Vagabundierende Ströme?

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rules

von rules » 10. Oktober 2006 14:56

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Re: Vagabundierende Ströme?

von Günter Ebert » 5. Juli 2006 22:34

Sehr geehrte Frau Buchs,

das Problem der vagabundierenden Ströme in Häusern ist wirklich auf die Erdungsverbindung des Nulleiters der Stromversorger mit der Hauserdung zurück zu führen. Der Strom kann dann an dieser Erdungsverbindung entweder über den Nulleiter oder über die Wasserrohre im Haus abfliessen. Falls die Wasserrohre einen geringen Widerstand aufweisen teilt sich der Strom umgekehrt zum Widerstand auf die vorhandenen möglichen Rückflußmöglichkeiten auf und ein gewisser Teilstrom fliesst über die Wasserrohre zurück.
Eine mögliche Abhilfe gibt es leider nur in der Schweiz, diese ist dort von den zuständigen Behörden zugelassen.
Es müssen sogenannte Abgrenzeinheiten der Firma Petroplan in den Erdungsleiter verbaut werden und der komplette Spuk ist vorbei.
Weitere Informationen gibt es unter www.petroplan.ch

Bei weiteren Fragen bitte Anfrage an mich.

Günter Ebert

Re: Vagabundierende Ströme?

von WEKRA Elektroprüfung W.Kr » 19. April 2006 20:59

Diese und teilweise auch andere der hier aufgeführten Antworten oder Versuche einer Erklärung gehören ins Reich der Phantasie !

Vagabundierende Ströme kommen nicht wie eine Ölverschmutzung aus dem Erdreich und werden nicht durch Erder oder Rohrleitungen in Gebäude eingeführt.

Vagabundierende Ströme entstehen vorwiegend in TN-C Systemen
( N - Leiter u. PE - Leiter zusammen als PEN - Leiter ) u.a. durch unsymetrische Lasten und elektron. Systeme.

Um dies genau zu erklären, reicht allerdings dieser Platz nicht aus.

Alles Andere ist Wunschdenken ohne Fachwissen.

Re: Vagabundierende Ströme?

von Matthias Schneider » 18. November 2004 21:45

Eine nette Theorie mit den vagabundierenden Strömen, aber wie kann es denn dann in Canneto dazu kommen, dass Autos in Flammen aufgehen, obwohl diese durch die Gummibereifung bestens isoliert sind?

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Schneider

Re: Vagabundierende Ströme?

von Elisabeth Buchs » 11. Mai 2004 10:10

Mir ist aufgefallen, dass es relativ viele Häuser mit erhöhten 50 Hz-Magnetfeldern gibt. Metallische Wasserleitungen und Stromleitungen werden in solchen Gegenden ziemlich unkoordiniert geführt. In der Schweiz wird der Schutzleiter bei der Hauseinführung mit dem Nulleiter verbunden und gleichzeitig oft auf die Wasserleitung geerdet. Es wird ein Potentialausgleich gemacht und so kann durch Vermeiden von Spannungsdifferenzen ein Strom entstehen. Dieser Strom ist zwar meistens im mA-Bereich, jedoch ist dann oft eine Schleifenbildung vorhanden, die das Entstehen eines Magnetfeldes fördert.

In einem Haus flossen beim Betrieb eines Racletteofens mit ca. 1200 W auf der Wasserleitung ca. 3 A und weitere 3 A auf dem Nulleiter. Dies, weil die Wasserleitung scheinbar einen direkten Weg an einer Trafostation vorbei machte, jedoch die Stromleitung über ziemliche Umwege zu diesem Haus geführt wurde. Dies führte in diesem Fall im ganzen Haus zu einem Magnetfeld im Mikroteslabereich.

