von mips » 7. Dezember 2005 22:47
Ich habe noch nie geschrieben, dass man auf Abschirmung verzichten soll. Falsch ist aber die Schlussfolgerung, dass Sender ruhig aufgestellt werden sollen, man kann ja abschirmen.
Abschirmen stellt für mich die letzte Möglichkeit dar, um die auf Lebewesen einwirkende Belastung zu reduzieren.
Abschirmen ist in der Theorie einfach, in der Praxis aber sehr komplex und man kann die Situation mit Abschirmen gar verschlechtern, wenn man dabei Fehler begeht - das bedeutet, dass Abschirmen Wissen, Erfahrung und eine brauchbare messtechnische Ausrüstung erfordert und somit seinen Preis hat - die alte Frau im Altersheim, kann Sie sich sowas leisten? Auch wird es kaum möglich sein die frei lebenden Tiere mit einer Abschirmung zu schützen, ausser man bringt die Abschirmung um die Antenne herum an, ähnlich dem Schirmschlauch fürs DECT, aber da wird wohl jemand anderes nicht gerade erfreut sein.
Ich schirme auch ab, wenn es situationsbedingt angebracht ist. Aber nicht einfach die Wand Richtung Sendemast mit Alufolie tapezieren, sondern zuerst messen, dann provisorisch mit Abschirmtextil und Montagestützen eine Abschirmung basteln, wieder messen, anpassen und wenn die Zielwerte errreicht sind ein Sanierungskonzept erarbeiten, wie man eine endgültige Schirmlösung realisiert werden kann. Wobei endgültig ein sehr relativer Begriff ist, denn sobald auf der anderen Seite eine zusätzliche Antenne installiert wird, muss man von Neuem messen und evt. die Abschirmung anpassen. Diese Kosten werden weder von der mobilfunkindustrie, noch von einer Versicherung übernommen.
Das was Frau Buchs schon beschrieben hat, die Wand zum Nachbar, der um alles in der Welt auf sein DECT nicht versichten möchte, abzuschirmen, ist in der Regel sinnvoll. Man soll dabei aber beachten, dass diese Schirmfläche nicht durch Abkoppelung zu einer niedfrequenten Feldquelle wird, das heisst dieser Schirm muss im Falle einer Ankoppelung geerdet werden.
Ich habe noch nie geschrieben, dass man auf Abschirmung verzichten soll. Falsch ist aber die Schlussfolgerung, dass Sender ruhig aufgestellt werden sollen, man kann ja abschirmen.
Abschirmen stellt für mich die letzte Möglichkeit dar, um die auf Lebewesen einwirkende Belastung zu reduzieren.
Abschirmen ist in der Theorie einfach, in der Praxis aber sehr komplex und man kann die Situation mit Abschirmen gar verschlechtern, wenn man dabei Fehler begeht - das bedeutet, dass Abschirmen Wissen, Erfahrung und eine brauchbare messtechnische Ausrüstung erfordert und somit seinen Preis hat - die alte Frau im Altersheim, kann Sie sich sowas leisten? Auch wird es kaum möglich sein die frei lebenden Tiere mit einer Abschirmung zu schützen, ausser man bringt die Abschirmung um die Antenne herum an, ähnlich dem Schirmschlauch fürs DECT, aber da wird wohl jemand anderes nicht gerade erfreut sein.
Ich schirme auch ab, wenn es situationsbedingt angebracht ist. Aber nicht einfach die Wand Richtung Sendemast mit Alufolie tapezieren, sondern zuerst messen, dann provisorisch mit Abschirmtextil und Montagestützen eine Abschirmung basteln, wieder messen, anpassen und wenn die Zielwerte errreicht sind ein Sanierungskonzept erarbeiten, wie man eine endgültige Schirmlösung realisiert werden kann. Wobei endgültig ein sehr relativer Begriff ist, denn sobald auf der anderen Seite eine zusätzliche Antenne installiert wird, muss man von Neuem messen und evt. die Abschirmung anpassen. Diese Kosten werden weder von der mobilfunkindustrie, noch von einer Versicherung übernommen.
Das was Frau Buchs schon beschrieben hat, die Wand zum Nachbar, der um alles in der Welt auf sein DECT nicht versichten möchte, abzuschirmen, ist in der Regel sinnvoll. Man soll dabei aber beachten, dass diese Schirmfläche nicht durch Abkoppelung zu einer niedfrequenten Feldquelle wird, das heisst dieser Schirm muss im Falle einer Ankoppelung geerdet werden.