UGS und SVP Rapperswil-Jona reichen Petition gegen Mobilfunk

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Re: UGS und SVP Rapperswil-Jona reichen Petition gegen Mobil

von gesuana » 17. November 2005 20:47

Oberdorf
4000 Fr. bezahlen die BLOSS für den Mietplatz pro Jahr an (in diesem Fall ) die Gemeinde ??? Das ist ja nichts , im Vergleich zum Risiko der Verschuldung der Gemeinde . - Wenn eine Gemeinde rechnen kann , verzichtet sie auf ein solches Angebot , vor allem wenn die Grundversorgung gewährleistet ist , und wo ist sie das noch nicht ! - 4000.- reichen dem Sozialamt der entsprechenden Gemeinde gerade mal für EINEN Monatsbeitrag für EINE Person , welche aus den Folgegründen durch direkte Bekegelung unterstützt werden müsste. Oder vielleicht eineinhalb Personen. Gemeinden , die sich heute noch auf so einen Deal einlassen , müssen ganz schlechte Rechner sein.
gesuana

UGS und SVP Rapperswil-Jona reichen Petition gegen Mobilfunk

von The Future's black » 17. November 2005 12:44

© Die Südostschweiz; 16.11.2005

Region Gaster/See

Ausgabe Glarus Gaster/See

Gegen noch mehr Elektrosmog

UGS und SVP Rapperswil-Jona reichen Petition gegen Mobilfunkantennen ein

Die Ortsparteien der UGS und der SVP wollen, dass es bei den momentan 15 bestehenden Mobilfunkantennen in Rapperswil und Jona bleibt. Sie haben bei den Behörden eine Petition mit über 1000 Unterschriften eingereicht.

pd.- Nach kurzer Sammelfrist von nur gerade drei Wochen haben die Initianten am frühen Montagmorgen beim Gemeindehaus Jona offiziell die Petition mit insgesamt 1273 Unterschriften den Behördenvertretern Beni Würth, Gemeindepräsident von Jona, und Hansjörg Goldener, Rapperswiler Stadtschreiber, offiziell überreicht. Die gesammelten Unterschriften entsprechen etwa fünf Prozent der Gesamt-Bevölkerung oder gegen zehn Prozent der Erwachsenen in Rapperswil und Jona. Strahlungs-Spezialistin Sophia Iten, zusammen mit der UGS Jona-Rapperswil und der SVP Rapperswil-Jona, haben damit ein Zeichen für das gesamte Linthgebiet gesetzt. 15 Mobilfunkantennen alleine in Rapperswil-Jona sind genug. Die übermässige Belastung mit Elektrosmog muss jetzt sofort gestoppt werden.

EU-Studie zeigt Schädigungen

Mit Betroffenheit und grossem Erstaunen hat die Bevölkerung von Rapperswil und Jona anlässlich der Unterschriftensammlung zur Petition von der Vielzahl der Mobilfunkanlagen Kenntnis genommen. Beinahe jede Person wusste genau, welches die nächstgelegene Sendeanlage ist und dass sie diese Anlage auch konkret beunruhige oder bereits gesundheitlich belaste, sagte der Präsident der UGS Jona-Rapperswil, Hans Tobler.

Die Zahl der Mitunterzeichnenden kommt aus allen Bevölkerungsschichten und aus allen Kulturbereichen: Kinder, Erwachsene und Senioren. Die Antennen beunruhigen die Bevölkerung. Die gültigen Grenzwerte des Bundes sind nicht mehr aktuell, wie Sophia Iten ausführte. Die aktuellste EU-Studie, die mit Unterstützung der Schweiz erstellt wurde, zeigt deutliche und messbare Schädigungen bis in die Erbstrukturen der gesamten Biosphäre, also auch beim Menschen. Sofortiges Handeln ist jetzt gefragt, wie der Präsident der SVP Rapperswil-Jona, Raphael Weber, zu verstehen gab.

