Bakom hilft uns Psychos - Antwort des Bakom

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Re: eine so tolle Erfindung???

von Elisabeth Buchs » 20. September 2006 10:27

Das ist doch nicht Zufall, dass zeitgleich Heiri Vögtli, Peter Brill und Andreas dieses Forum heimgesucht haben.

Wie hoch muss der Angst-Quotient vor Schadenersatzklagen Geschädigter der Lobby und auch der Regierung sein, die diese Technologien fördert und durch Lizenzen abkassiert, dass sie auf für sie unerfreuliche Studien eine angepasste "Replikationsstudie" folgen lassen. Ueber die QUEBEB-Studie will ich mich nicht äussern, bis die definitiven Ergebnisse bekannt sind. Wenn beabsichtigt wäre, dass Studien erkenntnismässig weiterbringen, müssten sowohl Pro- wie Kontra-Parteien von Anfang an mitbeteiligt werden. Es würde mich nicht wundern, wenn bei diesem Studiendesign Frau Bietenhard und Moser wieder einmal den bekannten Satz hervornehmen könnten, auch mit 30 000 Studienteilnehmern habe man einen Zusammenhang zwischen Mobilfunkantennen und Gesundheitsbeschwerden nicht können nachweisen. Nebst den Tricks mit den Psychos, Einbildung, Angst, krank unabhängig von der Strahlung kommt noch derjenige, dass ältere Menschen multimorbid seien, weil diese oft nicht mehr die selbe Abwehrkraft gegen den Strahlenstress haben wie jüngere.

Wenn man Herrn Brills Text so liest, könnte man meinen, dass die Belastung immer kleiner und kleiner wird, bis zuletzt gar nichts mehr da ist.

Dabei hat durch die Einführung von UMTS die Belastung zugenommen. Der Volkszorn auch. Das Netz wurde verdichtet, immer noch mehr Antennen, höhere Werte in den Häusern durch den biologisch vermutlich noch problematischeren Strahlenmix. Grosse Teile der Bevölkerung, die nicht immer noch mehr Antennen wollen, werden missachtet. Sehr vielen würde eine GSM-Grundversorgung ausreichen.

Beispiel: in der Stadt Bern mitten in einem Wohnquartier auf einem Wohnhaus soll eine GSM-Antenne von 1000 W ERP pro Senderichtung und UMTS von etwa 700 W ERP pro Senderichtung erstellt werden. Bei den nächsten Häusern werden die Grenzwerte bei Maximalauslastung gerade noch knapp eingehalten. Wenn nie geplant wäre, diese Auslastung zu erreichen, weshalb würden dann die Antennen so ausgelegt? Hunderte von Unterschriften wurden dagegen gesammelt und die Einsprache wird weitergezogen. In einem dieser Häuser wohnt ein kleines zartes Mädchen, dessen Gesundheit durch diese Strahlung schon in der Kindheit unwiderbringlich zerstört werden kann. Elektrosensibillität ist ein gesundheitlicher Kollaps, nachher wird ein Leben nie wieder sein wie vorher, abgesehen von der verächtlichen Behandlung als Psychos und einer ungewissen Ueberlebenschance wegen der ständig steigenden Belastung.

Dann wird von Herrn Brill noch versucht, den Mobilfunkgegnern ein der Technik nicht gewachsen sein zu unterstellen. Klar, dass Nachrichtentechniker ihre Arbeitsplätze oft bei der Industrie finden und Mobilfunkgegner öfter in sozialen Berufen anzutreffen sind. Mir kommt es manchmal vor, als reden beide Parteien verschiedene Sprachen und hätten verschiedene Prioritäten im Leben. Wichtig wäre, dass man durch entsprechende Vorgaben versuchen würde, das technische Know How zur Minimierung von Elektrosmog zu nutzen.

Elisabeth Buchs

Re: eine so tolle Erfindung

von Aquila » 20. September 2006 10:14

@Peter Brill
Viele Menschen haben sich durch ihrer Hände Arbeit und eventuell sogar durch Entbehrungen die Mittel für ein Eigenheim erspart und nun sollen sie es aufgeben, um bei Kerzenlicht an irgendeinem Ort in den Bergen ihr Dasein zu fristen? Nur damit Sie und Ihresgleichen die vermeintliche Bequemlichkeit der mobilen Kommunikation geniessen dürfen? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein!

Aquila

Re: eine so tolle Erfindung

von Klaus » 20. September 2006 08:53

Herr Brill, Sie haben das Problem nicht mal im Ansatz verstanden. Und es geht deutlich aus Ihren Beiträgen hervor, dass sie es auch nicht verstehen wollen.
Ich frage mich eigentlich nur, weshalb Sie uns hier weiter langweilen mit 100x gehörten, künstlich konstruierten Zusammenhängen à la :Wer A sagt (Strom) muss auch B (Mobilfunk) sagen.
Jeder unbetroffene und unbeteiligte mit einem Weltbild wie Ihrem (was mich nicht betrifft, gibt es nicht...), wäre schon längst, gelangweilt oder entnervt, aus dem Forum verschwunden. Aber offenbar sind Sie schon ein bisschen um Meinungsbildung bemüht.
Bitte erklären Sie uns Ihre Mission.

Re: eine so tolle Erfindung

von Evi » 20. September 2006 07:59

Was Sie total vernachlässigen: Man kann einen Computer benutzen oder man kann ihn nicht benutzen. Man kann auch ein Mobiltelefon benutzen oder das gute alte Schnurtelefon. Man hat also die Wahl.

Aber man kann dem Elektrosmog von Antennen nicht ausweichen. Schön von Ihnen, dass Sie den Menschen, die diesen nicht vertragen, immerhin ein Leben auf einer Alp noch zugestehen, ihnen zu einem handwerklich-bäuerlichen Beruf raten, bei abendlichem Kerzenlicht. Das also sind Ihre Vorstellungen von einem freien Land.

Jetzt zur tollen Erfindung der mobilen Kommunikation:
Sie verwechseln die Elektrifizierung mit der gepulsten Strahlung von Mobiltelefonen. Es fehlt jetzt noch, dass Sie mit dem ominösen, immer wieder gebrachten Vergleich der Eisenbahnen kommen, deren Geschwindigkeit für die Menschheit damals als schädlich angesehen wurde.

Wer unter der elektromagnetischen Strahlung leidet, kann ihr heute praktisch nirgends mehr entfliehen, weder am Wohnort, noch an der Arbeitsstätte, ja nicht einmal in den Ferien, und das wissen Sie genau.
Nein, mein Lieber, der Widerstand wird sich nicht beruhigen, denn es wird ja kaum der Fall eintreten, dass sich empfindliche Menschen plötzlich an die Rundumbestrahlung gewöhnen. Das Gegenteil ist der Fall. Je dichter das Netz wird, desto mehr Menschen werden betroffen sein - und sogar auf der Alp wird dem auf die Dauer niemand entfliehen können.

Machen wir es doch umgekehrt. Verziehen Sie sich mit Ihren Artgenossen (Mobiltelefonbenützern) auf die Alp und überlassen Sie den anderen, die hier ihrem erlernten Beruf und ihrer Arbeit nachgehen, den dazu nötigen Raum.

Evi

Re: eine so tolle Erfindung

von Peter Brill » 19. September 2006 23:33

Zitat: Alles, was hier in Sachen Technik diskutiert wird, ist menschenfeindlich in höchstem Mass.

Sie benutzen auch einen Computer. In dem steckt sehr viel Technik.
Haben Sie noch nie nach gedacht das auch dieser strahlt?
Zahlreiche Menschen üben den falschen Beruf aus. Sie wählten einen und spüren das sie mit der Technik nicht gewachsen sind. Als Folge suchen sie in der Technik das Unheil wie damals die Menschen vor 100 Jahren als die Elektrifizierung Einzug hielt. Heute will sie niemand mehr missen. In ein paar Jahren wird sich der Widerstand beruhigen. Plötzlich merken dieselben das mobile Kommunikation eine so tolle Erfindung ist wie die Einführung des elektrischen Stroms.
Wir leben in einem freien Land. Jeder kann aussteigen und einen handwerklich-bäuerlichen Beruf ausüben. In den Bergen gibt es zahlreiche Orte, da haben Sie garantiert keinen Smog, es sei den Ihnen gefällt das schwache Kerzenlicht nicht.

Re: In den letzten Jahren

von argus » 19. September 2006 21:54

Es ist zynisch,wie man da mit Vorschriften, Grenzwerten, Höchstbelastungen bis an Grenzen geht, was den Menschen noch eben so zugemutet werden kann und welche Zahl von Betroffenen toleriert wird. Wenn es nicht zu viele sind, werden diese ganz einfach geopfert. Wie weit hat es denn da unsere Zivilisation gebracht?

argus

Re: In den letzten Jahren

von Elektra » 19. September 2006 21:03

Das mit der nicht ausgenutzten Höchstleistung ist der grösste Quatsch. Wir wissen doch längst alle, dass die Menschen schon weit unterhalb dieser Höchstleistung an Beschwerden zu leiden beginnen. Will man denn jetzt austesten, wie weit man es treiben kann, wie weit man die Leute quälen kann (darf) und wieviel sie grad noch aushalten können? Hört doch endlich auf mit eurer Technik, der Mensch ist kein Apparat, sondern ein lebender Organismus! Alles, was hier in Sachen Technik diskutiert wird, ist menschenfeindlich in höchstem Mass.

Elektra

Re: In den letzten Jahren

von Peter Brill » 19. September 2006 20:11

Zitat: "Gibt das zusammen 600 W oder zusammen 1800 W ?"

Zusammen gibt es schon 1800 W. Es sind aber 3 Antennen die in 3 verschiedene Richtungen senden mit je 600 W. Eine Antenne die in entgegengesetzter Richtung sendet werden kaum mehr hohe Felder messbar sein.
In den letzten Jahren wurde das Netz so gut ausgebaut, dass die Leistung kontinuierlich zurück gefahren wurde. Die Höchstleistung wird schon längst nicht mehr ausgenutzt, dank Standortoptimierung.
Das müsste vielen mit einem guten Messgerät auch aufgefallen sein.
Deshalb wurde die Bakom Karte angepasst

Re: zum glück gibt es computer…

von A. Masson » 19. September 2006 08:54

"Korrekt ist die Leistung pro Senderichtung und nicht was in je 120° abgestrahlt wird"

Dieses Orakel bitte erklären - das ist schwer verständlich und ein Widerspruch.

Was ist jetzt die Kategorie, wenn in jede von drei Senderichtungen je 600 W abgestrahlt werden ? Gibt das zusammen 600 W oder zusammen 1800 W ?

A. Masson

zum glück gibt es comptter…

von thron » 19. September 2006 03:24

…sonst müsste man noch der putzfrau

Re: neue Karte viel besser

von Peter Brill » 18. September 2006 20:19

Das Bakom macht aus einer Mücke keinen Elefanten. Die neue Karte http://www.funksender.ch/webgis/bakom.php?lang=de finde ich toll. Sie wurde um einiges ergänzt und übersichtlicher.
Korrekt ist die Leistung pro Senderichtung und nicht was in je 120° abgestrahlt wird

Bakom hilft uns Psychos - Antwort des Bakom

von Elisabeth Buchs » 18. September 2006 18:37

Ich beziehe mich auf folgenden Thread:
read.php?f=1&i=10960&t=10960

Ich habe daraufhin diese Anfrage ans Bakom geschrieben:

Rückstufung von Mobilfunkantennen von Sendeleistung gross auf mittel

Sehr geehrte Verantwortliche für die Karten „Standorte von Sendeantennen“

Zuerst möchte ich Ihnen danken für Ihre hilfreiche Karten mit den Standorten von Sendeantennen. Nun habe ich vor kurzem gesehen, dass Sie einige Neugestaltungen vorgenommen haben und die Antennen mit früher Sendeleistung gross auf Sendeleistung mittel zurückgestuft worden sind.

Da ich nicht annehme, dass die Antennen schwächere Sendeleistungen haben, möchte ich mich gerne nach dem diesbezüglichen Grund erkundigen. Ich hoffe, dass es sich nicht um einen Verharmlosungsversuch handelt oder dass geplant ist, einige Antennen so zu verstärken, dass die grossen auf mittel zurückgestuft werden mussten, damit man nicht die Bezeichnung sehr gross einführen müsste.

Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner Frage.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Die prompte Antwort ist heute per Telefon von Herrn Thomi vom Bakom gekommen (leider war ich nicht zuhause, mein Mann hat den Anruf entgegengenommen).

Bei den bisherigen Bezeichungen habe es sich um einen (Software)-Fehler gehandelt. Nun sei dieser korrigiert worden.

Leistungen der Antennen:
Hohe: über 1000 W ERP
Mittlere: 100 bis 1000 W
Kleine: 10 bis 100 W
Sehr kleine: unter 10 W

Was ich mich frage, ob sich die Angaben pro Senderichtung beziehen oder gesamthaft? Ueberhaupt habe ich doch noch etwas Zweifel an dieser Begründung.

Elisabeth Buchs

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