Mobilfunkgegner machen mobil - diesmal im Saastal

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Mobilfunkgegner machen mobil - diesmal im Saastal

von Elisabeth Buchs » 16. Dezember 2005 20:05

Interessengemeinschaft gegen Elektrosmog im Saastal gegründet

Mobilfunkgegner machen mobil

Saas Grund / Die Saaser machen mobil und wehren sich gegen
Mobilfunkantennen auf ihrem Gebiet. Darum wurde vor rund einem Monat die
Interessengemeinschaft gegen Elektrosmog im Saastal ins Leben gerufen.
Dadurch erhofft man sich eine stärkere Lobby im Kampf gegen die
Mobilfunkanbieter.

Von Walter Bellwald

Nachdem sich die Gemeinde Zermatt erfolgreich gegen den Ausbau von
Mobilfunkantennen auf ihrem Gemeindegebiet zur Wehr gesetzt hat (die RZ
berichtete), regt sich nun auch im Saastal Widerstand gegen die
Mobilfunktelefonie. So gingen gegen den Ausbau des Antennenstandorts
„Plattjen“ rund zweihundert private Einsprachen ein.

Umfrage lanciert

„Wir wollen die Bevölkerung auf die stete Gefahr des Elektrosmogs
aufmerksam machen und für die Problematik sensibilisieren“, erklärt
IG-Präsident Edgar Ruppen die Beweggründe des Vereins. Was dem
Primarlehrer vor allem sauer aufstößt ist die Tatsache, dass immer mehr
Antennen in der Nähe von Schulanlagen zu stehen kommen. „Die Betreiber
dieser Anlagen wissen gar nicht, was für einer Gefahr sie die Kinder
damit aussetzen“, ereifert sich Ruppen. Schützenhilfe erhält er von der
heimischen Krankenkasse. „Die gesundheitlichen Beschwerden der
Bevölkerung haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Mit ein Grund
für diese Tendenz sind sicherlich die Umwelteinflüsse und dazu gehört
zweifelsohne auch der Elektrosmog“, ist Kurt Anthamatten von der
Krankenkasse Saastal überzeugt. Darum lancierte die Krankenkasse
kurzerhand eine Umfrage über das Wohlbefinden der Saaser Bevölkerung im
Zusammenhang mit Elektrosmog.

Alarmierende Zahlen

Das Ergebnis der Umfrage lässt aufhorchen. Von den 250 eingegangenen
Fragebögen gaben fast sechzig Prozent der Befragten an, dass sie mit
permanenten Schlafstörungen zu kämpfen hätten. Über vierzig Prozent
klagen über regelmäßige Kopfschmerzen und rund dreißig Prozent leiden
unter Konzentrationsstörungen. Für Kurt Anthamatten alarmierende Zahlen:
„Obwohl bisher keine hundertprozentigen Rückschlüsse auf eine
Strahlenbelastung möglich sind, ist davon auszugehen, dass sich
Elektrosmog negativ auf die Gesundheit des Menschen auswirken kann.
Demnach sind die Resultate der Umfrage sehr aussagekräftig, weil sie
sich mit anderen Umfragen und wissenschaftlichen Resultaten durchaus
decken.“ Als direkte Folge der Umfrage wurde die IG gegen Elektrosmog im
Saastal ins Leben gerufen.

Informationsveranstaltung

Die neun Gründungsmitglieder geben sich zuversichtlich. „Der Rückhalt in
der Bevölkerung ist deutlich spürbar und die Skepsis gegenüber
Mobilfunkantennen wächst stetig“, erklärt Edgar Ruppen. Um die
Bevölkerung auf die Schattenseiten des Mobilfunks aufmerksam zu machen,
hat die IG beschlossen, einen Informationsabend durchzuführen. „Mit
Hans-Ueli Jakob, Präsident des Vereins Gigaherz, konnten wir einen sehr
kompetenten und erfahrenen Referenten verpflichten, der sich vehement
gegen Mobilfunkanlagen zur Wehr setzt“, so der IG-Präsident. Der
Informationsabend findet morgen Abend um 20 Uhr im Mehrzweckgebäude in
Saas Grund statt.

http://www.rz-online.ch/news2005/Nr49-15dez/02.htm





Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_161205.html

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