Stadt Wil als Vorbild

Mit der Petition bitten die Initianten die Behörden von Rapperswil und Jona, sich für die Gesundheit ihrer Bevölkerung mit allen möglichen Mitteln einzusetzen, und zwar noch vor der Vereinigung. Das geforderte Moratorium gibt ihnen die notwendige Zeit, zusammen mit Fachleuten ein Konzept für den zukünftigen Bau oder die befristete und bedingte Bewilligung von Antennen zu erstellen.

Die Initianten boten den Behörden ihre Unterstützung mit Fachleuten an. Im sanktgallischen Wil hat zum Beispiel die Behörde neue Bestimmungen in der Bauordnung und eine neue Planungszone über die ganze Gemeinde erlassen, die gegen den weiteren Antennenausbau, trotz Einsprachen aller drei Mobilfunkanbieter, Bestand hat. Im Weiteren hat der Freienbacher Appell von Initiant Karl Durrer festgestellt, dass gemäss einem aktuellen Walliser Urteil für die Messung der UMTS-Strahlung noch kein offizielles Messgerät zugelassen ist. Somit können die Sendeleistungen nicht überprüft werden und deshalb auch diese Antennen nicht in Betrieb genommen werden.

In einer kurzen Stellungnahme gab der Joner Gemeindepräsident Beni Würth zu, dass das Problem auch bei der Behörde schon länger bekannt sei. Bereits vor einigen Jahren habe darum eine Unterschriftensammlung zu diesem Thema stattgefunden. Der Handlungsspielraum der Gemeinde sei jedoch aus heutiger Sicht eher gering. Trotzdem wolle der Gemeinderat das Anliegen ernsthaft prüfen und den Zuzug von Fachleuten erwägen.

Die UGS Jona-Rapperswil ist nicht gegen Mobilfunkantennen, aber entschieden gegen unnötigen Elektrosmog für die in Rapperswil und Jona wohnende und arbeitende Bevölkerung.

Als nächstes will die UGS Jona-Rapperswil die Standortgeber Weidmann Infra AG und Graf & Cie. Maschinenfabrik AG überzeugen, auf den Bau der kürzlich bewilligten, aber noch nicht gebauten UMTS-Antennen, zu Gunsten der Gesundheit der Anwohner und ihrer eigenen Mitarbeiter freiwillig zu verzichten.
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© St. Galler Tagblatt; 17.11.2005; Seite 50

TG-Amriswil

05-TG Thurgau

UMTS-Antennen abgelehnt

Stadtrat heisst Einsprachen von über 250 Amriswilerinnen und Amriswilern gut

Aufatmen bei über 250 Amriswilerinnen und Amriswilern: Die Einsprachen gegen zwei Baugesuche für Mobilfunk-Antennen im Zentrum wurden vom Stadtrat gutgeheissen.

Rita kohn
An der Weinfelderstrasse und auf dem Hochhaus an der Poststrasse hätten in naher Zukunft zwei neue UMTS-Antennen positioniert werden sollen. Dies sahen die beiden Baugesuche der Sunrise vor, die im Frühsommer gestellt wurden. Doch dagegen erhoben zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner Einsprache. Sie begründeten ihre Einsprache damit, dass die Antennen mitten in einem Wohnquartier liegen würden, dies zudem in der Nähe mehrerer Schulanlagen und des Alters- und Pflegezentrums. «Im nahen Umkreis muss davon ausgegangen werden, dass die Strahlung von UMTS-Antennen die Gesundheit der Bevölkerung erheblich gefährdet», machen die Einsprechenden geltend.

Bewilligung verweigert

«Der Stadtrat ist davon ausgegangen, dass die einzelnen Antennen den Grenzwert der Strahlenbelastung zwar einhalten, dass aber nicht abschätzbar ist, wie gross die Belastung beim Betrieb von mehreren Antennen in einem nahen Umfeld wird», sagt Stadtschreiber Roland Huser. Entsprechend wurde der Gesuchstellerin denn auch die Baubewilligung verweigert. In seinen Erwägungen hält der Stadtrat unter anderem fest: «Für den Stadtrat führt das strittige Baugesuch zu einer Verletzung des Vorsorgeprinzips gemäss Art. 1 Umweltschutzgesetz (USG)» Weiter ist der Stadtrat zum Schluss gekommen: «Mit der unkoordinierten Häufung von Mobilfunk-Sendeanlagen und mit deren pilzartigem Auftreten insbesondere im Zentrumsbereich lassen die Netzbetreiber keine Vorsorge im Sinne von Art. 1 USG zu – Koordinations- und Planungsmöglichkeiten für die Bewilligungsbehörde existieren nicht.» Gerade deshalb seien die Ängste und Sorgen der Einsprecher verständlich.

