von The Future's black » 17. November 2005 12:58
© St. Galler Tagblatt; 12.11.2005; Seite 57
WV-Degersheim
07-WV Wil
Leserbrief: Registrierte Hühner im Stall – und Antennen um uns herum
Dieser Tage haben wir pflichtbewusst unseren sechs Hühnern den Auslauf entzogen und sie beim zuständigen Veterinäramt angemeldet. Der Vogelgrippe ist also der Kampf angesagt! Was uns jedoch im Augenblick um einiges mehr bedroht, ist der geplante Neubau einer gewaltigen, rund 35 Meter hohen UMTS-Mobilfunkantenne mit einer Leistung von sage und schreibe 5370 Watt (!) der Firma Sunrise an der Feldhofstrasse in Flawil!
Belastung klein halten
Obwohl sich vor uns schon Flawilerinnen und Flawiler in anderen Quartieren der Gemeinde gegen das konzeptlose Aufstellen von Mobilfunkantennen gewehrt haben, informiert unsere Gemeindeverwaltung weder die direkten Anwohner noch die breitere Öffentlichkeit. Sollte nun die Gemeinde als Baubewilligungsbehörde gemäss dem Vorsorgeprinzip (Umweltschutzgesetz SR 814.01 Art. 11/2) die Belastung der Wohnbevölkerung nicht so klein wie möglich halten wollen? Brauchte sie dazu nicht einen Versorgungsplan und einen Bedarfsnachweis des Gesuchstellers?
Auf der Internetseite «flawil.ch» frohlockt es: «Flawil lebt – Unsere Heimat soll wohnlich und ein Stück lebens- und erlebenswerte Heimat sein.» Genau das erwarte ich von unserer Gemeindebehörde: eine Schutzfunktion. Damit wir mit unseren Familien weiterhin gerne in Flawil zu Hause sind! Was uns jetzt aber droht, ist ein 35 Meter hoher Turm vor der Haustür, der uns unfreiwillig rund um die Uhr bestrahlt und uns und vor allem unsere Kinder, diesen enormen Gesundheitsrisiken aussetzt!
Gesunden Lebensraum bieten
Das Gebiet der Gemeinde Flawil verfügt bereits über eine einwandfreie Mobilfunkversorgung. Muss wirklich noch eine fünfte Anlage – dazu noch eine so starke Basisstation für GSM900 und UMTS – dazukommen? Wer bezahlt den Preis für diese hohe und krankmachende Strahlenbelastung durch die neue UMTS-Technologie? Wir Flawilerinnen und Flawiler, unsere Kinder, unsere Tiere und unser Lebensraum!
Wir bemühen uns, unseren Kindern einen gesunden, geschützten Lebensraum zu gewährleisten, sie zu eigenverantwortlichen Menschen zu erziehen und ihnen wichtige Werte, wie Sorge zu Mitmenschen und zur Umwelt zu vermitteln. Jeder kann zwar selbst entscheiden, ob er Alkohol trinkt, ob er raucht, ob und wie lange er vor dem Fernseher oder dem Computer sitzt, ob er Sport treibt, gesund lebt oder Auto fährt und so weiter. Jeder kann auch ein Handy benutzen oder es halt sein lassen. Aber die Strahlung einer solchen «Riesen-Antenne», die man uns vors Haus setzt, müssen wir völlig unfreiwillig ertragen und sind ihr zu jeder Tages- und Nachtstunde ausgeliefert!
Keine weiteren Genehmigungen
Wollen wir in Flawil denn wirklich in einer Gesellschaft leben, in der mit einer solchen UMTS-Technologie einigen wenigen die «Spassgesellschaft» ermöglicht wird? Muss denn jeder Mobilfunkanbieter unabhängige Netze erstellen können, zwecks Konkurrenz, die gar nicht stattfindet, weil sich die Preise kaum unterscheiden?
