Handys verursachen keinen Krebs

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Re: Handys verursachen keinen Krebs

von sunset » 17. September 2006 16:20

Wenn aus verschiedenen Studien hervorgeht, dass circa 50 Prozent der Bevölkerung überhaupt besorgt sind, elektromagnetische Immissionen könnten gesundheitsschädigend sein, dann ist es banal und nicht anders zu erwarten, dass eher dieser "besorgte" Teil denkt, dass eine Sendeanlage in der Nähe sein könnte, als der andere Teil. Denn wem die Strahlung gleichgültig ist, dem ist auch gleichgültig, ob eine Basisstation in der Nähe ist oder nicht. Das scheint das erste vorläufige Ergebnis der QUEBEB Studie zu sein. Dieses Ergebnis erscheint uns nicht weiter auswertbar zu sein, als dass die einschlägigen Kreise wieder daraus konstruieren werden, wer besorgt sei, bilde sich auch überall gleich Basisstationen ein, und wer sich etwas einbilde, der sei psychisch geschädigt.

Das zweite Ergebnis scheint zu sein, dass in Norddeutschland teilweise nur halb so viele Leute, nämlich 6,2 % in Mecklenburg-Vorpommern, wie in Süddeutschland, nämlich 13 % als in Bayern nicht nur besorgt sind, sondern angeben, tatsächliche Beschwerden zu verspüren. Wie die Studienverfasser angeben, ist damit noch nichts gesagt über die tatsächliche Immission. Denn diese kann je nach Bau- und Besiedelungsweise und Kammerung des Geländes, auch je nach Anzahl Kanäle pro Sendemast, ganz unterschiedlich sein; diese Faktoren könnten wohl auch einen Teil des Unterschieds erklären. - Andere Studien geben für den Bundesdurchschnitt 6 % der Bevölkerung an, welche Gesundheitsbeschwerden auf elektromagnetische Wellen zurückführen, aber ohne Rücksicht auf den Abstand zu einer Basisstation, z.B. die Studie "Ergänzende Informationen über Elektrosensible". Der Unterschied zwischen den Studien kann möglicherweise damit erklärt werden, dass bei der QUEBES Studie nur Personen befragt wurden, die innerhalb von 500 Metern Abstand von einer Mobilfunkbasisstation wohnen, und bei der anderen erwähnten Studie keine Rücksicht auf den Abstand genommen wurde. Wenn der Abstand von der Basisstation der Grund für die Abweichung bei den berichteten gesundheitlichen Beschwerden ist, und nicht etwa Unterschiede beim Design der Fragebogen, dann wäre das ein Beweis dafür, dass die Beschwerden eben signifikant häufiger im Umkreis von 500 m von Basisstationen auftreten als bei der Gesamtbevölkerung.

Re: Handys verursachen keinen Krebs

von Elisabeth Buchs » 15. September 2006 21:15

Zur bei der QUEBEB-Studie in den Vordergrund gerückten Angsttheorie: Dass ein Elektrosensibler nicht verrückt, psychisch krank oder ein Spinnner sei, liesse sich u.U. noch eher beweisen, z.B. durch ein psychiatrisches Gegengutachten. Dass ein Geschädigter keine Angst hat, lässt sich noch schwieriger beweisen. Wo ist Ursache und wo Wirkung, hat er Angst und ist besorgt, weil er/sie merkt, dass es ihm/ihr gesundheitlich nicht mehr so gut geht wie vorher? Wenn eine Angst sich als unbegründet erweist, reduziert sie sich mit der Zeit in zunehmendem Mass.

Auf mich selber trifft es jedenfalls nicht zu, dass ich aus Angst elektrosensibel geworden bin: ich hatte keine Ahnung, dass es Ausgleichsströme gibt und wusste nichts von Magnetfeldern, als ich an meinen früheren Wohnort gezogen bin, wo die Elektrosensibilität ausgebrochen ist.

Wenn viele Menschen in der Bevölkerung Angst und Sorge haben vor diesen Antennen, wütend sind, hunderte von Unterschriften dagegen sammeln, einige davon krank werden, sollte unsere Regierung einen weiteren Ausbau stoppen. Sonst wird klar, dass sie einseitig die wirtschaftlichen Interessen der Wireless-Fraktion bevorzugt und die andern Teile der Bevölkerung missachtet.

Elisabeth Buchs

Re: Handys verursachen keinen Krebs

von Aquila » 15. September 2006 18:28

Zu den schlechten Seiten gehören aber die Antennen mit den Nachteilen für die Anwohner Denn ohne die funktioniert so ein Quatschofon ja nicht. Sollen wir damit nun zufrieden sein?

Aquila

Re: Handys verursachen keinen Krebs

von Heiri Vögtli » 15. September 2006 17:12

Seien wir auch mal zufrieden und sehen nicht in allem gleich den Teufel. Das Handy hat auch seine guten Seiten. Die schlechten sind immer seine Benutzer die das Gerät als Dauerquatscher brauchen

Handys verursachen keinen Krebs

von Daniel » 15. September 2006 14:22

Das obige ist natürlich nicht von mir sondern aus der Ausgabe der heutigen Frankfurter Rundschau.

Hier ist das genial kommentiert worden :-)

http://www.symptome.ch/vbboard/showthread.php?t=4366

Viel Spass damit! (man muss ja auch mal lachen können)

Daniel

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