Expert warnt: Handymasten: "Strahlenbombe" im Haus

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Expert warnt: Handymasten: "Strahlenbombe" im Haus

von The Future's black » 29. März 2006 20:14

Handymasten: "Strahlenbombe" im Haus

Umweltanalytiker stellte hohe Mobilfunk-Belastung in Kärnten fest und warnt vor Schnurlosgeräten. Am Mittwoch gibt er am Kleine-Telefon Rat.

http://www.kleine.at/nachrichten/chronik/72511/index.do

Dass Bewohner von Schiefling seit der Aufstellung von Mobilfunkmasten über Bluthochdruck klagen, wundert Umweltanalytiker Dietrich Moldan nicht. Der Strahlungsexperte aus Deutschland hat nahe der Volksschule Schiefling hochfrequente Strahlung gemessen. Sie beträgt, wie in vielen Gebieten mit hoher Mastendichte, 4000 Mikrowatt pro Quadratmeter. Am Klagenfurter Siriusgelände hat Moldan bei Bewohnern, die von vier Masten umgeben sind, sogar 8000 Mikrowatt festgestellt.

Beeinträchtigungen. Umweltmediziner und die Landesaanitätsdirektion Salzburg empfehlen aber als Vorsorgewert für Schlafzimmer nur ein Mikrowatt Strahlung pro Quadratmeter. Schon bei zehn Mikrowatt fühlten sich Betroffene beinträchtigt, erzählt Moldan, der von der Ärztekammer und von den Grünen nach Kärnten eingeladen wurde. "Der Wirkmechanismus ist nicht ganz erklärbar, weil nicht jeder Betroffene gleich reagiert". Subjektive Leiden sind unter anderen Übelkeit, Herzrasen, Enge in der Brust und sogar Wortfindungsstörungen.

Niedrigere Grenzwerte. "Die Bundesgesetzgebung muss Grenzwert schaffen, die vorsorgeorientiert und niedriger sind als die offiziellen Werte, der Internationalen Strahlungsschutzorganisaton", plädiert Elisabeth Oberleitner von der Sanitätsdirektion Kärnten. " In die bestehenden Grenzwerte fließen nur gesicherte Risiken ein, Umweltmediziner müssen aber auch mögliche Risiken einbeziehen". Besonders an Orten sensibler Nutzung, wie nahe Schulen oder Kindergärten müsse nach dem Minimierungsprinzip vorsichtig vorgegangen werden. Zudem sollten Anrainerrechte gesetzlich verbrieft werden, bis jetzt hat niemand die Möglichkeit, sich gegen einen Masten zu wehren.

"Schnurlose Strahlung". Was aber jeder tun kann, ist, sich vor der Strahlung seines Festnetz-Schnurlostelefons zu schützen. Deren DECD-Basisstationen geben in einem Meter Entfernung eine Strahlung von 10.000 bis 50.000 Mikrowatt ab, warnt Moldan. Einen halben Meter neben der Basisstation ist das Gefahrenpotenzial gleich hoch, wie in 50 Meter Entfernung zu einem Mobilfunkmasten.

Wie schützen? Welche Abschirmmaterialien in so einem Fall helfen, können Sie Dienstagnachmittag bei der Telefonstunde der Kleinen Zeitung von 14 bis 15 Uhr erfragen. "Live" präsentiert Umweltanalytiker Dietrich Moldan seine Forschungen zudem am Mittwoch um 19.30 Uhr im "Grünen Raum" in der Bahnhofstraße 34 in Klagenfurt.

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