von A.Masson » 3. November 2004 22:23
Dieses Zusammenzählen von Leistungen, die nicht gar nicht echt gesendet werden können, macht das BAKOM auch in seiner Karte der Mobilfunksender. Wenn bei ganz kleinen Anlagen <6W ERP mehrere Frequenzen gesendet werden können, die sich per frequency hopping rasch nacheinander abwechseln, so werden die Leistungen aller dieser Frequenzen einfach addiert.
Das gibt Missverständnisse noch und noch! Mit Leistungen über 6W müsste alles ausgeschrieben werden, mit allen Einsprachemöglichkeiten etc.. Wenn das BAKOM eine solche Anlage mit KLEIN bezeichnet, also mit über 10 W Leistung, sie ist aber gar nie ausgeschrieben worden, dann ist der Widerspruch auf solchen Computerchabis zurückzuführen, nicht auf fehlende Publikation. Gegenwärtig kommt man beim Bahnhof Zug bei (meines Wissens) 5 sehr kleinen Antennen von < 6W auf der BAKOM-Karte sogar auf GROSS, also auf über 1000 W! Wie sie das zusammenzählen, weiss ich auch nicht. Das BAKOM wird eingeladen, die abgestrahlten Leistungen so anzugeben, dass
sie ein Mass für die maximale Stärke der Sender darstellen. Es ist
widersinnig, eine zeitliche Staffelung der Sendungen oder ein
Frequency-Hopping als erhöhte Leistung auszuweisen.
Wahrscheinlich erhält das BAKOM selber auch falsche Daten von den Mobilfunkern zugestellt - dann wird es natürlich schwierig. Einige Orange-Standorte in Zug sind bereits eingezeichnet als laufende UMTS-Stationen, aber dort sendet noch nichts mit UMTS. Vielleicht muss Orange ja nur beweisen, dass die Firma genügend Fläche abdeckt, um die Konzessionsbestimmung einzuhalten; dann erfindet man halt etwas, selbst wenn es gar nicht stimmt.
Sicher wollen wir nicht reklamieren, weil etwas noch nicht sendet... aber mit zuverlässigen Daten wären manche Missverständnisse zu vermeiden.
A.Masson
Dieses Zusammenzählen von Leistungen, die nicht gar nicht echt gesendet werden können, macht das BAKOM auch in seiner Karte der Mobilfunksender. Wenn bei ganz kleinen Anlagen <6W ERP mehrere Frequenzen gesendet werden können, die sich per frequency hopping rasch nacheinander abwechseln, so werden die Leistungen aller dieser Frequenzen einfach addiert.
Das gibt Missverständnisse noch und noch! Mit Leistungen über 6W müsste alles ausgeschrieben werden, mit allen Einsprachemöglichkeiten etc.. Wenn das BAKOM eine solche Anlage mit KLEIN bezeichnet, also mit über 10 W Leistung, sie ist aber gar nie ausgeschrieben worden, dann ist der Widerspruch auf solchen Computerchabis zurückzuführen, nicht auf fehlende Publikation. Gegenwärtig kommt man beim Bahnhof Zug bei (meines Wissens) 5 sehr kleinen Antennen von < 6W auf der BAKOM-Karte sogar auf GROSS, also auf über 1000 W! Wie sie das zusammenzählen, weiss ich auch nicht. Das BAKOM wird eingeladen, die abgestrahlten Leistungen so anzugeben, dass
sie ein Mass für die maximale Stärke der Sender darstellen. Es ist
widersinnig, eine zeitliche Staffelung der Sendungen oder ein
Frequency-Hopping als erhöhte Leistung auszuweisen.
Wahrscheinlich erhält das BAKOM selber auch falsche Daten von den Mobilfunkern zugestellt - dann wird es natürlich schwierig. Einige Orange-Standorte in Zug sind bereits eingezeichnet als laufende UMTS-Stationen, aber dort sendet noch nichts mit UMTS. Vielleicht muss Orange ja nur beweisen, dass die Firma genügend Fläche abdeckt, um die Konzessionsbestimmung einzuhalten; dann erfindet man halt etwas, selbst wenn es gar nicht stimmt.
Sicher wollen wir nicht reklamieren, weil etwas noch nicht sendet... aber mit zuverlässigen Daten wären manche Missverständnisse zu vermeiden.
A.Masson