worden war. 500 Personen, darunter viele Senioren einer Alterswohnsiedlung sowie Gesundheitsberater, Geschäftsleute und Ärzte unterzeichneten eine Petition gegen das Gratis-WLAN-Netz. Nach diesem Beschluss des Stadtrates sprach der Geschäftsführer der Internet-Firma und sicherte zu, dass er keine rechtlichen Schritte unternehmen würde.
Das kam so: Am vorangehenden Hearing hatte der Geschäftsführer Dane Jasper einen Brief erwähnt, den er am gleichen Tag der Stadt geschrieben hatte. Ich bekam seinen Brief zugeschickt und gab ihn auch den anderen weiter, sodass wir seine Stellungnahme während der Stadtratssitzung bekannt geben konnten. Ich wusste aus persönlichen Gesprächen, dass zwei der Stadträte der Sache günstig gesinnt waren. 4 von 5 waren anwesend, mindestens 12 Menschen wandten sich vor dem Stadtrat gegen den Vertrag, einer sprach dafür. Dr. Jeff Fawcett und Dr. Robert Rowen vertraten die Wissenschaft. Ein Geschäftsmann appellierte an den gesunden Menschenverstand, dass er kein WLAN in seinem Restaurant wolle und ihm die Kommunikation von Mensch zu Mensch wichtiger sei. Einige von uns präsentierten persönliche Erfahrungen mit Elektrosensibilität. Ich legte auch den Haftungsausschluss des WLAN-Vertrags zwischen SONIC und der Stadt Petaluma vor. Dieser zeigte, dass das Gratis-WLAN für die Benutzer ein gesundheitliches Risiko darstellte. Damit war bewiesen, dass dies keine Lösung im Sinne des „gleichen Zugangs für alle“ war. Sandy Tate vertrat die 72 Senioren, die eine Petition gegen WLAN in ihrem Gemeinschaftsraum unterzeichnet hatten. Insgesamt hatten wir 500 Unterschriften gegen WLAN. Man sprach über den BIOINITIATIVE-Report, und die Mitglieder des Stadtrates wurden gefragt, ob sie die DVDs, die wir für sie gemacht hatten, angeschaut hätten. Zwei Stadträte sagten, sie hätten sie gesehen.
Der Stadtrat beriet sich kurz. Der Bürgermeister versuchte, die Sache um einen Monat zu verschieben, aber die beiden mit uns solidarischen Stadträte zogen sie durch und verlangten eine Auflösung des Vertrages, trotz des Risikos rechtlicher Schritte. Die übrigen Stadträte schlossen sich dem an. Ein Mitglied des Stadtrates dankte uns für die Informationen und bezeichnete den früheren Beschluss als übereilt. Sie sagte, sie würde nun Schritte unternehmen, um die Mikrowellen-Belastung für sie und ihre Tochter zu reduzieren.
Ich war vom einstimmigen Beschluss völlig verblüfft, aber überaus dankbar und sehr erleichtert.“
Eileen O'Connor
Beauftragte des EM Radiation Trust (registrierte gemeinnützige Organisation)
20. März 2008
www.radiationresearch.org
Übersetzung Bürgerwelle Schweiz
14.09.08
www.buergerwelle-schweiz.org
Quelle:
http://www.buergerwelle-schweiz.org/WLA ... .html#5769
Sebastopol kündigt den Vertrag für stadtweites Gratis-WLAN
Von Eileen O´Connor
Der Stadtrat von Sebastopol in Nord-Kalifornien (USA) stimmte am 18. März 2008 zu, einen bereits unterzeichneten Vertrag für ein stadtweites WLAN-Netz zu kündigen.
Es folgt der Bericht eines Bürgers, wie und warum es dazu kam:
„Sebastopol hatte im November 2007 einen Vertrag mit einer lokalen Internet-Firma für ein Gratis-WLAN-Netz abgeschlossen. Das Netz sollte in der ganzen Innenstadt installiert werden sowie überall wo Konsumenten es verlangen (stadtweit). Am 18. März 2008 kündigte der Stadtrat trotz des Risikos eines Rechtsstreits einstimmig den Vertrag, weil er über die gesundheitlichen Aspekte, über den Stand der Wissenschaft und die Sorgen der Elektrosensiblen unterrichtet worden war. 500 Personen, darunter viele Senioren einer Alterswohnsiedlung sowie Gesundheitsberater, Geschäftsleute und Ärzte unterzeichneten eine Petition gegen das Gratis-WLAN-Netz. Nach diesem Beschluss des Stadtrates sprach der Geschäftsführer der Internet-Firma und sicherte zu, dass er keine rechtlichen Schritte unternehmen würde.
Das kam so: Am vorangehenden Hearing hatte der Geschäftsführer Dane Jasper einen Brief erwähnt, den er am gleichen Tag der Stadt geschrieben hatte. Ich bekam seinen Brief zugeschickt und gab ihn auch den anderen weiter, sodass wir seine Stellungnahme während der Stadtratssitzung bekannt geben konnten. Ich wusste aus persönlichen Gesprächen, dass zwei der Stadträte der Sache günstig gesinnt waren. 4 von 5 waren anwesend, mindestens 12 Menschen wandten sich vor dem Stadtrat gegen den Vertrag, einer sprach dafür. Dr. Jeff Fawcett und Dr. Robert Rowen vertraten die Wissenschaft. Ein Geschäftsmann appellierte an den gesunden Menschenverstand, dass er kein WLAN in seinem Restaurant wolle und ihm die Kommunikation von Mensch zu Mensch wichtiger sei. Einige von uns präsentierten persönliche Erfahrungen mit Elektrosensibilität. Ich legte auch den Haftungsausschluss des WLAN-Vertrags zwischen SONIC und der Stadt Petaluma vor. Dieser zeigte, dass das Gratis-WLAN für die Benutzer ein gesundheitliches Risiko darstellte. Damit war bewiesen, dass dies keine Lösung im Sinne des „gleichen Zugangs für alle“ war. Sandy Tate vertrat die 72 Senioren, die eine Petition gegen WLAN in ihrem Gemeinschaftsraum unterzeichnet hatten. Insgesamt hatten wir 500 Unterschriften gegen WLAN. Man sprach über den BIOINITIATIVE-Report, und die Mitglieder des Stadtrates wurden gefragt, ob sie die DVDs, die wir für sie gemacht hatten, angeschaut hätten. Zwei Stadträte sagten, sie hätten sie gesehen.
Der Stadtrat beriet sich kurz. Der Bürgermeister versuchte, die Sache um einen Monat zu verschieben, aber die beiden mit uns solidarischen Stadträte zogen sie durch und verlangten eine Auflösung des Vertrages, trotz des Risikos rechtlicher Schritte. Die übrigen Stadträte schlossen sich dem an. Ein Mitglied des Stadtrates dankte uns für die Informationen und bezeichnete den früheren Beschluss als übereilt. Sie sagte, sie würde nun Schritte unternehmen, um die Mikrowellen-Belastung für sie und ihre Tochter zu reduzieren.
Ich war vom einstimmigen Beschluss völlig verblüfft, aber überaus dankbar und sehr erleichtert.“
Eileen O'Connor
Beauftragte des EM Radiation Trust (registrierte gemeinnützige Organisation)
20. März 2008
www.radiationresearch.org
Übersetzung Bürgerwelle Schweiz
14.09.08
www.buergerwelle-schweiz.org
Quelle: http://www.buergerwelle-schweiz.org/WLAN_Computerfunk.508.0.html#5769