Aktionsbündnis für strahlungsfreie Lebensräume e.V.
AB-StrahL e.V. Tel: 0761/217029-53 GLS Bank
Friedrichring 37 Fax: 0761/217029-54 BLZ: 430 609 67
79098 Freiburg im Breisgau eMail:
info@abstrahl.de Konto: 7909856400
Eingetragen im Vereinsregister Freiburg unter VR 700353
www.ab-strahl.de
Europarat unterstützt AB-StrahL-Forderung nach strahlungsfreien
Lebensräumen!
Während die WHO durch eine jüngst veröffentlichte Studie Mobiltelefone in die Kategorie „möglicherweise krebserregend“ hochstufte und somit der Gefährlichkeit von Chloroform und Benzol gleichsetzte, nahm der Ständige Ausschuss des Europarates Ende Mai 2011 eine Resolution des „Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten“ an. Neben zahlreichen Forderungen nach Schutz- und Vorsorgemaßnahmen insbesondere für Kinder und Jugendliche, empfiehlt der Ausschuss den Mitgliedsstaaten des Europarates unter Punkt 8.1.4. zum Schutz der elektrosensiblen Menschen „strahlungsfreie Gebiete zu errichten, die nicht durch das drahtlose Netzwerk abgedeckt sind“. Damit übernimmt der Europarat die Kernforderung des Aktionsbündnisses für strahlungsfreie Lebensräume e.V. (AB-StrahL). „Wir begrüßen diese Einsicht des Europarates außerordentlich. Jetzt müssen die Mitgliedsstaaten ihrer Verantwortung gerecht werden und die Empfehlungen national umsetzen“ fordert Frank-Ulrich Mann, Sprecher des Aktionsbündnisses.
Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird seine Position neu überdenken müssen. In die am 01.06.2011 von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO (IARC) veröffentlichten Studie soll der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission des BfS, Prof. Alexander Lerchl, nach Kenntnis des Bayerischen Staatsministeriums zwischenzeitlich „eingebunden“ gewesen sein. Die IARC hatte Lerchl zuvor wegen seiner „Nähe“ zur Mobilfunkindustrie als Mitarbeiter abgelehnt. Ulrich Weiner, selbst strahlensensibel, kommentiert: „Prof. Lerchl macht sich unglaubwürdig, wenn er an einer Studie mitwirkt, die die mögliche Krebsgefahr durch Mobilfunk erkennt, jedochweiter behaupten würde, Mobilfunkstrahlung sei ungefährlich“. Genau diese Position vertritt das BfS unter Lerchl jedoch bislang.
Für Rückfragen und Interviews steht Ihnen Ulrich Weiner unter der Nummer 07000/6240662 zur Verfügung.
AB-StrahL e.V., Friedrichring 37, 79098 Freiburg im Breisgau
Presseerklärung vom 02.06.2011
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Während die WHO durch eine jüngst veröffentlichte Studie Mobiltelefone in die Kategorie „möglicherweise krebserregend“ hochstufte und somit der Gefährlichkeit von Chloroform und Benzol gleichsetzte, nahm der Ständige Ausschuss des Europarates Ende Mai 2011 eine Resolution des „Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten“ an. Neben zahlreichen Forderungen nach Schutz- und Vorsorgemaßnahmen insbesondere für Kinder und Jugendliche, empfiehlt der Ausschuss den Mitgliedsstaaten des Europarates unter Punkt 8.1.4. zum Schutz der elektrosensiblen Menschen „strahlungsfreie Gebiete zu errichten, die nicht durch das drahtlose Netzwerk abgedeckt sind“. Damit übernimmt der Europarat die Kernforderung des Aktionsbündnisses für strahlungsfreie Lebensräume e.V. (AB-StrahL). „Wir begrüßen diese Einsicht des Europarates außerordentlich. Jetzt müssen die Mitgliedsstaaten ihrer Verantwortung gerecht werden und die Empfehlungen national umsetzen“ fordert Frank-Ulrich Mann, Sprecher des Aktionsbündnisses.
Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird seine Position neu überdenken müssen. In die am 01.06.2011 von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO (IARC) veröffentlichten Studie soll der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission des BfS, Prof. Alexander Lerchl, nach Kenntnis des Bayerischen Staatsministeriums zwischenzeitlich „eingebunden“ gewesen sein. Die IARC hatte Lerchl zuvor wegen seiner „Nähe“ zur Mobilfunkindustrie als Mitarbeiter abgelehnt. Ulrich Weiner, selbst strahlensensibel, kommentiert: „Prof. Lerchl macht sich unglaubwürdig, wenn er an einer Studie mitwirkt, die die mögliche Krebsgefahr durch Mobilfunk erkennt, jedochweiter behaupten würde, Mobilfunkstrahlung sei ungefährlich“. Genau diese Position vertritt das BfS unter Lerchl jedoch bislang.
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Presseerklärung vom 02.06.2011