von Laie » 26. Mai 2014 17:38
Mahner hat geschrieben:Die SonntagsZeitung vom 18.05.2014 über den „Antennenstreit“
Das Wichtigste bleibt ungesagt. Besser gar kein Artikel als ein schlecht recherchierter?
Der Gesundheitsschutz leidet schwer darunter, dass in der Politik „die Wissenschaft“ alles gilt und die Praxiserfahrung nichts. Doch das, was die Öffentlichkeit als wissenschaftliche Aussagen wahrnimmt, wird von Industrie und Behörden durch Geldströme, strukturelle und personelle Verflechtungen sowie Medienpräsenz äußerst wirksam gelenkt. Auch die Sektion für Nicht¬ionisie¬rende Strahlung (NIS) des Bundesamtes für Umweltschutz (BAFU) beteiligt sich an der Informationslenkung; ihre Hofwissenschaftler filtern die ihnen genehmen Studien besonders rigoros heraus.
Bleiben noch die Medien als letztes Glied der Kette. Diese gleichzuschalten gelingt der Industrie über die Platzierung ihrer Werbung. Notgedrungen muss auch der Journalismus auf ihre Linie einschwenken. Dazu kommt die Faszination weitester – gerade auch journalistischer – Kreise vor allem was „digital und mobil“ ist. Außerdem unterliegen die Zeitungen den Zwängen des Strukturwandels als Antwort auf die Konkurrenz des Internets. Der damit zusammenhängende Niedergang des Recherchierjournalismus wird mittlerweile sogar aus der Medienbranche selber beklagt. Ist der Artikel der SonntagsZeitung vom 18. Mai 2014 ein Spiegel dieser Zwänge? Oder war es bloß Ahnungslosigkeit, vielleicht auch Bequemlichkeit? Oder hat es damit zu tun, dass der Gesundheitsaspekt der Mobilfunkproblematik ein Tabu ist, an das man lieber nicht rührt?
Quelle:
Ich habe Störungen, die mir das Leben allmählich nicht mehr lebenswert machen. Und mit dem, was ich im Folgenden erwähne, bin ich nicht allein: Außer einer Art Seekrankheit (Kopf, Magen), wo einem auch alles gleichgültig wird, ist die Beeinträchtigung im Denken enorm eingreifend. Es ist, als fände man das Gehirn nicht mehr, Gedächtnis und Konzentration fast null.
MAN IST DANN AUCH NICHT MEHR SICH SELBER, kann nicht mehr fühlen, und ist wie einfach nicht mehr da. Die Persönlichkeit wird verändert. Das „Wie-nicht-mehr-da-Sein“ fühlt sich an, als wäre einem die Seele gestohlen worden. Und wer möchte so noch leben?
Dies ein Zitat aus selbiger
Quelle:
"Nicht mehr da sein" tritt hier in extremer Weise auf, so dass es bemrerkt wird. Dies kann wenigstens zu Mitteilungen gegenüber verständnisfähigen Mitmenschen führen, damit nach abhelfenden Konsequenzen gesucht werden kann. Tritt die geschilderte Wirkung etwas weniger deutlich ausgeprägt auf, wird sie leicht verkannt. Ich verweise hier auf, wird auf meinen Eintrag im Nachbarstrang unter der Überschrift "Verantwortungsfähigkeit" (
viewtopic.php?p=67183&sid=a15633fc9e283 ... 64a4#67183 )
Nicht mehr "da sein" in schleichender Form zeigt sich in in Verantwortungsverdrängung. Man tut nicht, was eigentlich angezeigt ist. These: Mobilfunkstrahlung wirkt tendenziel einschläfernd auf die kritische Mündigkeit der Bestrahlten gegenüber jenem Medium, durch das sie der Belastung ausgesetzt sind.
