Schwerer Stand für Mobilfunk-Befürworter

Antwort erstellen


Um automatische Eingaben zu unterbinden, müssen Sie die nachfolgende Aufgabe lösen.
Smilies
:D :) :( :o :shock: :? 8) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :wink: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[flash] ist ausgeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smilies sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Schwerer Stand für Mobilfunk-Befürworter

Re: Schwerer Stand für Mobilfunk-Befürworter

von charles claessens » 23. Juni 2006 23:05

Hallo,

ich möchte noch etwas erklären.
Die Mobilfunker nehmen es mir immer übel wenn ich statt die V/m immer die uW/m2 nehme.
uW/m2 ist MikroWatt pro quadrat meter.

Auch wird gerne angedeutet, so und soviel Prozent der Grenzwerte.
Gemeint sind dann immer in V/m, und die Zahlen sehen dann unbedeutend aus. Aber in Wirklichkeit sind sie das nicht.

Also.
Wenn man bestimmte Voraussetzungen hat, kann man bei andauernde Expositionen von 200 bis 2.000 uW/m2 Elektrosensible werden.
Einmal Elektrosensible kann man schon bei 1 uW/m2 reagieren.

1 V/m ist 2.652 uW/m2.
10 V/m ist 265.251 uW/m2.

So. Bei TNO hat 1 V/m = 2652 uW/m2 einige Probanden schon Schwierigkeiten besorgt.
Bei ETH sollte 10 V/m oder 265.251 uW/m2 zur keinerlei Beschwerden geführt haben.

Ein DECT Telefon oder WLAN Router mit 20-40.000 uW/m2 tut Menschen umhauen.
Und dann soll eine Menge von 265.000 das nicht tun?
Wo schon so viele Schweitzer klagen bei ihre viel niedrigere Anlagengrenzwerte, die etwa die Hälfte betragen von oben erwähnte Belastung.

45 Minuten bei 1 V/m kann man noch vertragen, aber 10 V/m nicht mehr.

Drei Probanden haben schon von Beschwerden kund getan.

Irgend was stimmt hier nicht.

Auch der Leiter der TNO Studie hat sich Fragen gestellt wegen die Bewertung der ETH Untersuchung.
*Wenn die Ergebnisse der Studie ausserhalb fallen von was man erwartet, kann man die Ergebnisse einfach ignorieren!*
Frage: Was hat man erwartet?

Frage: Wie lange kann die ETH ihr Befund noch halten?

Charles Claessens

Re: Schwerer Stand für Mobilfunk-Befürworter

von hertzklopfer » 23. Juni 2006 21:16

so schwer es manchem fallen mag,
wir sollten das zulassen, was spontan sich einstellt bei dieser Geschichte:
Mal lauthals anhaltend und unüberhörbar LACHEN !
Konnte die Lobby die Hosen besser runter lassen?
Der Kaiser hat nun schweizer Kleider.
Die holländischen - tschuldigung Charles ;-)) waren zu billig.

Re: Schwerer Stand für Mobilfunk-Befürworter

von charles claessens » 23. Juni 2006 19:51

Hallo Armin Sp.

Sie verstehen nichts von dem Spiel.

Es gibt eine Studie von 700.000 Franken.
Zwar eine Pressekonferenz und ein nichtssagendes Artikel in ein Zeitschrift.
Aber es gibt kein Rapport.
Also man kann die Studie überhaupt nicht beurteilen auf Fakten.

Aber das scheint auch nicht wichtig zu sein.

Die Pressekonferenz war angesagt um 10 Uhr, und erst am 13:00 Uhr sollte auf die HP der ETH zu lesen sein was as gäbe und wo der Artikel in welche Zeitschrift publiziert wurde.
Das war alles vorher unbekannt.

Nur nicht für diejenige für wen der Artikel geschrieben wurde.

Um 8 Uhr Morgens, also 2 Stunden vor die Pressekonferenz konnte in den Niederlande der Statssekretär von Umwelt auf Fernsehen bekannt machen das UMTS Strahlung völlig harmlos ist.
Nachfrage lernnte, das die Fernsehaufnahme eine Woche früher aufgenommen wurde.