Es wäre angebracht, wenn wenigstens auf Gemeindeebene die von uns gewählte Behörde ihre Pflicht ernst nähme und uns vor so viel Gedankenlosigkeit schützen würde. In Anbetracht der bekannten Fakten ist, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, die Gesundheit der Bevölkerung höher zu werten als die finanziellen Interessen einzelner Wirtschaftszweige. Bedenken wir auch, dass die Bewilligung weiterer Antennen sich als Bumerang erweisen könnte: Kranke, arbeitsunfähige Menschen zahlen nämlich auch weniger Steuern und die Wertverminderung von Liegenschaften hat ebenfalls Steuerausfälle zur Folge. Ich wünschte mir, dass Flawil, wie viele andere Gemeinden auch, keine Genehmigung für weitere Antennen mehr erteilt.
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© 24 heures Régon Riviera Chablais; 12.11.2005; page 23
Riviera_Chablais
Antennes de téléphonie
Le Tribunal fédéral, tout comme le Tribunal administratif, a débouté la commune, qui se dit «indignée».
Montreux se fait doublement moucher!
nicolas zeitoun
Le Tribunal fédéral a rejeté l’argumentaire de la commune de Montreux, qui estimait que le projet d’antenne de téléphonie mobile de Sunrise ne s’intégrait pas au paysage de Chailly. La commune vient également d’être déboutée par le Tribunal administratif vaudois au sujet d’une antenne à Brent.
La Municipalité de Montreux est «indignée» par la décision de la plus haute instance judiciaire du pays et elle l’a fait savoir hier dans un communiqué enflammé. Surprise par le jugement du Tribunal fédéral, elle ne s’attendait pas à une telle volée de bois vert: le Tribunal fédéral a estimé que «l’édification du mât d’antennes (de 20 mètres de haut, n. d. l. r. ) n’entraînera ainsi qu’une modification insignifiante de la silhouette du village» de Chailly.
Pour l’Exécutif montreusien, qui avait refusé de délivrer un permis de construire en août 2004, ce constat est «arrogant», même en tenant compte de la proximité de l’autoroute A9. Il s’estime dévaforisé par la juridiction, qui serait selon elle de plus en plus en faveur des opérateurs. «Le Tribunal fédéral ne prend pas en compte les intérêts de nos villageois», s’exclame-t-elle.
Du côté des habitants, on se déclare «terriblement déçu». Ceux-ci avaient orné leur village de plusieurs banderoles pour montrer leur désapprobation au projet, situé derrière le restaurant la Vieille Ferme. «Il n’y a plus rien à faire», se désole Nicole Granato, de l’Association des intérêts de Chailly.
Continuer le combat
La Municipalité n’a pas l’intention d’en rester là. «Nous allons intervenir auprès du Conseil d’Etat», insiste-t-elle, en se disant peu soutenue par les services cantonaux. «Nous sommes dépourvus de tous moyens. Qu’il y ait une opposition ou mille, cela n’a aucune importance aux yeux de la loi. » La commune espère toutefois que Sunrise acceptera une solution alternative sur un autre terrain. «Nous construirons ce projet», dément Mathieu Janin, porte-parole de l’opérateur.
Montreux s’est toujours montrée réticente à l’implantation d’antennes sur son territoire, mais a fait chou blanc toutes les fois qu’elle a fait recours.
Le dernier en date est celui du Tribunal administratif au sujet d’un projet à Brent. La commune s’opposait à une antenne Sunrise, à nouveau pour des motifs esthétiques. Selon l’instance, qui a statué fin octobre, la commune aurait dû faire recours contre un préavis du Service de l’aménagement du territoire. «No comment», se résume à dire pour l’instant la Municipalité.
Nonante-trois oppositions pour Orange
Ce désaveu intervient alors qu’un troisième projet d’antenne, émanant de l’opérateur Orange, vient de passer le stade de l’enquête publique, écopant au passage de 93 oppositions. Un précédent projet de l’opérateur avait déjà suscité 26 oppositions.
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© Neue Luzerner Zeitung; 11.11.2005; Seite 29
Zuger Zeitung Gemeinden
Cham
Antenne-Gegner ruft Gericht an
Mit einer Eingabe vor Verwaltungsgericht will eine Chamer Interessengemeinschaft den Bau einer UMTS-Antenne verhindern. Bis zum 21. November hat sie Zeit.
VON Carl-Axel Englund
Die alte GMS-Antenne steht schon seit Jahren auf dem Swisscom-Gebäude an der Nestléstrasse 7 in Cham. Nun soll sie durch eine 25 Meter hohe UMTS-Antenne wenige Meter daneben ersetzt werden. Die Interessengemeinschaft (IG) Nestléstrasse wehrt sich seit einem Jahr dagegen.
