von sunset » 6. Oktober 2006 16:19
Die Uni Zürich hat soeben die Ergebnisse eines Experiments mit transkranieller Magnetstimulation vorgestellt, Kurzfassung in Deutsch
http://www.unipublic.unizh.ch/magazin/w ... /2341.html .
Durch Bestrahlung des Hirn kann das menschliche Gewissen bis zu einem gewissen Grad ausgeschaltet werden. Die im Experiment verwendete Strahlung unterscheidet sich zwar von der hauptsächlichen Strahlung des Mobilfunks. Bei eigentlicher Mobilfunkstrahlung handelt es sich nicht um magnetische Strahlung wie im Versuch der Uni, sondern um e l e k t r o m a g n e t i s c h e Strahlung, und beim Versuch war die Frequenz extrem niedrig, nämlich nur 1 Hertz, während sie sich bei Mobilfunk im Gigahertzbereich bewegt.
Aber auch beim Mobilfunk kommt niederfrequente magnetische Strahlung vor, die epileptische Spikes auslösen kann, was Prof. Wieser von der Uni Zürich nachgewiesen hat. Interessanterweise wurde jene Forschung als erstes Projekt überhaupt von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation gesponsert, bei welcher Prof. Wieser Mitglied des Stiftungsrates ist.
Vollständiger Originalartikel zum neuen Experiment in Englisch:
http://www.iew.unizh.ch/home/knoch/down ... urosci.pdf
Die Uni Zürich hat soeben die Ergebnisse eines Experiments mit transkranieller Magnetstimulation vorgestellt, Kurzfassung in Deutsch http://www.unipublic.unizh.ch/magazin/wirtschaft/2006/2341.html .
Durch Bestrahlung des Hirn kann das menschliche Gewissen bis zu einem gewissen Grad ausgeschaltet werden. Die im Experiment verwendete Strahlung unterscheidet sich zwar von der hauptsächlichen Strahlung des Mobilfunks. Bei eigentlicher Mobilfunkstrahlung handelt es sich nicht um magnetische Strahlung wie im Versuch der Uni, sondern um e l e k t r o m a g n e t i s c h e Strahlung, und beim Versuch war die Frequenz extrem niedrig, nämlich nur 1 Hertz, während sie sich bei Mobilfunk im Gigahertzbereich bewegt.
Aber auch beim Mobilfunk kommt niederfrequente magnetische Strahlung vor, die epileptische Spikes auslösen kann, was Prof. Wieser von der Uni Zürich nachgewiesen hat. Interessanterweise wurde jene Forschung als erstes Projekt überhaupt von der Forschungsstiftung Mobilkommunikation gesponsert, bei welcher Prof. Wieser Mitglied des Stiftungsrates ist.
Vollständiger Originalartikel zum neuen Experiment in Englisch: http://www.iew.unizh.ch/home/knoch/downloads/TMS_Risk_J_Neurosci.pdf