Vermeiden liesse sich dieses Problem gemäss Aussage eines Elektrosmog-Spezialisten, indem man den Nulleiter nicht beim Hauseingang mit dem Schutzleiter verbindet, sondern diesen Schutzleiter bis zur Trafostation zurückführt. Dies wird leider aus Kostengründen bis jetzt nicht gemacht.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: Vagabundierende Ströme?

von charles claessens » 7. Mai 2004 16:02

Und vagebundierende Ströme können ins Haus geraten durch Gas- Wasser- und andere Leitungen.
Sie können sogar über schlechte Erdleitungen ins Haus geraten.
Charles Claessens

Re: Vagabundierende Ströme?

von Hans-U.Jakob » 7. Mai 2004 09:14

Vagabundierende Ströme sind hauptsächlich in der Nähe von Bahnlinien anzutreffen. Der Rückleiter zur Stromquelle sind die Schienen. Bei einem unbemerkten Schienenbruch (Millimeter-Riss) sucht sich der Strom dann den Rückweg durch feuchtes Erdreich (Wasseradern)
Die grossen Bahngesellschaften rüsten deshalb ihr Fahrleitungsnetz neu mit einem separaten Rückleiter aus, welcher auf Fahrdrahthöhe direkt an den Stahlmasten befestigt wird und in gewissen Abständen mit den Schienen verbunden ist.
Dadurch lassen sich nicht nur vagabundierende Ströme weitgehend vermeiden, sondern auch noch gleich die immensen Magnetfelder rund um den Fahrdraht minimieren.
Zu den grössten Sündern auf diesem Gebiet zählen die Mittelland-Bahnen (früher EBT und VHB) Diese haben offenbar kein Geld um ihr Fahrleitungsnetz entsprechend nachzurüsten.
Auch bei Hochspannungs-Freileitungen der Kraftwerke kann es vagabundierende Ströme geben. Haarrisse in den Isolatoren können sich mit Staub füllen. Bei grosser Luftfeuchtigkeit kommt es dann zu feinen Strom-Kriechspuren über solche defekten Isolatoren via die Stahlmasten in die Erde, ohne dass es zu einem direkten Kurzschluss kommt.
Vagabundierende Ströme können in ganz seltenen Fällen auch weitab von Bahn- oder Hochspannungsleitungen anzutreffen sein,
wenn diese sich den Weg zurück zur Stromquelle, oft über viele Kilometer, selber suchen. Meist sind diese bei unterirdischen Wasseradern anzutreffen und bringen dort die Rutengänger und Pendler ins Schleudern.
Wenn ich zu Vorträgen im Land aufbreche, wandle ich mich jeweils in einen vagabundierenden Stromer.
Gruss, Hans-U.Jakob

Re: Vagabundierende Ströme?

von mips » 6. Mai 2004 18:59

Ein Stromkreis muss geschlossen sein, dass ein Strom fliessen kann. Bei der Bahn wird über die Fahrleitung der Strom zugeführt und über Räder, Schiene zurückgeführt. Die Schienen sind dann an Erde gelegt. Über das Erdreich sucht sich dann der Strom den Weg mit dem geringsten elektrischen Widwerstand. zurück zur Transformatorenstation. Da z.Bsp. feuchte Erde um einiges besser leitet als z.Bsp. Fels, ist nicht unbedingt der kürzeste Weg, die Strecke mit dem kleinsten elektrischen Widerstand. Ströme die im Erdreich ihren Rückweg suchen bezeichnt man als Vagabundierende Ströme. Nicht nur bei der Bahn, auch bei der Energiversorgung kommt es zu vagabundierenden Strömen.

Vagabundierende Ströme?

von Hugo » 6. Mai 2004 16:44

Auf der Gigaherz-Seite zu den "gespenstischen Vorgängen" in Sizilien steht zu lesen:

"Das Gigaherz-Messteam tippt im Fall Canneto di Caronia auf vagabundierende Ströme der dortigen Bahnlinie (15'000 Volt) welche im Gegensatz zum Stromversorgungsnetz nicht abgeschaltet wurde."

Was sind vagabundierende Ströme? Gibt es hier für einen interessierten Laien eine einfach zu verstehende Erklärung?

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