Trotz die Erklärungen von Probanden dass sie ernsthafte Beschwerden bei dieser ETH Studie bekommen hatten, heisst es trotzdem: *UMTS ist harmlos!*

Also, nur um diese Aussage machen zu können hat man 700.000 Franken auf den Tisch gelegt.

Niemand weiss wie die Charakterisktiken der UMTS Signale ausgesehen haben.
Niemand weiss an wieviel Strahlung die Probanden ausgesetzt waren, weil während die Versuche nicht gemessen wurde.
Niemand weiss was und wie man vor und nach die Versuche gemessen hat.
Niemand weiss was für eine E-Feldsonde man benutzt hat.
Bei TNO hat man eine Sonde benutzt um 1 V/m zu messen der nur von 3 V/m bis 300 V/m in der Lage ist.
Vielleicht hat ETH eine Sonde benutzt der erst bei 20 V/m anfängt. Wer weiss?
Und laut die Skizze im Artikel hat man die gleiche Fehler wie bei TNO gemacht; die Sonde wurde direkt vor den Sender gehängt und nicht in der Nähe von den Probanden.

Es ist eine ungehörte Schande das derartige Sachen nicht in eine Rapportage verfasst wurden.
Und laut Prof. Achermann existiert keine Rapportage.

Verstehen Sie jetzt?
Nur ein Spiel.

Charles Claessens

Anmerkung Gigaherz-Forum:
Dieser Leserbrief wurde aus dem St.Galler Tagblatt übernommen. Der Leser kannte die Fakten auch nur aus den Medien.

Aber es ist gut, dass Sie hier etwas zur Aufklärung beitragen, Charles.

Schwerer Stand für Mobilfunk-Befürworter

von Armin Sp. » 23. Juni 2006 19:02

"Kein Einfluss durch Strahlen"
7.6.06

Da hat doch der Berg tatsächlich wieder einmal die berühmte Maus geboren. Die diese Woche mit viel Pomp in den Medien, auch im "St. Galler Tagblatt" präsentierte Studie der Universitäten Zürich und Bern zur Strahlenproblematik der neuen UMTS-Sender-Generation ist noch nicht einmal schlecht gemachte PT.

Mit zwei Klicks im Internet kann man sich die vier (4!) öffentlich gemachten Seiten der Studie herunterladen, was schon mal mager ist für über 700 000 Franken Aufwand. Wa man liest, lässt einem schon die Haare zu Berge stehen, ohne dass man elektro-sensibel ist. Die Auswahl der Probanden gemäss einer Ausschlussliste macht etwas stutzig, die Strahlenexposition von 45 Minuten scheint etwas kurz und zum Schiessen ist die Aussage, dass es sich bei den Tests nur um das Basissignal gehandelt habe, es wären also gar keine Gespräche geführt worden.

Folgerichtig wird dann aber auch ausgesagt, dass es sich hier weder um Grenzwert- noch eine Langzeitstudie handle, all dies müsse noch erforscht werden. Also wozu in der Welt soll das ganze Traritrara gut sein, ausser vielleicht dem Umstand, dass mit vereinten Kräften der Betreiber sowie unserer obersten Behörden die renitenten Gemeinden, die bis zur Klärung des Sachverhaltes ein Moratorium für den Bau neuer Basisstationen verhängt haben, zur Räson gebracht werden sollen?

Auch diese "gefällige" Studie kann nicht verhindern, dass sich die Fakten betreffend der langfristigen Schädlichkeit der Strahlung, die durch den Mobilfunk emittiert wird, mit zunehmender Geschwindigkeit verdichten und dass der momentane Stand des Irrtums in der wissenschaftlichen Erkenntnis der "Harmlosigkeit nicht -ionisierender Strahlung " unter welchem auch immer einzusetzenden Schwellenwerte" schwerer und schwerer zu verteidigen ist.

Wer einer der sieben Millionen Handy-Benutzer in der Schweiz ist, sollte sich (und allen lebenden Organismen) einen Gefallen tun, nämlich Mobilverbindungen einschränken. Statistisch gesehen, werden Chancen, selber länger zu leben als das eigene Mobiltelefon , klar besser und man hat erst noch das gute Gefühl, dass man solche Studien etwas weniger durch die Verbindungsgebühren mitfinanziert.

Armin Sp.
St. Gallen
(St. Galler Tagblatt, 12.6.06)

Nach oben