NEWS-ALERT: : Studien zur Mobilfunkstrahlung: Geldgeber hat

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Re: Forschungsstiftung als Vorbild?

von saibot » 24. September 2006 15:45

Ist das nicht schon länger bei vielen Studien bemerkt worden? Nebenwirkungsarme/wirkungsstärkere Medikamente bei denen das Vergleichsmedikament bewusst höher/niedriger dosiert wurde, nicht-berücksichtigen unterschiedlicher Lebensweisen, willkürliche Gruppeneinteilung oder auch ausschließliche Veröffentlichung bearbeiteter Daten weil die Rohdaten keine relevanten Ergebnisse enthalten...

Im Prinzip nix neues.

Re: Forschungsstiftung als Vorbild?

von Evi » 23. September 2006 09:23

Wer den Link verfolgt, kommt immerhin zu einem sehr interessanten, aber wesentlichen Schluss: Es wurden nur die Studien bis 2005 beurteilt. Hier besteht der berechtigte Verdacht, man habe die Veröffentlichung der ETH/TNO-Nachfolgestudie extra lange hinausgezögert, damit sie in dieser Untersuchung keine Aufnahme findet. Dort war nicht nur die Industrie an der Finanzierung beteiligt, sondern sogar 4 holländische Ministerien.

Wie sogar ein Blinder mit dem Krückstock bemerkt haben dürfte, hätten die Resultate dieser Studie überhaupt nicht ins Konzept gepasst. Denn es hiess doch so schön: Keine kurzzeitigen Wirkungen. Dass die Presse, die Mobilfunker, sogar die Bundesämter, die Langzeitwirkungen elegant verschwiegen haben, steht auf einem anderen Blatt. Schliesslich sind 45 Minuten/Woche Befeldung sehr weit von einer Lanzeiteinwirkung entfernt. Aber die Absicht war so offensichtlich, die Öffentlichkeit irre zu führen, mit dicken Balkenüberschriften, mit denen "Entwarnung" gegeben wurde.

Evi

Re: Forschungsstiftung als Vorbild?

von hairmare@gmail.comLucas » 22. September 2006 17:04

Forschungsstiftung als Vorbild?

von sunset » 21. September 2006 18:45

Dass ausgerechnet die Forschungsstiftung Mobilkommunikation ein Vorbild für neutrale Forschung sein soll? Wohl als Witz gemeint? Zur "Neutralität" dieser Stiftung kann man sich in Het bitje (www.hetbitje.nl/bitjeD2609h.pdf) oder noch ganz wenig ausführlicher bei www.izgmf.de unter dem Titel "Forschung: Manipulierte Studie für manipulierte öffentliche Meinung" am Beispiel eines konkreten Forschungsprojekts seine eigene Meinung bilden.

NEWS-ALERT: : Studien zur Mobilfunkstrahlung: Geldgeber hat

von The Future's black » 21. September 2006 16:06

16:06 CH/Studien zur Mobilfunkstrahlung: Geldgeber hat Einfluss auf die Resultate

Bern (AWP/sda) - Bei wissenschaftlichen Studien zu den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung beeinflusst der Geldgeber massgeblich die Studienresultate. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Bern.

Studien, die ausschliesslich durch die Telekomindustrie finanziert sind, berichten seltener über gesundheitliche Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung als vergleichbare Studien, die von der öffentlichen Hand finanziert sind.

Zu diesem Befund kommt eine Untersuchung des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern, wie diese am Donnerstag mitteilte. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Environmental Health Perspectives" veröffentlicht.

Für ihre Untersuchung analysierten die Berner Wissenschafter systematisch Resultate und Qualität von 59 experimentellen Studien, die von 1995 bis 2005 in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden. Drei davon stammen aus der Schweiz; sie wurden gemeinsam von Industrie und öffentlicher Hand finanziert.

Insgesamt waren 12 von 59 Studien ausschliesslich von der Industrie gesponsert, 11 von der öffentlichen Hand, 14 gemischt (öffentliche Hand und Industrie) und 22 legten nicht offen, wer die Studie bezahlte.

Bei allen untersuchten Studien waren potenziell gesundheitsrelevante Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung auf Menschen untersucht worden, etwa Hirnströme, hormonelle Veränderungen, Blutdruck, Reaktionszeiten oder Gedächtnisleistungen.

Aussagen machen die Wissenschafter auch über die generelle Qualität der Studien: Die gemischtfinanzierten wiesen die höchste Qualität auf, die öffentlich finanzierten schnitten leicht besser ab als die rein von der Industrie bezahlten.

Die Unterschiede in den Resultaten könnten jedoch nicht mit der Methodik bzw. der Studienqualität erklärt werden, sagte auf Anfrage Matthias Egger, Professor am Instituts für Sozial- und Präventivmedzin und Mitautor der Untersuchung. Sie müssten vielmehr auf die unterschiedliche Finanzierungsart zurückgeführt werden.

Ob Mobilfunkstrahlung tatsächlich die Gesundheit beeinträchtige, sei nicht nachgewiesen und mit der vorliegenden Analyse auch nicht untersucht worden, betonte Egger. Im Hinblick auf die Aussagekraft wissenschaftlicher Studien stimmten die Resultate der Untersuchung aber bedenklich.

Egger fordert, "dass bei industriefinanzierten Studien die Rahmenbedingungen so gesichert werden müssen, dass ein Einfluss der Geldgeber ausgeschlossen werden kann".

Als mögliches positives Beispiel nannte Egger die an der ETH Zürich domizilierte "Forschungsstiftung Mobilkommunikation" (FSM). Die Stiftung wird von den drei Schweizer Mobilfunkanbietern Swisscom, Sunrise und Orange mitfizaniert, die Forschungsaufträge werden jedoch von einem unabhängigen Gremium vergeben.

uh

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