von Eva Weber » 15. November 2013 20:16
WHO: Keinerlei Krankheiten durch Basisstationen (Allgemein)
"Alexander Lerchl , Donnerstag, 14. November 2013, 18:54 (vor 23 Stunden, 21 Minuten)
So, nun sagt es endlich auch die WHO klipp und klar:
"Studies to date provide no indication that environmental exposure to RF fields, such as from base stations, increases the risk of cancer or any other disease."
Bisherige Studien liefern keinen Hinweis, dass umweltbezogene Expositionen durch RF Felder [RF = radiofrequency, gemeint hier Mobilfunk], wie zum Beispiel von Basisstationen, das Risiko für Krebs oder irgendeine andere Krankheit erhöht." (Hervorhebungen von mir)"
--------
Link dazu
http://www.who.int/features/qa/30/en/
__________
Wann wurden eigentlich epidemiologische Studien gemacht, die man als solche bezeichnen kann? 10 Tage Mast aufstellen kann man nicht dazu zählen! Es fehlt an Vergleichsgruppen an Dosimetrie etc. heißt es doch immer, man könne diese also gar nicht machen? Wurden nicht sämtliche Studien dieser Art, die bis heute erschienen sind und positive Ergebnisse erbrachten, bis ins kleinste zerrissen und sind dann regelmäßig in der Versenkung verschwunden? Wann wurden Betroffene untersucht? Sie passen nicht ins Konzept!
Bei Vorstellung des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms 2008 war nach einer Viertelstunde schon klar, dass es in erster Linie darum ging, die Infrastruktur sicher zu stellen und zwar m.E. ohne Wenn und Aber. Wie wäre auch dieser Kommunikations-Boom und der noch zu erwartende jemals anders zu bewältigen?
Herr Dr. Weiss (BfS) sagte es sehr deutlich (nun mit meinen Worten): "Die Technik wird mehr und die Strahlung wird steigen. Wir müssen sehen was sich durchsetzt...." Als ich später so entsetzt war, als es darum ging "Wissensvermittlung in Schulen per Handy", bekam ich die Antwort, dass das Handy ja nicht am Ohr sei. Als ich darauf ziemlich fassungslos zurück schrieb, bekam ich die in etwa gleiche Antwort von Dr. Jung. D.h. für mich, dass der Strahlenschutz gar nicht an einer Verminderung von Strahlung auf breiter Basis interessiert ist, auch nicht besonders bei Kindern - ein paar Zentimeter vom Ohr macht ja nichts - zumindest hat dies den Anschein. In meinen Augen ist alles was da kommt als Alibi-Funktion zu sehen. Leider! Wen sollten da jemals Masten interessieren, geschweige denn WLan im öffentlichen Raum, in Wohnungen und Geschäftsräumen in Schulen? Dieser Hoffnung gebe ich mich schon lange nicht mehr hin.
Übrigens, Herr Dr. Weiss ist nun bei der SSK und wohl noch wichtiger, er ist auch bei der UNSCEAR und glättet nun die gesundheitlichen Folgen von Fukushima.
Hier ging es allerdings um das einmal geplante Wackersdorf, Wiederaufbereitungsanlage in Bayern. Aber in Bezug auf epidemiologische Studien scheint sich nicht sehr viel geändert zu haben.
http://www.strahlentelex.de/Epidemiologie.htm
Zitat:
]"Von der Gefahr der Vertrottelung in Kommissionen und in der Wissenschaft. Von Sebastian Pflugbeil. Das Vertrottelungssyndrom wurde nach dem Strahlenbiologen Prof. Dr.med. Klaus-Rüdiger Trott benannt. Vor vielen Jahren arbeitete er in der GSF in Neuherberg am Nordrand von München und er war von 1975 bis 1981 Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK). Trott wurde dadurch bekannt, dass er als Fachgutachter der Bayerischen Staatsregierung die Unbedenklichkeit der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf für die Bevölkerung garantierte und sich im Kollegenkreis damit brüstete, für den Ministerpräsidenten Strauß Redebeiträge zur Durchsetzung der Atomprogramme geschrieben zu haben. Als wissenschaftshistorisch klassisch gilt der folgende Gedankengang von Professor Trott: „Man sollte sich dem öffentlichen Druck, große epidemiologische Studien durchzuführen, unbedingt widersetzen. ... Entweder findet man nichts, dann hat man es vorher gewusst – man kann übrigens auch gar nichts finden – oder man findet, wie in Sellafield, doch etwas, dann hat man sehr große Schwierigkeiten, einen solchen Zufallsbefund wieder wegzudiskutieren.“ (In: Energiepolitisches Gespräch mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten, „Umwelt und Energie, Teil II“, 1987)
Fettdruck von mir.