Der Gemeinderat hat die Baubewilligung am 9. November vergangenen Jahres erteilt, obwohl 38 Anwohner Einsprachen gemacht hatten. Am 30. November 2004 wurde eine Verwaltungsbeschwerde gegen die Baubewilligung beim Regierungsrat eingereicht. Dieser wies die Beschwerde am 7. Juni dieses Jahres ab. Am 25. Juli zog die IG die Sache vor das Verwaltungsgericht. Weil sie noch weitere Argumente nachliefern wollte, erhielt sie eine Frist bis zum 21. November. «Das ist unsere letzte Chance», sagt Paul Isenegger, der Wortführer der IG. «Wir hoffen, dass unsere Alternativlösungen das Gericht überzeugen werden», fügt er hinzu.
60 Wohnungen im Sichtbereich
36 Parteien haben bis jetzt rund 10 000 Franken zusammengebracht, um den Rechtskampf auch bezahlen zu können. Mit wenigen Ausnahmen wohnen sie in der unmittelbaren Nachbarschaft bestehend aus meist zweistöckigen Häusern. Rund 60 Wohnungen sind im direkten Bereich der Antenne.
«Wir sind nicht gegen den Mobilfunk und auch nicht gegen UMTS wir sind nur gegen diesen äusserst störenden Standort inmitten eines dicht besiedelten Gebiets», sagt Isenegger.
In der Begründung für den Standort an der Nestléstrasse schrieb die Swisscom an den Gemeinderat: «Der Umstand, dass es sich beim geplanten Bauvorhaben um eine Erweiterung einer bestehenden Anlage handelt, dessen Gebäude sich im Eigentun von Swisscom befindet, trägt wesentlich dazu bei, dass ein Ausbau dieses Standortes forciert wird.»
Diese Begründung ärgert Paul Isenegger gewaltig: «Es ist doch eine Arroganz sondergleichen, wenn Swisscom ihren Willen völlig rücksichtslos durchstieren will.» Isenegger ist Elektroingenieur und verfolgt die Entwicklung auf dem Gebiet der Mobilfunkantennen akribisch. «Ich verstehe nicht, warum man unbedingt ganze Wohngebiete mit UMTS-Antennen verschandeln will. Dabei werden neue Technologien entwickelt, die diese Antennen in wenigen Jahren überflüssig machen werden», sagt er. Zwar führt Swisscom auch funknetzplanerische Gründe an, warum ein anderer Standort nicht in Frage kommen kann. Die IG meint aber und das wird in der Ergänzung an das Verwaltungsgericht stehen , dass es trotzdem zwei andere und auch gescheitere Möglichkeiten gibt, das gleiche Gebiet zu bedienen.
Swisscom-Reservestandort
Isenegger hat erfahren, dass Swisscom über einen Reservestandort in unmittelbarer Nähe der Sunrise-Antenne auf der Ettmüller-Garage beim Alpenblick verfügt. Von dort ist es nur ein knapper Kilometer bis zum zu bedienenden Gebiet an der Zugerstrasse. Isenegger ist überzeugt, das dies ein realistischer Ausweg aus dem Dilemma wäre. Eine weitere Variante wäre gemäss der IG die Umrüstung der bestehenden Antenne an der Nestléstrasse.
Über die eventuelle Gefährlichkeit von Strahlung will sich Isenegger nicht auslassen. Nur so viel soll gesagt sein: «Wir sind dauernd irgendwelcher Strahlung ausgesetzt. Tag und Nacht, jahrein, jahraus. Aber 20 Meter nahe einer solchen Antenne hätte auch ich als Fachmann Bedenken.»
Und was ist, wenn das Verwaltungsgericht die Beschwerde der IG ablehnt? «Dann müssen wir wohl aufgeben», sagt Paul Isenegger.
