von Elisabeth Buchs » 1. Januar 2004 16:46
Wie bereits letztes Jahr über die Weihnachts- und Neujahrstage läuft bei unsern (ca. 50 m entfernten) Nachbarn der Computer mit Cablecom-Modem wieder im Dauerbetrieb mit entsprechender lauter und gepulster Störung im unteren Kurzwellenbereich bei uns. Weder Sicherungen abschalten, noch Fernsehstecker ausziehen, hilft nicht mal ein wenig. Die Störung kommt über die Luft und abschirmen lässt sich der magnetische Anteil auch nicht. Cablecom sind solche Störungen egal. Die Grenzwerte sind wohl auch hier eingehalten und wer damit Probleme hat, sei ein Fall für den Psychiater.
Bezüglich Powerline habe ich vernommen, dass sich vor allem die welschen Funkamateure vehement wehren dagegen. In Fribourg-Stadt soll in vielen Quartieren Powerline in Betrieb sein, ebenfalls in einigen dortigen umliegenden Gemeinden. Funken auf Kurzwelle sei dort kaum mehr möglich. Das Bakom habe absichtlich die stark reinkommende Deutsche Welle als Referenz genommen und festgestellt, dass diese noch etwas stärker sei als Powerline, schwächere Rundfunksender werden durch Powerline zugebrettert, von Auswirkungen auf die Gesundheit ist nicht die Rede. Ein evt. Netzfilter hilft scheinbar nur bedingt, wenn es über Schleifenbildung oder über die Luft dennoch in die Häuser verschleppt wird.
Von der Billag haben wir eine Informationsschrift erhalten wegen digitalem Fernsehen. Den DAB (digitales Radio) gibt es ja auf dem Niederhorn bereits, z.B. in Sigriswil soll es Menschen geben, die Probleme haben damit. Im Ausland gibt es
den DRM (Digital Radio Mondiale), man hört ihn bereits teilweise auf verschiedenen Kurzwellenbändern, er tönt laut und kratzend, in Deutschland soll es DRM auch auf Mittelwelle geben. Bei uns kommt nun digitales Fernsehen, DVB (DVB-T-mit Sendern überall, DVB-S über Satellit).Auswirkungen ungewiss. Weiss jemand, wie es genau tönt? Ist ein Pulsen drin?
Ausserdem droht uns zusätzlich zu den zwei bereits bestehenden Handy-Antennen auf einer Mühle noch eine weitere 3 kW-Antenne auf einer näher gelegenen Hochspannungsleitung, insgesamt drei Antennen von drei verschiedenen Anbietern, alle mit Sichtkontakt. Zusätzlich werden diese wohl in absehbarer Zeit mit UMTS aufgerüstet. Schon jetzt halte ich mich nicht gerne längere Zeit im Wohnzimmer auf, weil die Antennen dort besonders stark reinkommen, ausserdem bekomme ich zu gewissen Zeiten am Wohnzimmertisch stechende Kopfschmerzen.
Auf der Wiese neben unserem Haus sollen bald neue Häuser gebaut werden. Mit dem Elektrizitätswerk werde ich dann versuchen, mögliche Ausgleichsströme zu vermeiden und dass der Strom nicht wie scheinbar mal geplant, von zwei verschiedenen Trafos kommt.
Bald schon sollen die Frequenzen der ungefährlichen CT1-Schnurlostelefone anders genutzt werden z.B. für Handys und es soll nur noch ständig pulsende DECT-Schnurlostelefone geben. Alle unsere drei nahen Nachbarn haben Schnurlostelefone. W-Lans werden in Computern bald serienmässig eingebaut sein.
Der eine Bauer will nun Mutterkuhhaltung einführen, das heisst bei allen Elektrozäunen zwei statt wie bisher nur einen Draht (grössere Belastung) und wohl noch mehr Dauerweidebetrieb. Auch bei den Viehhütern geht die Tendenz zu immer stärkeren Geräten (früher 3000 V, dann 6000 V, nun gibt es 8000 oder bereits 10 000 V). Früher kürzere Weidebetriebszeit, vor allem Frühling, Herbst, jetzt gibt es kaum Zeiten, wo mal kein Viehhüter läuft.
Jede gute Nacht ist für mich ein Geschenk. Bei diesen Zukunftsaussichten fällt es auch bei positivem Denken schwer, sich auf die Zukunft zu freuen.
