Immer mehr Handy-Sünder am Steuer

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Handy am Steuer nicht teuer genug

von Mahner » 8. Mai 2014 18:38

Neues Punktesystem in Flensburg „Handy am Steuer nicht teuer genug“

Das neue Punktesystem bestraft nur noch Taten, die die Verkehrssicherheit gefährden. Es müsste aber strenger sein, meint der Leiter des Frankfurter Straßenverkehrsamts.

Handy am Steuer wird teurer. Der seit dem 1.Mai geltende neue Punktekatalog für Verkehrssünder sieht für Fahrer mit Telefon am Ohr einen Punkt und eine Geldstrafe von 60 Euro vor. Das ist eine doppelte Verschärfung, weil man für dieses Delikt 20 Euro mehr Strafe zahlt als bisher und weiterhin einen Punkt im deutschen Verkehrszentralregister in Flensburg kassiert, das jetzt Fahreignungsregister heißt. Ein Punkt wiegt nun schwerer als früher, weil man schon mit acht und nicht erst mit 18Punkten den Führerschein verliert.[…]

Handy-Gebrauch am Steuer kommt einen Verkehrsteilnehmer also teurer zu stehen – doch nach Meinung von Ulrich Schöttler, dem Leiter des Frankfurter Straßenverkehrsamtes, immer noch nicht teuer genug.

Begründung:

Die Delikte zu schnelles Fahren, Überfahren einer roten Ampel sowie Handynutzung im Auto Führen zu schlimmsten Unfällen.


Mehr...FAZ 06.05.2014

Immer mehr Handy-Sünder am Steuer

von Mahner » 6. Mai 2014 10:43


Immer mehr Handy-Sünder am Steuer


Handy am Steuer: Das ist nicht nur gefährlich, sondern wird ab dem 1. Mai auch härter bestraft. Während bundesweit immer weniger Handyverstöße gezählt werden, steigt die Zahl in Hessen deutlich. Die Verkehrswacht fordert mehr Kontrollen.[…]

Mal eben im Auto telefonieren, SMS verschicken oder Mails mit dem Handy checken: Viele Autofahrer halten das offenbar für einen Kavaliersdelikt. In Hessen werden immer mehr Autofahrer erwischt, die sich während der Fahrt lieber mit dem Telefon beschäftigen als mit der Straße.

Im vergangenen Jahr sind bei Polizeikontrollen in Hessen rund 20 Prozent mehr Autofahrer mit dem Handy aufgefallen als noch vor fünf Jahren. Das teilte das Kraftfahrtbundesamt auf Anfrage des hr mit. Bundesweit ist die Zahl der registrierten Handyverstöße im gleichen Zeitraum jedoch um sechs Prozent gesunken.

In absoluten Zahlen zeichnet sich jedoch ein anderes Bild: Im Jahr 2013 haben über 16.000 Hessen ein Bußgeld fürs Telefonieren am Steuer bezahlen müssen. Zusätzlich gab es einen Punkt in Flensburg. Im Vergleich zu anderen Bundesländern sind das verhältnismäßig wenige Verstöße. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise werden pro Kopf drei Mal so viele Autofahrer erwischt.

"Hessische Polizei überprüft nicht ausreichend"

Wie lassen sich diese Zahlen erklären? Klaus Ruppelt von der Verkehrswacht Hessen ist überzeugt: "Die hessische Polizei überprüft das Handyverbot nicht ausreichend." Wie viele Menschen während der Fahrt in das Handy quatschen ohne erwischt zu werden, kann nur vermutet werden. Ruppelt glaubt, dass viele das Telefonieren beim Fahren für eine Bagatelle halten: "Wenn man nicht erwischt wird, nimmt man das Verbot auch nicht ernst." Mehr Kontrollen wären deshalb notwendig.

Unfallstatistiken sagen zwar nichts darüber aus, wie viel Prozent aller Unfälle durch Handys verursacht werden. Experten halten das Telefonieren am Steuer jedoch für eine unterschätzte Gefahr. "Man kann davon ausgehen, dass zehn bis 30 Prozent aller Unfälle unmittelbar auf Ablenkung zurückzuführen sind", sagt Wolfgang Krüger vom TÜV Hessen. Ein Telefongespräch sei eine enorme Ablenkung: "Man bekommt einen Tunnelblick."

Mehr...HR-online 30.04

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