Rekurs einlegen

Die Bauherrin selber möchte jedoch an den beiden Baubewilligungen festhalten. Sie hat die Möglichkeit, beim Baudepartement Rekurs gegen den ablehnenden Entscheid einzulegen. «Wir können nicht beurteilen, wie der Kanton die Sache sieht», sagt Roland Huser. Wie auch immer der Entscheid des Baudepartements ausfallen wird, die unterlegene Partei hat die Möglichkeit, diesen abermals anzufechten und ans Verwaltungsgericht zu gelangen. So weit ist die Angelegenheit jedoch noch nicht gediehen, von einem Rekurs der Sunrise hat die Stadt noch keine Kenntnis.

Keine Grundversorgung

Während die Einsprecher den Entscheid der Stadt mit Genugtuung zur Kenntnis genommen haben: «Wir sind einfach erleichtert», ist sich der Stadtrat der Brisanz des Themas durchaus bewusst. Er stellt sich jedoch auf den Standpunkt, dass mit dem ablehnenden Entscheid für die UMTS-Antennen die Grundversorgung der Bevölkerung in Sachen Mobil-Funk nicht in Frage gestellt ist. «Die Grundversorgung ist heute auch im Raum Amriswil gewährleistet, hier geht es um einen Ausbau der Technologie, der über die nötige Grundversorgung hinaus geht», erklärt Roland Huser.
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© Berner Zeitung; 16.11.2005; Seite 23

SO-Aufschlagseite

OBERDORF

Nein zur Antenne

Trotz der angespannten Finanzlage der Einwohnergemeinde Oberdorf ist der Gemeinderat nicht für jeden Deal zu haben. An der Sitzung vom Montagabend beschloss er, dem Mobilfunkbetreiber Orange eine Absage zu erteilen. Dieser bot der Gemeinde jährlich 4000 Franken, um auf dem Gemeindehaus eine Metro-Mobilfunkantenne aufstellen zu können. Aus ästhetischen Gründen werde die Antenne als Kamin verkleidet, wurde in Aussicht gestellt. Der Gemeinderat begründete sein Nein mit der Tatsache, dass durch die Antenne der Wert der Liegenschaft vermindert werde. flü
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© Berner Zeitung; 16.11.2005; Seite 31

BO-Oberland-West

saanen

Einsprachen gegen Antenne

Eines der drei Baugesuche der Swisscom Mobile AG für Mobilfunkantennen im Saanenland stösst auf Widerstand.

Soeben ist die öffentliche Auflage der drei Baugesuche der Swisscom Mobile AG für die Erstellung von Mobilfunkantennen auf der Hornfluh, dem Rellerligrat sowie dem Sesselbahnmast Nr. 6, Weidli, Schönried, abgelaufen. Gegen die Vorhaben auf der Hornfluh und auf dem Rellerli sind keine Einsprachen eingegangen. Hingegen wurde gegen die Anlagen auf dem Hornegglibahn-Mast insgesamt deren 22 eingereicht.

Hauptargumente der Einsprecher sind gesundheitsgefährdende Immissionen. Weiter werden auch Gründe wie Wertverminderung der Liegenschaften, fehlende Notwendigkeit der Anlage, fehlende Standortgebundenheit sowie Beeinträchtigung des Landschafts- und Ortsbildes geltend gemacht.

Das Verfahren liegt in der Zuständigkeit der Gemeinde Saanen, wobei die notwendigen Fachstellen beigezogen werden. Für die Beurteilung ist das Einhalten der Grenzwerte gemäss der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) zwingend. Laut Gesuchsunterlagen werden die vorgeschriebenen Werte eingehalten. Auch die Grundeigentümer haben dem Erstellen der Antennen zugestimmt. Die Gemeinde wird nun die Einsprachen durch die zuständigen Stellen prüfen lassen und anschliessend über das weitere Vorgehen entscheiden.

Auch die bestehende Kommunikationsanlage bei der Bergstation Eggli soll mit zwei neuen Richtfunkantennen erweitert werden. Die Auflagefrist des Baugesuches läuft am 17. November ab. pd

Infos: www.umwelt-schweiz.ch/ elektrosmog
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© Der Bund; 16.11.2005; Seite 29

Stadt-Region

Der Bund

Vorläufiger Antennen-Stopp

OSTERMUNDIGEN · Am 8. September hat das Parlament eine Volksmotion überwiesen, die den Gemeinderat beauftragte, die Mobilfunkanbieter beim Bau von Antennen zu bremsen. Derzeit ist in der Gemeinde ein Gesuch von Sunrise für eine Mobilfunkanlage an der Bahnhofstrasse 20 hängig. Diese Antenne kommt nun fürs erste nicht. Das Hochbauamt hat den Entscheid vorläufig zurückgestellt. Es stützt sich dabei auf ein Bundesgerichtsurteil zu einem Fall in Bolligen. «Es geht darum, dass die Anbieter zuerst eine Kontrolle der abgegebenen Strahlung ermöglichen müssen», sagt Markus Rindlisbacher, Leiter der Baupolizei. Die meisten Antennen haben theoretisch eine so hohe Leistung, dass die Grenzwerte um ein Mehrfaches überschritten werden könnten. Ohne Kontrolle will Ostermundigen deshalb keine Baugesuche bewilligen. «Wir warten zuerst auf eine Vollzugsempfehlung des Kantons», erklärt Rindlisbacher. Für die Antennengegner bedeutet der Nichtentscheid eine Atempause, aber nicht mehr. (wal)
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© Der Bund; 16.11.2005; Seite 26

Stadt-Region

Der Bund

EWB baut Starkstromleitung

132-Kilovolt-Leitung führt mitten durch Wohngebiete in Bümpliz/Bethlehem

Das Freizeitzentrum Westside soll bis 2007 ans Unterwerk Holligen angeschlossen werden: Energie Wasser Bern (EWB) hat den Bau der entsprechenden 10-Kilovolt-Versorgungsleitung in Angriff genommen. Hierfür muss ein drei Kilometer langer Graben ausgehoben werden, der teilweise durch dicht besiedeltes Gebiet verläuft. Das Trassee liegt laut EWB ausschliesslich auf öffentlichem Grund. In die gleiche Rohranlage will EWB später eine 132-Kilovolt-Leitung verlegen, die das Unterwerk Holligen mit dem geplanten Unterwerk Brünnen und der BKW-Hochspannungsleitung Mühleberg-Wattenwil verbindet. Das Gesuch der BKW Energie AG zum Bau der umstrittenen Überlandleitung ist derzeit hängig («Bund» vom Samstag).

Die neue 132-Kilovolt-Leitung soll eine alte Verbindung zwischen dem Unterwerk Holligen und der Unterstation Neubrück ersetzen. Für den Leitungsbau werde bewährte Technik verwendet, sagt EWB-Sprecher Thomas Hügli. Die 10-Kilovolt-Leitung kommt über die 132-Kilovolt-Leitung zu liegen. Für die erdverlegte Leitung gilt bei Volllast ein Grenzwert von einem Mikrotesla gemäss Verordnung über nichtionisierende Strahlung (NISV). Von einer Isolation der Starkstromleitung mittels Schwefelhexafluoridgas sah EWB ab, da es sich beim Isoliergas um ein starkes Treibhausgas handelt und da das Gesetz diese Bauweise nicht vorschreibt, solange die Grenzwerte eingehalten werden. Für den Betrieb von gasisolierten Leitungen müsste laut Hügli ein begehbarer Stollen gebaut werden.

Besorgt reagierte kürzlich die SP Bümpliz/Bethlehem auf das Leitungsprojekt: Es sei nicht erwiesen, ob die Magnetfelder der Starkstromleitung auf die Gesundheit der Anwohnenden unbedenklich seien. (dv)
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