Eva Weber
[b]WHO: Keinerlei Krankheiten durch Basisstationen [/b](Allgemein)
[i]"Alexander Lerchl , Donnerstag, 14. November 2013, 18:54 (vor 23 Stunden, 21 Minuten)
So, nun sagt es endlich auch die WHO klipp und klar:
"Studies to date provide no indication that environmental exposure to RF fields, such as from base stations, increases the risk of cancer or any other disease."
Bisherige Studien liefern keinen Hinweis, dass umweltbezogene Expositionen durch RF Felder [RF = radiofrequency, gemeint hier Mobilfunk], wie zum Beispiel von Basisstationen, das Risiko für Krebs oder irgendeine andere Krankheit erhöht." (Hervorhebungen von mir)"[/i]
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Link dazu
http://www.who.int/features/qa/30/en/
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Wann wurden eigentlich epidemiologische Studien gemacht, die man als solche bezeichnen kann? 10 Tage Mast aufstellen kann man nicht dazu zählen! Es fehlt an Vergleichsgruppen an Dosimetrie etc. heißt es doch immer, man könne diese also gar nicht machen? Wurden nicht sämtliche Studien dieser Art, die bis heute erschienen sind und positive Ergebnisse erbrachten, bis ins kleinste zerrissen und sind dann regelmäßig in der Versenkung verschwunden? Wann wurden Betroffene untersucht? Sie passen nicht ins Konzept!
[b]Bei Vorstellung des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms 2008 war nach einer Viertelstunde schon klar, dass es in erster Linie darum ging, die Infrastruktur sicher zu stellen und zwar m.E. ohne Wenn und Aber.[/b] Wie wäre auch dieser Kommunikations-Boom und der noch zu erwartende jemals anders zu bewältigen?
Herr Dr. Weiss (BfS) sagte es sehr deutlich (nun mit meinen Worten): "Die Technik wird mehr und die Strahlung wird steigen. Wir müssen sehen was sich durchsetzt...." Als ich später so entsetzt war, als es darum ging "Wissensvermittlung in Schulen per Handy", bekam ich die Antwort, dass das Handy ja nicht am Ohr sei. Als ich darauf ziemlich fassungslos zurück schrieb, bekam ich die in etwa gleiche Antwort von Dr. Jung. D.h. für mich, dass der Strahlenschutz gar nicht an einer Verminderung von Strahlung auf breiter Basis interessiert ist, auch nicht besonders bei Kindern - ein paar Zentimeter vom Ohr macht ja nichts - zumindest hat dies den Anschein. In meinen Augen ist alles was da kommt als Alibi-Funktion zu sehen. Leider! Wen sollten da jemals Masten interessieren, geschweige denn WLan im öffentlichen Raum, in Wohnungen und Geschäftsräumen in Schulen? Dieser Hoffnung gebe ich mich schon lange nicht mehr hin.
Übrigens, Herr Dr. Weiss ist nun bei der SSK und wohl noch wichtiger, er ist auch bei der UNSCEAR und glättet nun die gesundheitlichen Folgen von Fukushima.
Hier ging es allerdings um das einmal geplante Wackersdorf, Wiederaufbereitungsanlage in Bayern. Aber in Bezug auf epidemiologische Studien scheint sich nicht sehr viel geändert zu haben.
http://www.strahlentelex.de/Epidemiologie.htm
Zitat:
[i][b]]"Von der Gefahr der Vertrottelung in Kommissionen und in der Wissenschaft.[/b] Von Sebastian Pflugbeil. Das Vertrottelungssyndrom wurde nach dem Strahlenbiologen Prof. Dr.med. Klaus-Rüdiger Trott benannt. Vor vielen Jahren arbeitete er in der GSF in Neuherberg am Nordrand von München und er war von 1975 bis 1981 Mitglied der Strahlenschutzkommission (SSK). Trott wurde dadurch bekannt, dass er als Fachgutachter der Bayerischen Staatsregierung die Unbedenklichkeit der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf für die Bevölkerung garantierte und sich im Kollegenkreis damit brüstete, für den Ministerpräsidenten Strauß Redebeiträge zur Durchsetzung der Atomprogramme geschrieben zu haben. [b]Als wissenschaftshistorisch klassisch gilt der folgende Gedankengang von Professor Trott: „Man sollte sich dem öffentlichen Druck, große epidemiologische Studien durchzuführen, unbedingt widersetzen. ... Entweder findet man nichts, dann hat man es vorher gewusst – man kann übrigens auch gar nichts finden – oder man findet, wie in Sellafield, doch etwas, dann hat man sehr große Schwierigkeiten, einen solchen Zufallsbefund wieder wegzudiskutieren.[/b]“ (In: Energiepolitisches Gespräch mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten, „Umwelt und Energie, Teil II“, 1987)[/i]
Fettdruck von mir.
Eva Weber