von Elisabeth Buchs » 18. Januar 2007 09:07
DECT-Telefone können im Gegensatz zu Mobilfunkantennen bei auftretenden Gesundheitsbeschwerden abgeschafft werden. Es benötigt gewisse Fachinformationen, bis den Leuten bewusst wird, dass sie sich durch die "kleinen Telefönchen" durch die geringe Distanz eine relativ grosse persönliche Elektrosmog-Belastung ins Haus holen.
In diesem Artikel geht es jedoch vor allem darum, dass die Mobilfunkindustrie aufgrund ihrer Geldmacht auch Einfluss auf die Medien nehmen kann.
Beispiele:
Das ZDF unterhielt zusammen mit T-Online ein Nachrichtenportal und bekam dafür vom Partner mehr als 3 Mio Euro pro Jahr für Nutzungsrechte der ZDF-Nachrichten und der Marke "heute" im Internet.
Mit der Bild-Zeitung kooperiert die Telekom bis heute, das Internetportal der grössten deutschen Zeitung heisst Bild.T-Online.de
Deutschlands einflussreichste Nachrichtenagentur dpa, von der sich die meisten Regioalzeitungen ernähren, macht selbst Geschäfte im Zusammenhang mit Mobilfunk und dürfte also am Erfolg der Technologie interessiert sein, z.B. eine eigene Agentur, die Zeitungsverlagen die Entwicklung und Verbreitung von Multimedia-Angeboten offeriert. Seit 2005 geht es auch um lokale Schlagzeilen, Sportergebnisse, Abstimmungen und Gewinnspielen per SMS, Einsendung von Mini-Leserbriefen direkt vom Handy, Partner beim Vertrieb sind unter anderem T-Mobile, E-Plus und Vodafone. Die Zusammenarbeit funktioniert offenbar auch im Bereich der Berichterstattungen gut. Die Agentur verbreitet regelmässig Jubelmeldungen über die Vorteile von UMTS und die Unschädlichkeit der Strahlung.
In der Schweiz aufgefallen ist z.B. die ständig zu sehende Fernsehwerbung für die Tagesschau auf dem Handy und der Einsatz von Handys bei Benissimo und Musicstar.
Die Mobilfunkindustrie agiert an den Schlüsselstellen wie z.B.bei der Wissenschaft mit finanzieller Beteiligung bei Studien und Druck via Forschungsaufträge, eigenen "Forschungsstiftungen", und Workshops , bei den Aerzten z.B. Frequentia, Universitäten und Instituten, Krebsorganisationen, Schlaflabors und Krankenkassen z.B. Helsana. Das Entscheidenste bleibt jedoch die Förderung der Mobilfunkindustrie durch den Staat mittels Verkauf von Lizenzen und entsprechende Institutionen wie Bakom, BAG und ComCom.
Elisabeth Buchs
DECT-Telefone können im Gegensatz zu Mobilfunkantennen bei auftretenden Gesundheitsbeschwerden abgeschafft werden. Es benötigt gewisse Fachinformationen, bis den Leuten bewusst wird, dass sie sich durch die "kleinen Telefönchen" durch die geringe Distanz eine relativ grosse persönliche Elektrosmog-Belastung ins Haus holen.
In diesem Artikel geht es jedoch vor allem darum, dass die Mobilfunkindustrie aufgrund ihrer Geldmacht auch Einfluss auf die Medien nehmen kann.
Beispiele:
Das ZDF unterhielt zusammen mit T-Online ein Nachrichtenportal und bekam dafür vom Partner mehr als 3 Mio Euro pro Jahr für Nutzungsrechte der ZDF-Nachrichten und der Marke "heute" im Internet.
Mit der Bild-Zeitung kooperiert die Telekom bis heute, das Internetportal der grössten deutschen Zeitung heisst Bild.T-Online.de
Deutschlands einflussreichste Nachrichtenagentur dpa, von der sich die meisten Regioalzeitungen ernähren, macht selbst Geschäfte im Zusammenhang mit Mobilfunk und dürfte also am Erfolg der Technologie interessiert sein, z.B. eine eigene Agentur, die Zeitungsverlagen die Entwicklung und Verbreitung von Multimedia-Angeboten offeriert. Seit 2005 geht es auch um lokale Schlagzeilen, Sportergebnisse, Abstimmungen und Gewinnspielen per SMS, Einsendung von Mini-Leserbriefen direkt vom Handy, Partner beim Vertrieb sind unter anderem T-Mobile, E-Plus und Vodafone. Die Zusammenarbeit funktioniert offenbar auch im Bereich der Berichterstattungen gut. Die Agentur verbreitet regelmässig Jubelmeldungen über die Vorteile von UMTS und die Unschädlichkeit der Strahlung.
In der Schweiz aufgefallen ist z.B. die ständig zu sehende Fernsehwerbung für die Tagesschau auf dem Handy und der Einsatz von Handys bei Benissimo und Musicstar.
Die Mobilfunkindustrie agiert an den Schlüsselstellen wie z.B.bei der Wissenschaft mit finanzieller Beteiligung bei Studien und Druck via Forschungsaufträge, eigenen "Forschungsstiftungen", und Workshops , bei den Aerzten z.B. Frequentia, Universitäten und Instituten, Krebsorganisationen, Schlaflabors und Krankenkassen z.B. Helsana. Das Entscheidenste bleibt jedoch die Förderung der Mobilfunkindustrie durch den Staat mittels Verkauf von Lizenzen und entsprechende Institutionen wie Bakom, BAG und ComCom.
Elisabeth Buchs