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© Der Landbote; 11.11.2005; Seite 17
Region
AUSSERDEM IM RAT
Besser versteckt
Auf dem Effi-Märt steht eine Mobilfunkantenne. Sie ist verpackt, man sieht sie nicht. Christian Deuschle (sp) ärgerts: «Die Antenne strahlt auch durch die Verkleidung hindurch.» Sein Postulat wurde aber mit 18 zu 14 Stimmen nicht überwiesen. Bauvorstand Reini Fürst zeigte sich gegenüber dem «Landboten» etwas enttäuscht: «Ich hätte auf das Postulat so viel antworten können.» (og)
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© Berner Zeitung; 11.11.2005; Seite 32
BZ-Freiburg
Düdingen
Keine neue Antenne
Der Gemeinderat hat für die Erstellung einer Mobilfunkantenne an der Duensstrasse ein negatives Gutachten abgegeben.
«Der Standort wird unter anderem aus der Sicht des Ortsbildes und der Verkehrssicherheit als ungünstig begutachtet», hält der Gemeinderat zu seinem Entscheid fest, zum Gesuch der Mobilfunkbetreiberin TDC Switzerland (Sunrise) für die Erstellung einer Mobilfunkantenne mit Technikraum ein negatives Gutachten abzugeben. Er weist im Weiteren darauf hin, dass gegen das Baugesuch 55 Einsprachen und eine mit 426 Unterschriften unterzeichnete Petition eingegangen waren. In der Zwischenzeit hat Sunrise ihr Gesuch zurückgezogen.
René Spicher hatte sich zusammen mit den Bewohnern der angrenzenden Quartiere gegen das Antennenprojekt gewehrt. Er zeigte sich gestern sehr erfreut darüber, dass die Einsprecher bei ihren Begehren von der Gemeinde unterstützt wurden. Dankbar ist er auch dem Landeigentümer, auf dessen Parzelle die Antenne zu stehen gekommen wäre. Dieser war nach klärenden Gesprächen mit den Anwohnern bereit, vom schon unterzeichneten Vertrag zurückzutreten.
Sunrise hatte geplant, auf einem privaten Grundstück bei der Einmündung der Weiermattstrasse auf die Duensstrasse einen 20 Meter hohen Masten und einen Betonraum für die technischen Einrichtungen zu erstellen. Laut Baugesuch sollte die Anlage dazu dienen, das Wohn- und Industriegebiet von Düdingen mit GSM-900- und UMTS-Diensten zu versorgen. ja/ef
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© St. Galler Tagblatt; 12.11.2005; Seite 57
WV-Degersheim
07-WV Wil
Leserbrief: Registrierte Hühner im Stall – und Antennen um uns herum
Dieser Tage haben wir pflichtbewusst unseren sechs Hühnern den Auslauf entzogen und sie beim zuständigen Veterinäramt angemeldet. Der Vogelgrippe ist also der Kampf angesagt! Was uns jedoch im Augenblick um einiges mehr bedroht, ist der geplante Neubau einer gewaltigen, rund 35 Meter hohen UMTS-Mobilfunkantenne mit einer Leistung von sage und schreibe 5370 Watt (!) der Firma Sunrise an der Feldhofstrasse in Flawil!
Belastung klein halten
Obwohl sich vor uns schon Flawilerinnen und Flawiler in anderen Quartieren der Gemeinde gegen das konzeptlose Aufstellen von Mobilfunkantennen gewehrt haben, informiert unsere Gemeindeverwaltung weder die direkten Anwohner noch die breitere Öffentlichkeit. Sollte nun die Gemeinde als Baubewilligungsbehörde gemäss dem Vorsorgeprinzip (Umweltschutzgesetz SR 814.01 Art. 11/2) die Belastung der Wohnbevölkerung nicht so klein wie möglich halten wollen? Brauchte sie dazu nicht einen Versorgungsplan und einen Bedarfsnachweis des Gesuchstellers?
Auf der Internetseite «flawil.ch» frohlockt es: «Flawil lebt – Unsere Heimat soll wohnlich und ein Stück lebens- und erlebenswerte Heimat sein.» Genau das erwarte ich von unserer Gemeindebehörde: eine Schutzfunktion. Damit wir mit unseren Familien weiterhin gerne in Flawil zu Hause sind! Was uns jetzt aber droht, ist ein 35 Meter hoher Turm vor der Haustür, der uns unfreiwillig rund um die Uhr bestrahlt und uns und vor allem unsere Kinder, diesen enormen Gesundheitsrisiken aussetzt!
