von Mo » 4. Juni 2006 18:02
Dieses sogenannte 'abregnen' ist sehr wohl möglich, aber höchstens für ein gewisses Gebiet (Grossstadt etwa), aber damit kann man niemals das Wetter beeinflussen, weil da viele andere Dinge mit reinspielen. Hier ein Bericht aus der WELT aus Deutschland.
Uni-Professor will Wolken zur WM nachts abregnen lassen
Wolfgang Maennig: Zehn Millionen Euro Kosten
Damit die Fußball-Weltmeisterschaft angesichts des Dauertiefs über Deutschland nicht buchstäblich "ins Wasser fällt", sollte dem Wettergott ins Handwerk gepfuscht werden. Diesen durchaus ernstgemeinten Vorschlag hat Wolfgang Maennig, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Hamburg, eine Woche vor dem WM-Auftakt ins Spiel gebracht. Heranziehende Schlechtwetter-Fronten könnten jeweils morgens zwischen drei und sechs Uhr "abgeregnet" und somit entschärft werden.
"Technisch ist die Beeinflussung des Wetters problemlos machbar und wird seit über 40 Jahren in 25 Ländern der Welt angewendet", so der Experte für Ökonomik von Sport-Events und Ex-Ruderer, der 1988 Olympiasieger im Achter wurde. Die Kosten für das gezielte Abregnen dürften nach seiner Berechnung "bei etwa zehn Millionen Euro" liegen und sich damit "in durchaus vertretbaren Grenzen halten".
Bei permanenter Tiefdrucklage könnte sich der Aufwand zwar auf maximal 40 Millionen Euro erhöhen, aber "bei WM-Investitionskosten von insgesamt über drei Milliarden Euro wäre das immer noch ein äußerst geringer Betrag", meint der 46jährige. "Das gilt vor allem im Vergleich zum gesellschaftlichen Nutzen, der aus herrlichem Sommerfest-Wetter bei der WM entstehen würde."
Andernfalls aber könnte das Image des Gastgeberlandes Schaden leiden: "Besucher, denen die Schönheiten Deutschlands nahegebracht werden sollten, würden als Haupterinnerung das schlechte Wetter behalten." sid
Dieses sogenannte 'abregnen' ist sehr wohl möglich, aber höchstens für ein gewisses Gebiet (Grossstadt etwa), aber damit kann man niemals das Wetter beeinflussen, weil da viele andere Dinge mit reinspielen. Hier ein Bericht aus der WELT aus Deutschland.
Uni-Professor will Wolken zur WM nachts abregnen lassen
Wolfgang Maennig: Zehn Millionen Euro Kosten
Damit die Fußball-Weltmeisterschaft angesichts des Dauertiefs über Deutschland nicht buchstäblich "ins Wasser fällt", sollte dem Wettergott ins Handwerk gepfuscht werden. Diesen durchaus ernstgemeinten Vorschlag hat Wolfgang Maennig, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Hamburg, eine Woche vor dem WM-Auftakt ins Spiel gebracht. Heranziehende Schlechtwetter-Fronten könnten jeweils morgens zwischen drei und sechs Uhr "abgeregnet" und somit entschärft werden.
"Technisch ist die Beeinflussung des Wetters problemlos machbar und wird seit über 40 Jahren in 25 Ländern der Welt angewendet", so der Experte für Ökonomik von Sport-Events und Ex-Ruderer, der 1988 Olympiasieger im Achter wurde. Die Kosten für das gezielte Abregnen dürften nach seiner Berechnung "bei etwa zehn Millionen Euro" liegen und sich damit "in durchaus vertretbaren Grenzen halten".
Bei permanenter Tiefdrucklage könnte sich der Aufwand zwar auf maximal 40 Millionen Euro erhöhen, aber "bei WM-Investitionskosten von insgesamt über drei Milliarden Euro wäre das immer noch ein äußerst geringer Betrag", meint der 46jährige. "Das gilt vor allem im Vergleich zum gesellschaftlichen Nutzen, der aus herrlichem Sommerfest-Wetter bei der WM entstehen würde."
Andernfalls aber könnte das Image des Gastgeberlandes Schaden leiden: "Besucher, denen die Schönheiten Deutschlands nahegebracht werden sollten, würden als Haupterinnerung das schlechte Wetter behalten." sid