von Mahner » 23. Dezember 2015 18:55
Auszug:
Gratis-Apps werden mit persönlichen Daten bezahlt – das ist hinlänglich bekannt. Neue Studien zeigen nun allerdings, wie weit die Sammelwut mancher Programme geht.
Smartphones tun Dinge, von denen ihre Besitzer oft wenig ahnen. Viele Apps aus den offiziellen Stores schicken Infor¬mationen an Dritte weiter, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Häufig sind dies nicht nur irgendwelche ¬Vorlieben – also etwa welche Jeans ich mir gerade auf der Shoppingseite angeschaut habe –, die die App protokolliert und weitergibt. Eine neue US-Studie zeigt vielmehr auf, dass es sich in vielen Fällen um persönliche Daten handelt. Verschiedene Forschungsprojekte wollen dem Nutzer nun dabei helfen, die Kontrolle über seine Daten zurückzu¬gewinnen.
«Unsere Forschungen haben gezeigt, dass Apps Informationen wie den ¬Namen, das Geburtsdatum, die Telefonnummer, Usernamen, das Geschlecht, medizinische Informationen oder den Aufenthaltsort an Dritte senden», sagt Dave Choffnes, Professor für Informatik an der Northeastern University Boston. Und dies, ohne dass die Nutzer etwas ¬davon wissen oder ihre Zustimmung dazu gegeben hätten. Choffnes' Team forscht zu diesem Thema und entwickelt im Moment eine technische Lösung, die dem User ermöglichen soll, diese Automatismen zu stoppen.
Mehr...Tages Anzeiger 22.12.15
[b]Auszug:[/b]
[b]Gratis-Apps werden mit persönlichen Daten bezahlt – das ist hinlänglich bekannt. Neue Studien zeigen nun allerdings, wie weit die Sammelwut mancher Programme geht.[/b]
Smartphones tun Dinge, von denen ihre Besitzer oft wenig ahnen. Viele Apps aus den offiziellen Stores schicken Infor¬mationen an Dritte weiter, ohne dass der Nutzer etwas davon mitbekommt. Häufig sind dies nicht nur irgendwelche ¬Vorlieben – also etwa welche Jeans ich mir gerade auf der Shoppingseite angeschaut habe –, die die App protokolliert und weitergibt. Eine neue US-Studie zeigt vielmehr auf, dass es sich in vielen Fällen um persönliche Daten handelt. Verschiedene Forschungsprojekte wollen dem Nutzer nun dabei helfen, die Kontrolle über seine Daten zurückzu¬gewinnen.
«Unsere Forschungen haben gezeigt, dass Apps Informationen wie den ¬Namen, das Geburtsdatum, die Telefonnummer, Usernamen, das Geschlecht, medizinische Informationen oder den Aufenthaltsort an Dritte senden», sagt Dave Choffnes, Professor für Informatik an der Northeastern University Boston. Und dies, ohne dass die Nutzer etwas ¬davon wissen oder ihre Zustimmung dazu gegeben hätten. Choffnes' Team forscht zu diesem Thema und entwickelt im Moment eine technische Lösung, die dem User ermöglichen soll, diese Automatismen zu stoppen.
[url=http://www.tagesanzeiger.ch/digital/mobil/das-geheime-leben-der-smartphones/story/22394594]Mehr...Tages Anzeiger 22.12.15[/url]