von unwichtig » 21. Juni 2007 10:26
Kurt hat geschrieben:unwichtig hat geschrieben:
Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
Dass Menschen, die im Auto mit dem Handy telefonieren schlechter fahren liegt nicht
an den Feldern, sondern daran, dass sie durch das telefonieren selbst
abgelenkt sind. Der Effekt dieser Ablenkung ist auch dann gegeben, wenn
das Fahrzeug über eine Freisprecheinrichtung und über eine Aussenantenne
verfügt. Man kann also die EM-Felder ausschliessen.
http://www.buergerwelle.de/body_newslet ... _2006.html
Koautor Frank Drews :
"Menschen, die beim Autofahren via Handy telefonieren, sind etwa gleich behindert, als würden sie mit dem erlaubten Alkoholgrenzwert im Blut fahren", sagt er, dieser Wert wurde bei 0,8 Promille angesetzt, womit der hierzulande erlaubte Grenzwert (0,5 Promille) überschritten wäre - Frank Drews : "Wenn die Gesetzgeber wirklich etwas gegen Fahruntüchtigkeit unternehmen wollen, sollten sie überlegen, die Handy-Nutzung beim Fahren zu verbieten", Basis der im Journal der "Human Factors and Ergonomics Society" publizierten Studie war ein Test, dem 40 Teilnehmer je viermal unterzogen wurden : ohne Ablenkung, mit Handy am Ohr, mit Freisprecheinrichtung und einmal mit 0,8 Promille Alkohol im Blut : sie fuhren im Simulator hinter einem "Tempomacher" her, der plötzlich bremste : Fahrer, die telefonierten, waren um eine Spur langsamer unterwegs als Unbeeinträchtigte und bremsten um neun Prozent später, nach dem Bremsen beschleunigten sie um 19 Prozent später, sie waren 5,36-mal so oft in Kollisionsgefahr, der Abstand zum Tempomacher wechselte stark, drei Telefonierer fuhren auf, überrascht waren die Forscher von alkoholisierten Fahrern : "Weder die Unfallraten noch die Reaktionszeiten unterschieden sich signifikant von den Telefonierern" - Studienleiter David Strayer hat nach der Basisuntersuchung 2003 den Pharmakologen und Toxikologen Dennis Crouch beigezogen, David Strayer rechnet jetzt mit dem Vorwurf, "dass wir die Behinderung durch Alkoholisierung trivialisieren", das sei natürlich Unsinn : "Wir meinen nicht, dass Leute fahren sollten, während sie betrunken sind, aber sie sollten nicht telefonieren, während sie fahren" -
Telefonieren beim Fahren gehört (auch) in den USA zu den neuen Gefahren im Straßenverkehr, laut der "National Highway Transportation Safety Administration" telefonieren tagsüber acht Prozent aller Fahrer - Laut ÖAMTC machen "Handy-am-Ohr-Telefonierer" um 40 Prozent mehr Fahrfehler als Nichttelefonierer, mit Freisprecheinrichtung sind es um 28 Prozent mehr - Veranstaltung Info-Podium Mobilfunk - Handy-Telefonieren schlimmer als betrunken fahren - "
Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.
[quote="Kurt"][quote="unwichtig"]
Wieso dann in etlichen PKW Fahrtests Menschen unter Mobilfunkeinfluß messbar so schlecht oder schlechter als Menschen mit 1.0 Promille Alkohl im Blut fahren, bleibt ein Rätsel.
[/quote]
Dass Menschen, die im Auto mit dem Handy telefonieren schlechter fahren liegt nicht
an den Feldern, sondern daran, dass sie durch das telefonieren selbst
abgelenkt sind. Der Effekt dieser Ablenkung ist auch dann gegeben, wenn
das Fahrzeug über eine Freisprecheinrichtung und über eine Aussenantenne
verfügt. Man kann also die EM-Felder ausschliessen.
[/quote]
[url]http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_archiv_juli_2006.html[/url]
Koautor Frank Drews : [b]"Menschen, die beim Autofahren via Handy telefonieren, sind etwa gleich behindert, als würden sie mit dem erlaubten Alkoholgrenzwert im Blut fahren",[/b] sagt er, dieser Wert wurde bei 0,8 Promille angesetzt, womit der hierzulande erlaubte Grenzwert (0,5 Promille) überschritten wäre - Frank Drews : "Wenn die Gesetzgeber wirklich etwas gegen Fahruntüchtigkeit unternehmen wollen, sollten sie überlegen, die Handy-Nutzung beim Fahren zu verbieten", Basis der im Journal der "Human Factors and Ergonomics Society" publizierten Studie war ein Test, dem 40 Teilnehmer je viermal unterzogen wurden : ohne Ablenkung, mit Handy am Ohr, mit Freisprecheinrichtung und einmal mit 0,8 Promille Alkohol im Blut : sie fuhren im Simulator hinter einem "Tempomacher" her, der plötzlich bremste : Fahrer, die telefonierten, waren um eine Spur langsamer unterwegs als Unbeeinträchtigte und bremsten um neun Prozent später, nach dem Bremsen beschleunigten sie um 19 Prozent später, sie waren 5,36-mal so oft in Kollisionsgefahr, der Abstand zum Tempomacher wechselte stark, drei Telefonierer fuhren auf, überrascht waren die Forscher von alkoholisierten Fahrern : "Weder die Unfallraten noch die Reaktionszeiten unterschieden sich signifikant von den Telefonierern" - Studienleiter David Strayer hat nach der Basisuntersuchung 2003 den Pharmakologen und Toxikologen Dennis Crouch beigezogen, David Strayer rechnet jetzt mit dem Vorwurf, "dass wir die Behinderung durch Alkoholisierung trivialisieren", das sei natürlich Unsinn : "Wir meinen nicht, dass Leute fahren sollten, während sie betrunken sind, aber sie sollten nicht telefonieren, während sie fahren" - [b]Telefonieren beim Fahren gehört (auch) in den USA zu den neuen Gefahren im Straßenverkehr, laut der "National Highway Transportation Safety Administration"[/b] telefonieren tagsüber acht Prozent aller Fahrer - Laut ÖAMTC machen "Handy-am-Ohr-Telefonierer" um 40 Prozent mehr Fahrfehler als Nichttelefonierer, mit Freisprecheinrichtung sind es um 28 Prozent mehr - Veranstaltung Info-Podium Mobilfunk - Handy-Telefonieren schlimmer als betrunken fahren - "
Jeden Tag schreiben Sie den selben Müll, wenn nur das Gespräch ablenken würde, wären ja auch Gespräche mit einem Beifahrer für signifikant schlechteres Fahren und daraus resultierende Unfälle verantwortlich. Das ist aber nicht bekannt, ergo liegt es an der Verstrahlung und nicht am Gespräch. Eine Außenantenne kann das möglicherweise minimieren, aber nicht vollständig. Vorgeschrieben sind Außenantennen ja leider auch nicht.