Der freie Markt ist Gottes Wille

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Der freie Markt ist Gottes Wille

von Beobachter » 7. Oktober 2020 14:44

Wie Geldmacht sich der christlichen Religion bedient.

Macht und Machenschaften USA - Gekaufte Politik
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinf ... k-100.html
Mit viel Geld sichern sich Milliardäre in den USA politischen Einfluss. Prominentes Beispiel: die Koch-Brüder. Über Jahrzehnte haben sie dazu ein Netzwerk aus Interessengruppen gesponnen.
"Der freie Markt ist Gottes Wille"-> s. ab ca. Minute 22:00

The Fellowship Foundation https://de.wikipedia.org/wiki/The_Fellowship_Foundation
Diese Internationalisierung begann 1946 mit einer Reise A. Vereides nach Europa, wo er in dem Kirchenmann Otto Fricke eine Schlüsselperson für den Ableger des Netzwerks in Deutschland fand. Verstrickungen mit dem Nationalsozialismus vieler Mitglieder des "Christen in Verantwortung" genannten deutschen Ablegers waren kein Hinderungsgrund für ihre Aufnahme; A. Vereide war im Gegenteil kritisch gegenüber den Opfern und ausgesprochenen Gegnern des Nationalsozialismus und beschwerte sich, dass solche in seinen Augen "atheistic devotees" (deutsch etwa "Atheismusverehrer" oder "Atheismusgläubige") von der amerikanischen Militär-Regierung in wichtige Positionen befördert wurden. Auf der Suche nach zuverlässigen Leuten, die bereit waren, ihre Gefolgschaft von Hitler zu Christus und Amerika zu übertragen, besuchte er stattdessen alliierte Gefängnisse. Otto Fricke selbst hatte als nationalsozialistisch Begeisterter die Feuerrede bei der Frankfurter Bücherverbrennung gehalten, wechselte aber nach dem Sportpalastskandal von den regimefreundlichen Deutschen Christen zur Bekennenden Kirche, wo er weiterhin in Opposition zum NS-Regime stand. Eine weitere zentrale Figur des deutschen Netzwerks, Manfred Zapp, war von 1938 bis 1941 als überseeischer Gestapo-Mann in den USA abkommandiert und dort letztlich wegen Spionage und der Beschuldigung der Planung und Durchführung von Sabotageakten verhaftet worden. Zusammen mit anderen Spionen, etwa Ulrich von Gienanth, als deutscher Diplomat getarnter SS-Mann in den USA, der praktisch als Leiter der Gestapo in Amerika agierte und später ebenfalls Mitglied von Christen in Verantwortung wurde, wurde Zapp 1941 gegen zwei von der Gestapo in Deutschland verhaftete US-Reporter ausgetauscht. Der Vizepräsident von Christen in Verantwortung, Hermann Josef Abs, war wichtigster Bankier unter dem nationalsozialistischen Regime, nahm später in der Bundesrepublik als Vorstandssprecher der Deutschen Bank eine zentrale Position in der Finanzwirtschaft ein. Andere belastete Mitglieder des Netzwerks waren zum Beispiel der Geistliche und Ehrenpräsident der deutschen YMCA Gustav-none Gedat, der Chemiewaffenfabrikant Gustav Schmelz, der Nationalist Paul Rohrbach. Weitere Mitglieder waren Baron von der Ropp, Hans von Eichen, Rudolf Decker und Hans Speidel; Letzterer einer der Mitverschwörer des Attentat vom 20. Juli 1944, welcher Hitlers rassistische Politik eine Ablenkung von seinen anderweitig guten Ideen hielt und später von 1957 bis 1963 Kommandeur der NATO-Grundstreitkräfte war. Kontakte zum deutschen Netzwerk hatte auch Ernst von Weizsäcker. Abram Vereide nutzte seine Beziehungen zur Militär-Regierung und nach Washington, um diesen Personen und weiteren als Kriegsverbrecher angeklagten christlichen Personen auf einer Liste, welche ihm aus diesen Kreisen überreicht wurde, zu helfen. Zu den zahlreichen Personen, für die A. Vereide sich einsetzte, gehören zum Beispiel der letzte SS-Kommandant der Konzentrationslager Oswald Pohl und Konstantin von Neurath, der erste Außenminister während der Herrschaft Hitlers. Beginnend 1949 veranstaltete das deutsche Netzwerk Versammlungen im Deutschordenschloss auf der Insel Mainau. Zu den Teilnehmern gehörten unter anderen Vertreter der großen deutschen Banken, der Firmen Bosch, Krupp und Standard Oil sowie auch Kabinettsmitglieder der Bundesregierung.[14]

Bei dieser Reise durch Europa gründete A.Vereide auch eine Gebetszelle Schweizer Banker. Der Schweizer Alfred Hirs, Generaldirektor des 3. Departments der Schweizer Nationalbank und während des Zweiten Weltkrieges mitverantwortlich für die Goldankäufe der Schweizer Nationalbank bei der deutschen Reichsbank, war eine der wichtigsten europäischen Schlüsselfiguren des Netzwerks. Andere Schlüsselpersonen in Europa waren der ehemalige belgische Premier und Außenminister Pierre Harmel und der Franzose Edmond Michelet, unter De Gaulle in mehreren Ministerposten Mitglied der französischen Regierung. In Franco-Spanien bildeten die dortige US-Botschaft und die Niederlassung von Standard Oil Zentren des elitär-fundamentalistischen Netzwerks.[15][16]

Diese Idee eines Gebetsfrühstückes für Politiker wurde weltweit mittlerweile in mehr als 180 Staaten aufgegriffen.[17]

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