"Schutzziele"

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Re: "Schutzziele"

von Hobelspan » 27. August 2021 12:28

Moralische Verletzung
Erschüttert im Innersten
Eine Kolumne von Samira El Ouassil

https://www.spiegel.de/kultur/afghanist ... c5a9ef39fd

Bestenfalls lässt man in seinem Leben niemals jemanden im Stich, vor allem wenn es ums Überleben geht.

Eine moralische verletzung liegt vor, wenn eine Person eine Handlung miterlebt, begehen muss oder selbst zum Opfer einer Situation wird, die sie nicht verhindern kann, die ihre tief verwurzelte Einstellung in Bezug auf einen angemessenen Umgang mit der Würde anderer Menschen beschädigt. Die moralische Verletzung ist ein Schlag in die Seele. »Es ist das Gefühl, dass ihr grundlegendes Verständnis von Recht und Unrecht verletzt wurde

Aber was passiert, wenn eine plötzliche politische Entscheidung bedingt, gegen das höchste Credo des eigenen Arbeitsethos handeln zu müssen, wenn man dazu aufgefordert wird, schutzbedürftige Menschen im Stich zu lassen?

Moralische Verletzungen sind ein Zeichen für geistige Gesundheit, nicht für einen Mangel an Belastbarkeit.

Und die Zersetzung der eigenen Moral finden wir auf einem viel größeren Maßstab im Bereich der Klimapolitik, zum Beispiel, wenn Klimaforschende trotz ihrer Warnungen und junge Menschen trotz ihrer Proteste dabei zusehen müssen, wie durch politisches Versagen Änderungen zum Schutz unserer Lebensgrundlagen nur ungenügend oder halbherzig umgesetzt werden.

Die Umweltanwältin Carolyn Raffensperger spricht von einer »prä-traumatischen Belastungsstörung«. Sie schreibt: »Unserer Kultur fehlen die Mechanismen, um die kollektiven moralischen Verletzungen zu erfassen und dann die Vision und Kreativität zu finden, um sie anzugehen. Der Unterschied zwischen der moralischen Verletzung eines Soldaten und unseren moralischen Verletzungen in der Umwelt besteht darin, dass die seelischen Wunden in der Umwelt keine Erschütterung der moralischen Erwartungen sind, sondern eine stetige, zermürbende Erosion, ein unerbittliches Leid in Zeitlupe.«

Und in der Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit, die aus dieser Sabotage der Selbstwirksamkeit entsteht, in dem subjektiven Gefühl, die eigenen Lebensumstände und die der Menschen, die einem wichtig sind, nicht nur nicht verbessern zu können, sondern daran durch Scheitern und Versagen der Politik gehindert zu werden, bliebe nur noch Stillstand und Wut. Die Hoffnung ist, dass der demokratische Schmerz uns nicht entpolitisiert, sondern repolitisiert.

Anmerkung
Repolitisiert wird in hocherfolgreichen Zivilistaionen erst in der Phase kurz-nach-Zwölf. Vor dem Versagen der Politik kommt die Ignoranz der Medien. Leid wird weggeredet, indem man es individualisiert, psychosomatisiert- wie fast immer, wenn es nicht in den kommerziellen Mainstream passt. Und dies trotz Erfahrungen mit vielfachen Wiederholungen solcher Geschehnisse. Wie groß ist daher der Grund zu hoffen, dass in der Redaktion und im Verlagshaus des Spiegel der Zeitraffer eingeschaltet wird, mit dem man dort seine Mitverantwortung dafür erkennt, die stetige, zermürbende Erosion, ein unerbittliches Leid in Zeitlupe durch Zwangsbestrahlung zu verhindern?
Stand heute gibt es für mich keinen Grund zu erwarten, dass die Kolumnistin diesen Sprung schaffen würde.
Die Frage ist daher, sind wir darauf angewiesen? Was könnte helfen, wenn kollektive Verdrängung organisiert wird?

"Schutzziele"

von Hobelspan » 27. August 2021 11:09

Schluss mit Pestiziden! Verlängert bis zum 30. September!
Bienen und Bauern retten!

https://www.savebeesandfarmers.eu/deu

Als "Schutzziel" hat der EU-Rat am 28. Juni 2021 beschlossen, dass Pestizideinsätze bis zu zehn Prozent eines Honigbienenvolks töten dürfen. Dabei sind Cocktaileffekte, chronische Belastungen und subletale Effekte als zusätzliche Belastungen für die Bienen nicht einbezogen.
http://mailings.eliant.eu/m/12971975/13 ... 59efbef03d

Die Mitgliedstaaten prüften das Leitliniendokument der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), in dem ein neuer Ansatz für die Bewertung der Auswirkungen von Pestiziden auf Honigbienenvölker dargelegt wird. Mit diesem Ansatz würde die höchstzulässige Verringerung der Größe von Bienenvölkern EU-weit auf 10 % festgesetzt.
https://www.consilium.europa.eu/de/pres ... oney-bees/

Anmerkung
Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.
Wer will solchen Honig essen?
Solche Politiker werden auch die stillschweigende Hinnahme von 10% durch Elektrosmog vergifteten Bürgern rechtfertigen.

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