Ich wünsche allen Forums-Teilnehmer-Innen ein gutes 2004 mit möglichst wenig Elektrosmog.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Wie bereits letztes Jahr über die Weihnachts- und Neujahrstage läuft bei unsern (ca. 50 m entfernten) Nachbarn der Computer mit Cablecom-Modem wieder im Dauerbetrieb mit entsprechender lauter und gepulster Störung im unteren Kurzwellenbereich bei uns. Weder Sicherungen abschalten, noch Fernsehstecker ausziehen, hilft nicht mal ein wenig. Die Störung kommt über die Luft und abschirmen lässt sich der magnetische Anteil auch nicht. Cablecom sind solche Störungen egal. Die Grenzwerte sind wohl auch hier eingehalten und wer damit Probleme hat, sei ein Fall für den Psychiater.
Bezüglich Powerline habe ich vernommen, dass sich vor allem die welschen Funkamateure vehement wehren dagegen. In Fribourg-Stadt soll in vielen Quartieren Powerline in Betrieb sein, ebenfalls in einigen dortigen umliegenden Gemeinden. Funken auf Kurzwelle sei dort kaum mehr möglich. Das Bakom habe absichtlich die stark reinkommende Deutsche Welle als Referenz genommen und festgestellt, dass diese noch etwas stärker sei als Powerline, schwächere Rundfunksender werden durch Powerline zugebrettert, von Auswirkungen auf die Gesundheit ist nicht die Rede. Ein evt. Netzfilter hilft scheinbar nur bedingt, wenn es über Schleifenbildung oder über die Luft dennoch in die Häuser verschleppt wird.
Von der Billag haben wir eine Informationsschrift erhalten wegen digitalem Fernsehen. Den DAB (digitales Radio) gibt es ja auf dem Niederhorn bereits, z.B. in Sigriswil soll es Menschen geben, die Probleme haben damit. Im Ausland gibt es
den DRM (Digital Radio Mondiale), man hört ihn bereits teilweise auf verschiedenen Kurzwellenbändern, er tönt laut und kratzend, in Deutschland soll es DRM auch auf Mittelwelle geben. Bei uns kommt nun digitales Fernsehen, DVB (DVB-T-mit Sendern überall, DVB-S über Satellit).Auswirkungen ungewiss. Weiss jemand, wie es genau tönt? Ist ein Pulsen drin?
Ausserdem droht uns zusätzlich zu den zwei bereits bestehenden Handy-Antennen auf einer Mühle noch eine weitere 3 kW-Antenne auf einer näher gelegenen Hochspannungsleitung, insgesamt drei Antennen von drei verschiedenen Anbietern, alle mit Sichtkontakt. Zusätzlich werden diese wohl in absehbarer Zeit mit UMTS aufgerüstet. Schon jetzt halte ich mich nicht gerne längere Zeit im Wohnzimmer auf, weil die Antennen dort besonders stark reinkommen, ausserdem bekomme ich zu gewissen Zeiten am Wohnzimmertisch stechende Kopfschmerzen.
Auf der Wiese neben unserem Haus sollen bald neue Häuser gebaut werden. Mit dem Elektrizitätswerk werde ich dann versuchen, mögliche Ausgleichsströme zu vermeiden und dass der Strom nicht wie scheinbar mal geplant, von zwei verschiedenen Trafos kommt.
Bald schon sollen die Frequenzen der ungefährlichen CT1-Schnurlostelefone anders genutzt werden z.B. für Handys und es soll nur noch ständig pulsende DECT-Schnurlostelefone geben. Alle unsere drei nahen Nachbarn haben Schnurlostelefone. W-Lans werden in Computern bald serienmässig eingebaut sein.
Der eine Bauer will nun Mutterkuhhaltung einführen, das heisst bei allen Elektrozäunen zwei statt wie bisher nur einen Draht (grössere Belastung) und wohl noch mehr Dauerweidebetrieb. Auch bei den Viehhütern geht die Tendenz zu immer stärkeren Geräten (früher 3000 V, dann 6000 V, nun gibt es 8000 oder bereits 10 000 V). Früher kürzere Weidebetriebszeit, vor allem Frühling, Herbst, jetzt gibt es kaum Zeiten, wo mal kein Viehhüter läuft.
Jede gute Nacht ist für mich ein Geschenk. Bei diesen Zukunftsaussichten fällt es auch bei positivem Denken schwer, sich auf die Zukunft zu freuen.
Ich wünsche allen Forums-Teilnehmer-Innen ein gutes 2004 mit möglichst wenig Elektrosmog.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs