Auszug aus
http://www.drogenbeauftragte.de/fileadm ... _BLIKK.pdf (leicht verändert) :
[Cluster = Untersuchungsgruppe
U = Vorsorgeuntersuchungen im angegebenen Altersrahmen]
Cluster U3 - U6 (
1 Monate bis 1 Jahr):
Signifikante Zusammenhänge:
• Fütter- und Einschlafstörung des Säuglings, wenn die Mutter während der Säuglings-Betreuung parallel digitale Medien nutzt
-> Hinweise auf Bindungsstörung
Cluster U7 - U9 (
2 J. bis 5 J.):
Signifikante Zusammenhänge:
• Motorische Hyperaktivität / Konzentrationsstörungen in Verbindung mit der Nutzung von digitalen Bildschirmmedien durch Kinder
• Sprachentwicklungs-Störungen in Verbindung mit täglicher digitaler Bildschirmnutzung der Kinder
• 69,5% können sich weniger als zwei Stundenselbständig beschäftigen ohne die Nutzung von digitalen Medien
• Verhalten: Unruhe, Ablenkbarkeit (als wichtiges Kriterium psychische Auffälligkeit)
Cluster U10 – J1 (
8 J. bis 13 J.):
Signifikante Zusammenhänge (U10 - J1):
• motorische Hyperaktivität / Konzentrationsschwäche in Verbindung mit einer erhöhten digitalen medialen Nutzungsdauer von mehr als 60 Minuten
(BZgA-Empfehlung bis zu 60 Min. digitale Nutzungszeit)
• Tägliche digitale Bildschirmnutzung
-> Erhöhter Genuss von Süßgetränken und Süßigkeiten
-> erhöhter BMI
• Verhalten: Unruhe, Ablenkbarkeit, (als wichtiges Kriterium psychische Auffälligkeit)
(J1):
Selbstauskunft der Jugendlichen anhand eines standardisierten Evaluationsbogens (SIAT) zur Erfragung des digitalen Mediennutzungs-Verhaltens:
Ein nennenswerter Teil der befragten Jugendlichen gab an, Probleme zu haben, die eigene Internetnutzung selbstbestimmt zu kontrollieren und berichtet von negativen Konsequenzen ihrer Internetnutzung im Alltag.
-> hieraus lässt sich ein erhöhtes Gefährdungspotential für die Entwicklung einer digitalen Mediensucht für Jugendliche ableiten
[quote="conviva"]Konzentrationsschwäche, Sprachlern-Störungen oder Hyperaktivität
http://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2017/2017-2-quartal/ergebnisse-der-blikk-studie-2017-vorgestellt.html
Von Strahlung als mögliche (Mit-)Ursache keine Rede.[/quote]
Auszug aus http://www.drogenbeauftragte.de/fileadmin/dateien-dba/Drogenbeauftragte/4_Presse/1_Pressemitteilungen/2017/2017_II_Quartal/Factsheet_BLIKK.pdf (leicht verändert) :
[Cluster = Untersuchungsgruppe
U = Vorsorgeuntersuchungen im angegebenen Altersrahmen]
Cluster U3 - U6 ([b]1 Monate bis 1 Jahr[/b]):
Signifikante Zusammenhänge:
• Fütter- und Einschlafstörung des Säuglings, wenn die Mutter während der Säuglings-Betreuung parallel digitale Medien nutzt
-> Hinweise auf Bindungsstörung
Cluster U7 - U9 ([b]2 J. bis 5 J.[/b]):
Signifikante Zusammenhänge:
• Motorische Hyperaktivität / Konzentrationsstörungen in Verbindung mit der Nutzung von digitalen Bildschirmmedien durch Kinder
• Sprachentwicklungs-Störungen in Verbindung mit täglicher digitaler Bildschirmnutzung der Kinder
• 69,5% können sich weniger als zwei Stundenselbständig beschäftigen ohne die Nutzung von digitalen Medien
• Verhalten: Unruhe, Ablenkbarkeit (als wichtiges Kriterium psychische Auffälligkeit)
Cluster U10 – J1 ([b]8 J. bis 13 J.[/b]):
Signifikante Zusammenhänge (U10 - J1):
• motorische Hyperaktivität / Konzentrationsschwäche in Verbindung mit einer erhöhten digitalen medialen Nutzungsdauer von mehr als 60 Minuten
(BZgA-Empfehlung bis zu 60 Min. digitale Nutzungszeit)
• Tägliche digitale Bildschirmnutzung
-> Erhöhter Genuss von Süßgetränken und Süßigkeiten
-> erhöhter BMI
• Verhalten: Unruhe, Ablenkbarkeit, (als wichtiges Kriterium psychische Auffälligkeit)
(J1):
Selbstauskunft der Jugendlichen anhand eines standardisierten Evaluationsbogens (SIAT) zur Erfragung des digitalen Mediennutzungs-Verhaltens:
Ein nennenswerter Teil der befragten Jugendlichen gab an, Probleme zu haben, die eigene Internetnutzung selbstbestimmt zu kontrollieren und berichtet von negativen Konsequenzen ihrer Internetnutzung im Alltag.
-> hieraus lässt sich ein erhöhtes Gefährdungspotential für die Entwicklung einer digitalen Mediensucht für Jugendliche ableiten