Gesunden Lebensraum bieten
Das Gebiet der Gemeinde Flawil verfügt bereits über eine einwandfreie Mobilfunkversorgung. Muss wirklich noch eine fünfte Anlage – dazu noch eine so starke Basisstation für GSM900 und UMTS – dazukommen? Wer bezahlt den Preis für diese hohe und krankmachende Strahlenbelastung durch die neue UMTS-Technologie? Wir Flawilerinnen und Flawiler, unsere Kinder, unsere Tiere und unser Lebensraum!
Wir bemühen uns, unseren Kindern einen gesunden, geschützten Lebensraum zu gewährleisten, sie zu eigenverantwortlichen Menschen zu erziehen und ihnen wichtige Werte, wie Sorge zu Mitmenschen und zur Umwelt zu vermitteln. Jeder kann zwar selbst entscheiden, ob er Alkohol trinkt, ob er raucht, ob und wie lange er vor dem Fernseher oder dem Computer sitzt, ob er Sport treibt, gesund lebt oder Auto fährt und so weiter. Jeder kann auch ein Handy benutzen oder es halt sein lassen. Aber die Strahlung einer solchen «Riesen-Antenne», die man uns vors Haus setzt, müssen wir völlig unfreiwillig ertragen und sind ihr zu jeder Tages- und Nachtstunde ausgeliefert!
Keine weiteren Genehmigungen
Wollen wir in Flawil denn wirklich in einer Gesellschaft leben, in der mit einer solchen UMTS-Technologie einigen wenigen die «Spassgesellschaft» ermöglicht wird? Muss denn jeder Mobilfunkanbieter unabhängige Netze erstellen können, zwecks Konkurrenz, die gar nicht stattfindet, weil sich die Preise kaum unterscheiden?
Es wäre angebracht, wenn wenigstens auf Gemeindeebene die von uns gewählte Behörde ihre Pflicht ernst nähme und uns vor so viel Gedankenlosigkeit schützen würde. In Anbetracht der bekannten Fakten ist, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, die Gesundheit der Bevölkerung höher zu werten als die finanziellen Interessen einzelner Wirtschaftszweige. Bedenken wir auch, dass die Bewilligung weiterer Antennen sich als Bumerang erweisen könnte: Kranke, arbeitsunfähige Menschen zahlen nämlich auch weniger Steuern und die Wertverminderung von Liegenschaften hat ebenfalls Steuerausfälle zur Folge. Ich wünschte mir, dass Flawil, wie viele andere Gemeinden auch, keine Genehmigung für weitere Antennen mehr erteilt.
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© 24 heures Régon Riviera Chablais; 12.11.2005; page 23
Riviera_Chablais
Antennes de téléphonie
Le Tribunal fédéral, tout comme le Tribunal administratif, a débouté la commune, qui se dit «indignée».
Montreux se fait doublement moucher!
nicolas zeitoun
Le Tribunal fédéral a rejeté l’argumentaire de la commune de Montreux, qui estimait que le projet d’antenne de téléphonie mobile de Sunrise ne s’intégrait pas au paysage de Chailly. La commune vient également d’être déboutée par le Tribunal administratif vaudois au sujet d’une antenne à Brent.
La Municipalité de Montreux est «indignée» par la décision de la plus haute instance judiciaire du pays et elle l’a fait savoir hier dans un communiqué enflammé. Surprise par le jugement du Tribunal fédéral, elle ne s’attendait pas à une telle volée de bois vert: le Tribunal fédéral a estimé que «l’édification du mât d’antennes (de 20 mètres de haut, n. d. l. r. ) n’entraînera ainsi qu’une modification insignifiante de la silhouette du village» de Chailly.
Pour l’Exécutif montreusien, qui avait refusé de délivrer un permis de construire en août 2004, ce constat est «arrogant», même en tenant compte de la proximité de l’autoroute A9. Il s’estime dévaforisé par la juridiction, qui serait selon elle de plus en plus en faveur des opérateurs. «Le Tribunal fédéral ne prend pas en compte les intérêts de nos villageois», s’exclame-t-elle.
Du côté des habitants, on se déclare «terriblement déçu». Ceux-ci avaient orné leur village de plusieurs banderoles pour montrer leur désapprobation au projet, situé derrière le restaurant la Vieille Ferme. «Il n’y a plus rien à faire», se désole Nicole Granato, de l’Association des intérêts de Chailly.
Continuer le combat
La Municipalité n’a pas l’intention d’en rester là. «Nous allons intervenir auprès du Conseil d’Etat», insiste-t-elle, en se disant peu soutenue par les services cantonaux. «Nous sommes dépourvus de tous moyens. Qu’il y ait une opposition ou mille, cela n’a aucune importance aux yeux de la loi. » La commune espère toutefois que Sunrise acceptera une solution alternative sur un autre terrain. «Nous construirons ce projet», dément Mathieu Janin, porte-parole de l’opérateur.
Montreux s’est toujours montrée réticente à l’implantation d’antennes sur son territoire, mais a fait chou blanc toutes les fois qu’elle a fait recours.
Le dernier en date est celui du Tribunal administratif au sujet d’un projet à Brent. La commune s’opposait à une antenne Sunrise, à nouveau pour des motifs esthétiques. Selon l’instance, qui a statué fin octobre, la commune aurait dû faire recours contre un préavis du Service de l’aménagement du territoire. «No comment», se résume à dire pour l’instant la Municipalité.
Nonante-trois oppositions pour Orange
Ce désaveu intervient alors qu’un troisième projet d’antenne, émanant de l’opérateur Orange, vient de passer le stade de l’enquête publique, écopant au passage de 93 oppositions. Un précédent projet de l’opérateur avait déjà suscité 26 oppositions.
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© Neue Luzerner Zeitung; 11.11.2005; Seite 29
Zuger Zeitung Gemeinden
Cham
Antenne-Gegner ruft Gericht an
Mit einer Eingabe vor Verwaltungsgericht will eine Chamer Interessengemeinschaft den Bau einer UMTS-Antenne verhindern. Bis zum 21. November hat sie Zeit.
VON Carl-Axel Englund
Die alte GMS-Antenne steht schon seit Jahren auf dem Swisscom-Gebäude an der Nestléstrasse 7 in Cham. Nun soll sie durch eine 25 Meter hohe UMTS-Antenne wenige Meter daneben ersetzt werden. Die Interessengemeinschaft (IG) Nestléstrasse wehrt sich seit einem Jahr dagegen.
Der Gemeinderat hat die Baubewilligung am 9. November vergangenen Jahres erteilt, obwohl 38 Anwohner Einsprachen gemacht hatten. Am 30. November 2004 wurde eine Verwaltungsbeschwerde gegen die Baubewilligung beim Regierungsrat eingereicht. Dieser wies die Beschwerde am 7. Juni dieses Jahres ab. Am 25. Juli zog die IG die Sache vor das Verwaltungsgericht. Weil sie noch weitere Argumente nachliefern wollte, erhielt sie eine Frist bis zum 21. November. «Das ist unsere letzte Chance», sagt Paul Isenegger, der Wortführer der IG. «Wir hoffen, dass unsere Alternativlösungen das Gericht überzeugen werden», fügt er hinzu.
60 Wohnungen im Sichtbereich
36 Parteien haben bis jetzt rund 10 000 Franken zusammengebracht, um den Rechtskampf auch bezahlen zu können. Mit wenigen Ausnahmen wohnen sie in der unmittelbaren Nachbarschaft bestehend aus meist zweistöckigen Häusern. Rund 60 Wohnungen sind im direkten Bereich der Antenne.
«Wir sind nicht gegen den Mobilfunk und auch nicht gegen UMTS wir sind nur gegen diesen äusserst störenden Standort inmitten eines dicht besiedelten Gebiets», sagt Isenegger.
In der Begründung für den Standort an der Nestléstrasse schrieb die Swisscom an den Gemeinderat: «Der Umstand, dass es sich beim geplanten Bauvorhaben um eine Erweiterung einer bestehenden Anlage handelt, dessen Gebäude sich im Eigentun von Swisscom befindet, trägt wesentlich dazu bei, dass ein Ausbau dieses Standortes forciert wird.»
Diese Begründung ärgert Paul Isenegger gewaltig: «Es ist doch eine Arroganz sondergleichen, wenn Swisscom ihren Willen völlig rücksichtslos durchstieren will.» Isenegger ist Elektroingenieur und verfolgt die Entwicklung auf dem Gebiet der Mobilfunkantennen akribisch. «Ich verstehe nicht, warum man unbedingt ganze Wohngebiete mit UMTS-Antennen verschandeln will. Dabei werden neue Technologien entwickelt, die diese Antennen in wenigen Jahren überflüssig machen werden», sagt er. Zwar führt Swisscom auch funknetzplanerische Gründe an, warum ein anderer Standort nicht in Frage kommen kann. Die IG meint aber und das wird in der Ergänzung an das Verwaltungsgericht stehen , dass es trotzdem zwei andere und auch gescheitere Möglichkeiten gibt, das gleiche Gebiet zu bedienen.
Swisscom-Reservestandort
Isenegger hat erfahren, dass Swisscom über einen Reservestandort in unmittelbarer Nähe der Sunrise-Antenne auf der Ettmüller-Garage beim Alpenblick verfügt. Von dort ist es nur ein knapper Kilometer bis zum zu bedienenden Gebiet an der Zugerstrasse. Isenegger ist überzeugt, das dies ein realistischer Ausweg aus dem Dilemma wäre. Eine weitere Variante wäre gemäss der IG die Umrüstung der bestehenden Antenne an der Nestléstrasse.
Über die eventuelle Gefährlichkeit von Strahlung will sich Isenegger nicht auslassen. Nur so viel soll gesagt sein: «Wir sind dauernd irgendwelcher Strahlung ausgesetzt. Tag und Nacht, jahrein, jahraus. Aber 20 Meter nahe einer solchen Antenne hätte auch ich als Fachmann Bedenken.»
Und was ist, wenn das Verwaltungsgericht die Beschwerde der IG ablehnt? «Dann müssen wir wohl aufgeben», sagt Paul Isenegger.
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© Der Landbote; 11.11.2005; Seite 17
Region
AUSSERDEM IM RAT
Besser versteckt
Auf dem Effi-Märt steht eine Mobilfunkantenne. Sie ist verpackt, man sieht sie nicht. Christian Deuschle (sp) ärgerts: «Die Antenne strahlt auch durch die Verkleidung hindurch.» Sein Postulat wurde aber mit 18 zu 14 Stimmen nicht überwiesen. Bauvorstand Reini Fürst zeigte sich gegenüber dem «Landboten» etwas enttäuscht: «Ich hätte auf das Postulat so viel antworten können.» (og)
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© Berner Zeitung; 11.11.2005; Seite 32
BZ-Freiburg
Düdingen
Keine neue Antenne
Der Gemeinderat hat für die Erstellung einer Mobilfunkantenne an der Duensstrasse ein negatives Gutachten abgegeben.
«Der Standort wird unter anderem aus der Sicht des Ortsbildes und der Verkehrssicherheit als ungünstig begutachtet», hält der Gemeinderat zu seinem Entscheid fest, zum Gesuch der Mobilfunkbetreiberin TDC Switzerland (Sunrise) für die Erstellung einer Mobilfunkantenne mit Technikraum ein negatives Gutachten abzugeben. Er weist im Weiteren darauf hin, dass gegen das Baugesuch 55 Einsprachen und eine mit 426 Unterschriften unterzeichnete Petition eingegangen waren. In der Zwischenzeit hat Sunrise ihr Gesuch zurückgezogen.
René Spicher hatte sich zusammen mit den Bewohnern der angrenzenden Quartiere gegen das Antennenprojekt gewehrt. Er zeigte sich gestern sehr erfreut darüber, dass die Einsprecher bei ihren Begehren von der Gemeinde unterstützt wurden. Dankbar ist er auch dem Landeigentümer, auf dessen Parzelle die Antenne zu stehen gekommen wäre. Dieser war nach klärenden Gesprächen mit den Anwohnern bereit, vom schon unterzeichneten Vertrag zurückzutreten.
Sunrise hatte geplant, auf einem privaten Grundstück bei der Einmündung der Weiermattstrasse auf die Duensstrasse einen 20 Meter hohen Masten und einen Betonraum für die technischen Einrichtungen zu erstellen. Laut Baugesuch sollte die Anlage dazu dienen, das Wohn- und Industriegebiet von Düdingen mit GSM-900- und UMTS-Diensten zu versorgen. ja/ef
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