Bevölkerung reagiert zunehmend elektrosensibel/Bremgarten:Ba

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Bevölkerung reagiert zunehmend elektrosensibel/Bremgarten:Ba

von The Future's black » 20. März 2006 12:37

© Neue Luzerner Zeitung; 18.03.2006; Seite 26

Zuger Zeitung Leserbriefe

Bevölkerung reagiert zunehmend elektrosensibel

Antennenstreit nun beim Kanton», Neue ZZ vom 16. März

Die Sorgen der Bevölkerung wegen der zunehmenden gesundheitlichen Belastung durch die strahlenden Mobilfunkantennen müssen endlich auch auf kantonaler Ebene zur Kenntnis genommen werden. Dies bezweckt die Alternative Fraktion durch ihre kürzlich eingereichte Interpellation.

Nebst der Frage nach Massnahmen, die der Regierungsrat bereits ergriffen hat, um die Bevölkerung zu schützen, bringen wir auch einige ganz konkrete Anregungen ein. So wollen wir in Erfahrung bringen, ob der Regierungsrat gedenkt, ein kostenloses Angebot für die Strahlungsmessung in bewohnten Räumen einzurichten. Wir wollen auch wissen, ob er eine moderne Softwarelösung anschaffen wird, damit die geeigneten Orte für die Abnahmemessung besser gefunden werden. Denn gerade im Bereich der Strahlungsmessung werden die vorhandenen Vorschriften noch zu wenig konsequent angewendet.

Dies steht natürlich auch in einem Zusammenhang mit dem Ermessensspielraum, den die kantonalen Behörden bei den Empfehlungen haben, die sie für Baugesuchsbewilligungen in den Gemeinden ausstellen. Mehrfach sind aus interessierten und fachlich glaubwürdigen Kreisen der Bevölkerung Vorwürfe laut geworden, dass dieser Spielraum bislang eher zu Gunsten der Mobilfunkbetreiber ausgeschöpft wird.

Oft wird auch die Ausrede geäussert, dass auf gemeindlicher oder kantonaler Ebene nichts gegen die Antennenflut unternommen werden könne. Die Vorgaben würden in Bundesbern gemacht. Deshalb sprechen wir den Regierungsrat auch auf seine Bereitschaft an, in Bern bei den zuständigen Behörden vollstellig zu werden, um ein Antennenmoratorium zu erwirken. Damit würde die weitere Aufstellung von Antennen so lange verhindert, bis die gesundheitlichen Konsequenzen der elektromagnetischen Strahlung auf den Menschen abgeklärt sind.

Ein wachsender Teil der Bevölkerung reagiert elektrosensibel auf die zunehmenden Belastungen. Überall erwächst Widerstand gegen die flächendeckende Überflutung mit Elektrosmog. Die Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung obliegt dem Regierungsrat. Wir sind gespannt auf seine Antwort, wie er diese Verantwortung wahrnimmt und umzusetzen gedenkt.

Berty Zeiter, Kantonsrätin Alternative Fraktion, Baar
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© Mittelland Zeitung; 18.03.2006

Tabloid Wohlen

Keine Funkantenne und 5 Einsprachen

Region Bremgarten Bahnfunkantenne im Bibenlos gestrichen, Verlegung der Haltestelle Heinrüti umstritten.

Lukas Schumacher

Bei der geplanten Bahnhaltestelle Bibenlos in Bremgarten wird definitiv keine Bahnfunkantenne montiert. Ein anderes Bauprojekt der Regionalbahn, die Verlegung der Haltestelle Heinrüti, hat fünf Einsprachen hervorgerufen.

Ein kurzer Blick zurück: Vor zwei Jahren zogen die Verantwortlichen der Regionalbahn BDWM ein UMTS-Antennenprojekt im Bremgarter Bibenlosgebiet zurück. Auf zwei dortigen Bahnfahrleitungsmasten hätte eine Swisscom-Mobilfunkantenne installiert werden sollen, worauf 700 Anwohner erfolgreich protestierten.

Bahnfunkantenne vom Tisch

Kürzlich strich die BDWM-Direktion ein anderes Antennenvorhaben im «Bibenlos». Sie verzichtet darauf, die fix geplante Bibenlos-Haltestelle mit einer Bahnfunkantenne zu bestücken. Solche Antennen, die der Kommunikation des Bahnpersonals dienen, sind strahlungstechnisch weniger problematisch als Mobilfunkantennen. «Als gesundheitlich unbedenklich kann man Bahnfunkantennen aber nicht bezeichnen, vor allem nicht jene mit starker Leistung», hält Lothar Geppert vom Einsprachenkomitee Antenne Bremgarten fest. Dass die Bahnzuständigen die Antenne kippten, verdiene Respekt und stehe wohl im Zusammenhang mit dem starken Widerstand gegen die Bibenlos-Mobilfunkantenne, vermutet Gebert.

