von Laie » 25. Juli 2014 17:21
"«Die Fachleute haben uns überzeugt, dass die Strahlung gar nicht so schlimm ist, wie es in der Bevölkerung immer heisst.»"
Wieso dann ein Strahlenschutzgitter für das Hotel?
" ... -die Swisscom würde die Umbauarbeiten kostenlos übernehmen - "
Es gibt laut herrschender Anschauung dafür keinen rationalen Grund.
Aktionäre müssten dafür sorgen, dass Geld so nicht rausgeworfen wird.
Wieso sinken die Werte umliegender Immobilien (bis 40 %), wenn in der Nachbarschaft eine Antenne steht? Auf dem Immobilienmarkt bestimmen doch sicher nicht Angsthasen, Irre und "Esoteriker" das Geschäft. Dort bewegen sich doch mit die cleversten Geschäftsleute.
Fasse zusammen:
Noch cleverer sind Hoteliers: Sie lassen eine Antenne auf dem eigenen Dach errichten, um präventiv dem Wertverlust der Immobilie entgegen zu steuern, der zu befürchten wäre, weil vom Nachbarn aus sonst das Hotel bestrahlt werden könnte.
Der Betreiber der Antenne finanziert das Strahlenschutzgitter, das das Haus des Verpächters des Antennenstandorts vor Einstrahlung schützt, obwohl der Betreiber überzeugt ist, dass die Strahlung kein faktisches Gesundheitsrisiko darstellt.
Der gute Schluss: WLAN im Hotel. Das dürfte aber in dem Falle kein Grund zur Sorge sein, denn das Design ist ausgelegt nach Feng Shui. Das ist (Zitat Webseite des Hotels) " ... die Kunst und Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung" Auch Elektrogeräte sind im Hotel danach ausgerichtet. Dann kann der richtige Standort für die Antenne nur - na wo sein?
"Seit Jahrhunderten schwören die Chinesen (* worauf die Schweizer seit Jahrhunderten schwören) auf Feng - Shui, wenn es darum geht, Städte zu entwerfen, Häuser zu bauen oder ihre Toten zu begraben." Wenn selbst an die Toten wird von den Besitzern dieser "Oase der Erholung" gedacht wird, ist es kein Wunder, dass sich die Anwohner über so viel Harmonie freuen. Gilt doch:"Äußern Sie Ihre Wünsche, den Rest erledigt das Hotel."
* Mit alter chinesischen Kunst passen auch in moderen Zeiten Schweizer nach ihrer Tradition zueinander.
Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.
(Friedrich Schiller: Wilhelm Tell; 2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)
[i]"«Die Fachleute haben uns überzeugt, dass die Strahlung gar nicht so schlimm ist, wie es in der Bevölkerung immer heisst.»"[/i]
Wieso dann ein Strahlenschutzgitter für das Hotel?[i]
" ... -die Swisscom würde die Umbauarbeiten kostenlos übernehmen - "[/i]
Es gibt laut herrschender Anschauung dafür keinen rationalen Grund.
Aktionäre müssten dafür sorgen, dass Geld so nicht rausgeworfen wird.
Wieso sinken die Werte umliegender Immobilien (bis 40 %), wenn in der Nachbarschaft eine Antenne steht? Auf dem Immobilienmarkt bestimmen doch sicher nicht Angsthasen, Irre und "Esoteriker" das Geschäft. Dort bewegen sich doch mit die cleversten Geschäftsleute.
Fasse zusammen:
Noch cleverer sind Hoteliers: Sie lassen eine Antenne auf dem eigenen Dach errichten, um präventiv dem Wertverlust der Immobilie entgegen zu steuern, der zu befürchten wäre, weil vom Nachbarn aus sonst das Hotel bestrahlt werden könnte.
Der Betreiber der Antenne finanziert das Strahlenschutzgitter, das das Haus des Verpächters des Antennenstandorts vor Einstrahlung schützt, obwohl der Betreiber überzeugt ist, dass die Strahlung kein faktisches Gesundheitsrisiko darstellt.
Der gute Schluss: WLAN im Hotel. Das dürfte aber in dem Falle kein Grund zur Sorge sein, denn das Design ist ausgelegt nach Feng Shui. Das ist (Zitat Webseite des Hotels) [i] " ... die Kunst und Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung"[/i] Auch Elektrogeräte sind im Hotel danach ausgerichtet. Dann kann der richtige Standort für die Antenne nur - na wo sein?
[i]"Seit Jahrhunderten schwören die Chinesen (* worauf die Schweizer seit Jahrhunderten schwören) auf Feng - Shui, wenn es darum geht, Städte zu entwerfen, Häuser zu bauen oder ihre Toten zu begraben."[/i] Wenn selbst an die Toten wird von den Besitzern dieser "Oase der Erholung" gedacht wird, ist es kein Wunder, dass sich die Anwohner über so viel Harmonie freuen. Gilt doch:[i]"Äußern Sie Ihre Wünsche, den Rest erledigt das Hotel." [/i]
* Mit alter chinesischen Kunst passen auch in moderen Zeiten Schweizer nach ihrer Tradition zueinander.
[i] [b]Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.[/i][/b]
(Friedrich Schiller: Wilhelm Tell; 2. Aufzug, am Schluss der 2. Szene)