von Wuff » 1. Juli 2010 11:05
Die Mobilfunker betreiben kräftig Lobbyarbeit, und instrumentalisieren gemeinnützige Organisationen wie Pro Juventute, um den direkten Zugang zu den Schulen zu erhalten,
http://gigaherz.ch/pages/posts/handypro ... nd1622.php . Unter dem Vorwand der Bekämpfung von missbräuchlicher Verwendung für Happy Slapping und von Kinderpor nos, welche Kinder gegenseitig mit dem Handy drehen und in Umlauf bringen, soll die Primarschule aus kleinen Kindern „Handyprofis“ machen. Das Handy als Unterrichtsgegenstand bringt auch jene Eltern unter den faktischen Zwang, auch dann dem Kind ein Handy zu schenken, wenn sie selbst wünschen würden, das kleine Kind hätte noch keines. Es werden sogar „Nachhilfekurse“ geplant für Eltern, die selbst kein Handy besitzen. – Das Vorgehen hat irgendwo herum ein totalitäres Geschmäckle.
Wenn ich dieses nun nicht bloss als normaler Staatsbürger kritisiere, sondern den Vorgang als EMF-Studienkritiker betrachte, dann wird dieses faktische Obligatorium von Handys für alle Schüler dazu führen, dass keine epidemiologischen Studien mehr möglich sind, welche den Gesundheitszustand von Kindern vergleichen, deren eine Gruppe Handy benutzt und deren andere Gruppe kein Handy benutzt. Wenn nicht Absicht dahinter steckt, die aussagekräftigste Art von Forschung, nämlich von prospektiven Kohortenstudien (
http://slidefinder.net/e/epidemiologie_ ... 6487512/p2 ), zu verhindern, dann hat es doch diese Wirkung.
Dazu passt, dass Pro Juventute auch instrumentalisiert wird, die Bundesparlamentarier für den Handyunterricht zu begeistern, wohl im Hinblick auf ein Bundesobligatorium für den Handyunterricht oder eine Förderung durch den Bund,
http://www.pro-juventute.ch/15-06-2010- ... 931.0.html .
Zur gleichen Zeit warnt das Bundesamt für Gesundheit BAG aus Strahlenschutzgründen vor Handygebrauch durch Kinder und Jugendliche: „Telefonieren Sie nur kurz oder schreiben Sie stattdessen eine SMS. Dies gilt ganz speziell für Kinder und Jugendliche.“ Quelle:
http://www.bag.admin.ch/themen/strahlun ... ml?lang=de
Gegen gesundheitspolitische Massnahmen wird das Instrument „Pro Juventute“ auch noch anderswie missbraucht, indem gegen Handyverbote an Schulen angekämpft werden soll,
http://www.pro-juventute.ch/18-02-2010- ... 862.0.html .
Die Mobilfunker betreiben kräftig Lobbyarbeit, und instrumentalisieren gemeinnützige Organisationen wie Pro Juventute, um den direkten Zugang zu den Schulen zu erhalten, http://gigaherz.ch/pages/posts/handyprofi-schon-als-kind1622.php . Unter dem Vorwand der Bekämpfung von missbräuchlicher Verwendung für Happy Slapping und von Kinderpor nos, welche Kinder gegenseitig mit dem Handy drehen und in Umlauf bringen, soll die Primarschule aus kleinen Kindern „Handyprofis“ machen. Das Handy als Unterrichtsgegenstand bringt auch jene Eltern unter den faktischen Zwang, auch dann dem Kind ein Handy zu schenken, wenn sie selbst wünschen würden, das kleine Kind hätte noch keines. Es werden sogar „Nachhilfekurse“ geplant für Eltern, die selbst kein Handy besitzen. – Das Vorgehen hat irgendwo herum ein totalitäres Geschmäckle.
Wenn ich dieses nun nicht bloss als normaler Staatsbürger kritisiere, sondern den Vorgang als EMF-Studienkritiker betrachte, dann wird dieses faktische Obligatorium von Handys für alle Schüler dazu führen, dass keine epidemiologischen Studien mehr möglich sind, welche den Gesundheitszustand von Kindern vergleichen, deren eine Gruppe Handy benutzt und deren andere Gruppe kein Handy benutzt. Wenn nicht Absicht dahinter steckt, die aussagekräftigste Art von Forschung, nämlich von prospektiven Kohortenstudien ( http://slidefinder.net/e/epidemiologie_biometrie_141009/6487512/p2 ), zu verhindern, dann hat es doch diese Wirkung.
Dazu passt, dass Pro Juventute auch instrumentalisiert wird, die Bundesparlamentarier für den Handyunterricht zu begeistern, wohl im Hinblick auf ein Bundesobligatorium für den Handyunterricht oder eine Förderung durch den Bund, http://www.pro-juventute.ch/15-06-2010-Jugend-und-Medien.5931.0.html .
Zur gleichen Zeit warnt das Bundesamt für Gesundheit BAG aus Strahlenschutzgründen vor Handygebrauch durch Kinder und Jugendliche: „Telefonieren Sie nur kurz oder schreiben Sie stattdessen eine SMS. Dies gilt ganz speziell für Kinder und Jugendliche.“ Quelle: http://www.bag.admin.ch/themen/strahlung/00053/00673/04265/index.html?lang=de
Gegen gesundheitspolitische Massnahmen wird das Instrument „Pro Juventute“ auch noch anderswie missbraucht, indem gegen Handyverbote an Schulen angekämpft werden soll, http://www.pro-juventute.ch/18-02-2010-br-Gegen-Jugendve.5862.0.html .