«Die Bahnfunkantenne ist vom Tisch», bestätigt BDWM-Bauchef Walter Oettli. Man habe im Nachhinein festgestellt, dass die Funkantenne nicht zwingend nötig sei. Ein anderer Standort stehe nicht zur Diskussion. Somit dürfte die bestehende Bahnfunkantenne der Station Berikon-Widen auf dem Mutschellen die einzige in der Region bleiben.

Heinrüti-Ausbau in Widen/Zufikon

Soeben ist in Widen und Zufikon die öffentliche Auflage des 9,3 Millionen Franken teuren Bahnprojekts «Verlegung Haltestelle Heinrüti» abgelaufen. Wie ein Sprecher der kantonalen Projektleitung mitteilte, gingen beim Bundesamt für Verkehr in Bern fünf Einsprachen zum Vorhaben ein. Den Opponenten, Anwohnern und Grundeigentümern gehe es nicht um die Verhinderung des Bahnprojekts, sondern um Anpassungen, Optimierungen und die Wahrung von Eigeninteressen. Daher sei man zuversichtlich, dass diese «Knöpfe» auf dem Verhandlungsweg zügig gelöst werden könnten.

Die Heinrüti-Erneuerung steht im Zeichen der Attraktivitätssteigerung und Förderung des öffentlichen Verkehrs. Einerseits kommt die Haltestelle näher ans bewohnte Gebiet zu stehen, andererseits wird die Station besser erschlossen und die Verkehrssicherheit erhöht. Gleich sechs unbewachte Bahnübergänge sollen aufgehoben werden.

Der Heinrüti-Ausbau wird ein Thema an den Juni-Gemeindeversammlungen in Zufikon und Widen sein. Gemäss Kostenschlüssel muss Zufikon maximal 300 000 Franken an die Erschliessung beisteuern. Widen als Hauptprofiteur der neuen Haltestelle und Personenunterführung muss einen Obolus von maximal 906 000 Franken entrichten. In diesen Beiträgen ist ein Reservepolster von zehn Prozent enthalten.

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© Der Bund; 17.03.2006; Seite 27

Stadt-Region

Der Bund

Noch Funkstille

Beschwerden gegen Wahlerns Natelantennenpause

Baugesuche für Mobilfunkantennen sollen vorerst sistiert werden: So hat es der Wahlerer Gemeinderat im Februar beschlossen. Dies so lange, bis die laufende Studie der ETH Zürich über die Auswirkung der Strahlung auf die Gesundheit Aufschluss gebe. Schon kurz nach dem gemeinderätlichen Entscheid machte die Firma TDC Sunrise klar, dass sie gegen die Sistierung beim Kanton Beschwerde führen wird - was sie unterdessen auch getan hat, und zwar gleich zweimal: Sunrise möchte am Langenwilweg 2 und an der Thunstrasse 6 in Schwarzenburg bauen.

Argumentation noch geheim

Bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern sei eine Beschwerde gegen den gemeinderätlichen Beschluss eingegangen, teilte Wahlerns Exekutive gestern mit. Doch: «Der Gemeinderat hält an seiner Entscheidung fest.» Die Argumentationslinie der Wahlerer Beschwerdeantwort ist noch nicht bekannt: «Über die Strategie des Gemeinderats kann ich mich noch nicht äussern», sagt Bauverwalter Ulrich Gilgen. Für die Wahlerer Behörde steht aber fest, dass sie in nächster Zeit Kontakt mit andern Gemeinden aufnehmen will, die ebenfalls keine neuen Mobilfunkantennen mehr bewilligen möchten.

Die Firma Sunrise wiederum geht davon aus, beim Kanton Unterstützung zu finden: Das Bundesgericht habe festgehalten, dass zurzeit Antennen nicht mit dem Verweis auf eine laufende Studie verhindert werden können, sagt Roger Schaffer, Sunrise-Sprecher für Unmweltbelange. Zudem habe eine isolierte Studie keinen fundamentalen Rechtspraxiswechsel zur Folge. (rss)

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