[quote="Mahner"]Die SonntagsZeitung vom 18.05.2014 über den „Antennenstreit“
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[b]Das Wichtigste bleibt ungesagt. Besser gar kein Artikel als ein schlecht recherchierter?[/b][/size]
Der Gesundheitsschutz leidet schwer darunter, dass in der Politik „die Wissenschaft“ alles gilt und die Praxiserfahrung nichts. Doch das, was die Öffentlichkeit als wissenschaftliche Aussagen wahrnimmt, wird von Industrie und Behörden durch Geldströme, strukturelle und personelle Verflechtungen sowie Medienpräsenz äußerst wirksam gelenkt. Auch die Sektion für Nicht¬ionisie¬rende Strahlung (NIS) des Bundesamtes für Umweltschutz (BAFU) beteiligt sich an der Informationslenkung; ihre Hofwissenschaftler filtern die ihnen genehmen Studien besonders rigoros heraus.
Bleiben noch die Medien als letztes Glied der Kette. Diese gleichzuschalten gelingt der Industrie über die Platzierung ihrer Werbung. Notgedrungen muss auch der Journalismus auf ihre Linie einschwenken. Dazu kommt die Faszination weitester – gerade auch journalistischer – Kreise vor allem was „digital und mobil“ ist. Außerdem unterliegen die Zeitungen den Zwängen des Strukturwandels als Antwort auf die Konkurrenz des Internets. Der damit zusammenhängende Niedergang des Recherchierjournalismus wird mittlerweile sogar aus der Medienbranche selber beklagt. Ist der Artikel der SonntagsZeitung vom 18. Mai 2014 ein Spiegel dieser Zwänge? Oder war es bloß Ahnungslosigkeit, vielleicht auch Bequemlichkeit? Oder hat es damit zu tun, dass der Gesundheitsaspekt der Mobilfunkproblematik ein Tabu ist, an das man lieber nicht rührt?
[url=http://www.buergerwelle-schweiz.org/assets/files/Antennenwald_SoZ_18.05.14.pdf]Quelle:[/url] [/quote]
[i]Ich habe Störungen, die mir das Leben allmählich nicht mehr lebenswert machen. Und mit dem, was ich im Folgenden erwähne, bin ich nicht allein: Außer einer Art Seekrankheit (Kopf, Magen), wo einem auch alles gleichgültig wird, ist die Beeinträchtigung im Denken enorm eingreifend. Es ist, als fände man das Gehirn nicht mehr, Gedächtnis und Konzentration fast null.
MAN IST DANN AUCH NICHT MEHR SICH SELBER, kann nicht mehr fühlen, und ist wie einfach nicht mehr da. Die Persönlichkeit wird verändert. Das „Wie-nicht-mehr-da-Sein“ fühlt sich an, als wäre einem die Seele gestohlen worden. Und wer möchte so noch leben?[/i]
Dies ein Zitat aus selbiger [url=http://www.buergerwelle-schweiz.org/assets/files/Antennenwald_SoZ_18.05.14.pdf]Quelle:[/url]
"Nicht mehr da sein" tritt hier in extremer Weise auf, so dass es bemrerkt wird. Dies kann wenigstens zu Mitteilungen gegenüber verständnisfähigen Mitmenschen führen, damit nach abhelfenden Konsequenzen gesucht werden kann. Tritt die geschilderte Wirkung etwas weniger deutlich ausgeprägt auf, wird sie leicht verkannt. Ich verweise hier auf, wird auf meinen Eintrag im Nachbarstrang unter der Überschrift "Verantwortungsfähigkeit" ( http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=67183&sid=a15633fc9e283a7e37dc5f7ab53264a4#67183 )
Nicht mehr "da sein" in schleichender Form zeigt sich in in Verantwortungsverdrängung. Man tut nicht, was eigentlich angezeigt ist. These: Mobilfunkstrahlung wirkt tendenziel einschläfernd auf die kritische Mündigkeit der Bestrahlten gegenüber jenem Medium, durch das sie der Belastung ausgesetzt sind.