von Hans-U. Jakob » 7. Januar 2006 18:15
Die allermeisten Leute haben da ganz falsche Vorstellungen und glauben, Parlamentarier hätten gar nichts anderes zu tun, als auf Post von uns zu warten.
Also, das geht folgendermassen. Man kann Massensendungen dem Sekretariat der Bundesversammlung abgeben. Wenn man Glück hat, wird die Sndung privilegiert behandelt und am Morgen vor den Parlamentssitzungen jedem Abgeordneten ein Exemplar aufs Pültchen gelegt. Sehr schön, oder? Der Haken dabei ist folgender: Wenn der Parlamentarier erscheint, liegt da bereits ein Stapel von ca. 40cm Höhe.
Denn andere haben die selbe gloorreiche Idee gehabt wie wir. Ha, ha!
Der Parlamentarier atmet einmal tief durch und befördert das Ganze meist ungelesen in den Abfall. Es sei denn, er habe beim sehr raschen Durchblättern gerade ein hübsches Bildchen entdeckt, das ihn anspricht.
Gehört man nicht zu den Privilegierten, wird die Sendung am Durchgang von der Wandelhalle zum Ratssaal so gestapelt, dass jeder Parlamentarier selber ein Exemplar nehmen kann. Nur da liegen meist schon ein ganzes Duzend solcher Stapel. Und diese Stapel sind am Abend, wenn die Putzbrigaden kommen, immer noch gleich hoch.
Also was machen wir? Wir senden jedem Parlamentarier eine Dokumentation an seine Privatadresse. Druckerei und Porto kosten im Minimum 3 Franken pro Sück. Macht schon mal 900 Franken Kosten, Adressen suchen und schreiben nicht eingerechnet.
Wer immer noch Lust hat, schliesse auch noch Kantonsparlamentarier in die Aktion mit ein. Kostet für 3000 Adresseaten nochmals
die Kleinigkeit von ca 9000 Franken. Lesen tun's vielleicht 3 bis 4 höchstens aber 10.
Also hört bitte auf, uns gute Ratschläge zu erteilen, wie wir unser Geld am sinnlosesten ausgeben und unsere Arbeitsszeit am dümmsten verplempern und die grössten Abfallberge produzieren sollen!
Parlamentarier helfen uns erst dann, wenn sie selber einen strahlenden Stengel an den Gartenhag gestellt bekommen. Also bitten wir die ehrenwerten MF-Gesellschaften, sofort noch viel mehr Antennen aufzustellen und diese möglichst auf Parlamentarierwohnungen auszurichten.
Hans-U, Jakob
Die allermeisten Leute haben da ganz falsche Vorstellungen und glauben, Parlamentarier hätten gar nichts anderes zu tun, als auf Post von uns zu warten.
Also, das geht folgendermassen. Man kann Massensendungen dem Sekretariat der Bundesversammlung abgeben. Wenn man Glück hat, wird die Sndung privilegiert behandelt und am Morgen vor den Parlamentssitzungen jedem Abgeordneten ein Exemplar aufs Pültchen gelegt. Sehr schön, oder? Der Haken dabei ist folgender: Wenn der Parlamentarier erscheint, liegt da bereits ein Stapel von ca. 40cm Höhe.
Denn andere haben die selbe gloorreiche Idee gehabt wie wir. Ha, ha!
Der Parlamentarier atmet einmal tief durch und befördert das Ganze meist ungelesen in den Abfall. Es sei denn, er habe beim sehr raschen Durchblättern gerade ein hübsches Bildchen entdeckt, das ihn anspricht.
Gehört man nicht zu den Privilegierten, wird die Sendung am Durchgang von der Wandelhalle zum Ratssaal so gestapelt, dass jeder Parlamentarier selber ein Exemplar nehmen kann. Nur da liegen meist schon ein ganzes Duzend solcher Stapel. Und diese Stapel sind am Abend, wenn die Putzbrigaden kommen, immer noch gleich hoch.
Also was machen wir? Wir senden jedem Parlamentarier eine Dokumentation an seine Privatadresse. Druckerei und Porto kosten im Minimum 3 Franken pro Sück. Macht schon mal 900 Franken Kosten, Adressen suchen und schreiben nicht eingerechnet.
Wer immer noch Lust hat, schliesse auch noch Kantonsparlamentarier in die Aktion mit ein. Kostet für 3000 Adresseaten nochmals
die Kleinigkeit von ca 9000 Franken. Lesen tun's vielleicht 3 bis 4 höchstens aber 10.
Also hört bitte auf, uns gute Ratschläge zu erteilen, wie wir unser Geld am sinnlosesten ausgeben und unsere Arbeitsszeit am dümmsten verplempern und die grössten Abfallberge produzieren sollen!
Parlamentarier helfen uns erst dann, wenn sie selber einen strahlenden Stengel an den Gartenhag gestellt bekommen. Also bitten wir die ehrenwerten MF-Gesellschaften, sofort noch viel mehr Antennen aufzustellen und diese möglichst auf Parlamentarierwohnungen auszurichten.
Hans-U, Jakob