von A. Masson » 9. Juni 2006 10:44
Am 8.5. habe ich hier in einem Forums-Beitrag von einem brütenden Krähenpaar
im Zentrum dreier Mobilfunkantennen berichtet. Hier die Fortsetzung meiner
Beobachtungen, die allerdings nicht sehr intensiv waren.
Etwa eine Woche nach meinem Bericht war das Nest leer, verwaist, keine
Krähin sitzt darin. Dies über Wochen… und jetzt etwa vor drei bis vier Tagen
– sitzt sie tatsächlich wieder da! Etwas anders zwar als vorher, den Kopf
auf die andere Seite gerichtet als früher, und leicht höher als vorher ? Hat
sie tatsächlich ein zweites Gelege begonnen ?
Gestern abend, vor Sonnenuntergang und bei bester Beleuchtung, eine ganz
neue Überraschung: Das ist ja gar nicht mehr die Krähe, das ist ein
Jungvogel! Er stolziert munter auf dem Nestrand herum, das Gefieder schwarz
und fertig, nur die Schwanzfedern fehlen noch völlig. Er ist unruhig,
bewegungsaktiv, streckt sich die Flügelchen, dreht und wendet sich und
schaut in alle Richtungen – das geht nicht mehr lange, bis er wegfliegt! Er
ist offensichtlich topfit. Ein Elternvogel ist einmal kurz gekommen, ohne
Futter und nicht zum Nest (unten bei den Antennen), sondern hat sich auf die
eine der Antennen gesetzt. Piepsen habe ich nicht gehört, es war zu weit weg.
Heute habe ich gar nichts mehr gesehen, ein Krähennest von unten.
Antennen: Sunrise, LU 325-5, Lauriedstrasse Zug, 3 mal 632W bei 900 MHz,
3*680W bei 1800 MHz (das waren noch Zeiten, als man sich mit so wenig
Leistung begnügte…), UMTS im Bewilligungsverfahren. Liebe Sunrise, steigen
Sie bitte einmal hoch zum Nest, bei laufenden Antennen ? Das soll ganz und
gar ungefährlich sein, es dauert keine 45 Minuten. Nehmen Sie ein
Breitbandgerät mit und schauen Sie bitte, wie viel Strahlung im Nest ist.
Nicht nur die Sonde, sondern auch das ganze Messgerät muss sich hinter den
Antennen befinden, für den Fall, dass es nicht einstrahlungsfest wäre.
A. Masson
Am 8.5. habe ich hier in einem Forums-Beitrag von einem brütenden Krähenpaar
im Zentrum dreier Mobilfunkantennen berichtet. Hier die Fortsetzung meiner
Beobachtungen, die allerdings nicht sehr intensiv waren.
Etwa eine Woche nach meinem Bericht war das Nest leer, verwaist, keine
Krähin sitzt darin. Dies über Wochen… und jetzt etwa vor drei bis vier Tagen
– sitzt sie tatsächlich wieder da! Etwas anders zwar als vorher, den Kopf
auf die andere Seite gerichtet als früher, und leicht höher als vorher ? Hat
sie tatsächlich ein zweites Gelege begonnen ?
Gestern abend, vor Sonnenuntergang und bei bester Beleuchtung, eine ganz
neue Überraschung: Das ist ja gar nicht mehr die Krähe, das ist ein
Jungvogel! Er stolziert munter auf dem Nestrand herum, das Gefieder schwarz
und fertig, nur die Schwanzfedern fehlen noch völlig. Er ist unruhig,
bewegungsaktiv, streckt sich die Flügelchen, dreht und wendet sich und
schaut in alle Richtungen – das geht nicht mehr lange, bis er wegfliegt! Er
ist offensichtlich topfit. Ein Elternvogel ist einmal kurz gekommen, ohne
Futter und nicht zum Nest (unten bei den Antennen), sondern hat sich auf die
eine der Antennen gesetzt. Piepsen habe ich nicht gehört, es war zu weit weg.
Heute habe ich gar nichts mehr gesehen, ein Krähennest von unten.
Antennen: Sunrise, LU 325-5, Lauriedstrasse Zug, 3 mal 632W bei 900 MHz,
3*680W bei 1800 MHz (das waren noch Zeiten, als man sich mit so wenig
Leistung begnügte…), UMTS im Bewilligungsverfahren. Liebe Sunrise, steigen
Sie bitte einmal hoch zum Nest, bei laufenden Antennen ? Das soll ganz und
gar ungefährlich sein, es dauert keine 45 Minuten. Nehmen Sie ein
Breitbandgerät mit und schauen Sie bitte, wie viel Strahlung im Nest ist.
Nicht nur die Sonde, sondern auch das ganze Messgerät muss sich hinter den
Antennen befinden, für den Fall, dass es nicht einstrahlungsfest wäre.
A. Masson