von Elisabeth Buchs » 8. November 2004 16:23
Die Aussagen von Fulvio Caccia von der Com Com sind sehr unerfreulich.
Z.B. ob der Aufwand gerechtfertigt sei für aussagekräftige Feldstudien zur Elektrosensibilität.
Die Mobilfunker haben in keiner Weise ein Interesse an aussagefähigen Studien, sie sorgen schon dafür, dass so gesucht wird, dass garantiert nichts gefunden wird und das lässt sich problemlos bewerkstelligen. Ich könnte problemlos einen Test erfinden, der zeigen würde, dass ich überhaupt nicht elektrosensibel bin. Die Aussage, ob der Aufwand gerechtfertigt sei, zeigt auch einige Menschenverachtung, bzw. für die Menschen, die das nicht vertragen, lohnt sich der Aufwand nicht, die werden geopfert.
Dann der gesellschaftliche Konsens, mit dem Risiko zu leben:
Gestern Abend rief mich eine schwer elektrosensible jünger Frau an, mit übrigens nur einer Amalgam-Plombe, doch das nur nebenbei. Sie schläft bereits unter einem doppelschichtigen Swiss Shield-Baldachin, nun haben zwei Nachbarn DECT-Telefone angeschafft, diese kommen mit ihren Nadelpulsen teilweise durch die Abschirmung durch. Sie fühlt sich seither schlechter. Sie versuchte eine neue Wohnung zu finden, testete sie, nach kurzer Zeit ging es ihr dort so elend, dass sie weggehen musste, nur weil diese Wohnung etwas höher oben ist und Mobilfunkantennen stärker reinkommen.
An ihrem Arbeitsplatz geht es ihr bis jetzt noch gut, doch was wenn die Telefonanlagen erneuert und durch "praktische" DECT-Schnurlostelefone ersetzt werden.
Die Frau leidet unter Schlafproblemen, nicht erholsamem Schlaf, Problemen mit den Ohren, Vibrieren im ganzen Körper. Sie wird zunehmend depressiv. In die Ferien geht sie bereits nicht mehr.
Sie realisiert immer mehr, wie schlimm das Elektrosmog-Problem für ihr Leben ist, hat Zukunftsangst, denkt, was soll ich nur tun, wenn alles noch schlimmer kommt, sie hat noch ihr halbes Leben vor sich.
Von mir erhofft sie sich Rat, ich fühle mich so hilflos, wenn ich so etwas höre. Ich kann ihr nur sagen, sie solle jeden Tag für sich allein nahmen, wie ich es auch mache und dass wir dranbleiben müssen und kämpfen.
Dann lese ich solche Texte wie den von Herrn Caccia "mit dem Risiko leben". Entweder ist der Elektrosmog für alle Leute, wenn auch nicht in gleichem Ausmass ungesund und dann sollten Lösungen wie drastische Grenzwertsenkungen und Suche nach verträglicheren Lösungen gesucht werden. Oder es sind nur einige wenige und dann sollten wenigstens Menschenschutzgebiete oder biologische Lösungen zur Reduktion der Sensibilität gesucht werden. Doch alles mit Antennen und anderem Elektrosmog zupflastern und die Elektrosensiblen elend zugrunde gehen lassen, das kann doch nicht wahr sein.
Und zum Schluss noch die vielgehörte Bemerkung, dass die Strahlung durch ein Handy am Ohr viel höher sei als durch eine Basisstation. Technisch gesehen stimmt das natürlich. Doch erstens kann man es sich aussuchen, ob und wie lange und unter welchen Empfangsbedingungen man mit einem Handy telefoniert und zweitens spielt die Zeitdauer der Einwirkung von Elektrosmog eine entscheidende Rolle. Für kurze Zeit kann ich überall hingehen, doch vor allem der Ort, wo man die Nacht verbringt, sollte möglichst elektrosmogarm sein.
Die Haltung der Aerzte in diesem Text scheint mir auch typisch. Dass sie nicht wissen, was sie den Betroffenen raten sollen. Wir haben zuerst den Aerzten für Umweltschutz eine Einladung zu unserem Elektrosmog-Kongress eingereicht mit der Bitte, uns Adress-Etiketten zu schicken. Dies wurde in einem kurzen Mail abgelehnt. Dann haben wir die gleiche Bitte an den FMH gerichtet. Leider steht die Antwort bis heute aus. Über die Gründe dieser Haltung kann, wer will, mim Mutmassungen anstellen. .
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Die Aussagen von Fulvio Caccia von der Com Com sind sehr unerfreulich.
Z.B. ob der Aufwand gerechtfertigt sei für aussagekräftige Feldstudien zur Elektrosensibilität.
Die Mobilfunker haben in keiner Weise ein Interesse an aussagefähigen Studien, sie sorgen schon dafür, dass so gesucht wird, dass garantiert nichts gefunden wird und das lässt sich problemlos bewerkstelligen. Ich könnte problemlos einen Test erfinden, der zeigen würde, dass ich überhaupt nicht elektrosensibel bin. Die Aussage, ob der Aufwand gerechtfertigt sei, zeigt auch einige Menschenverachtung, bzw. für die Menschen, die das nicht vertragen, lohnt sich der Aufwand nicht, die werden geopfert.
Dann der gesellschaftliche Konsens, mit dem Risiko zu leben:
Gestern Abend rief mich eine schwer elektrosensible jünger Frau an, mit übrigens nur einer Amalgam-Plombe, doch das nur nebenbei. Sie schläft bereits unter einem doppelschichtigen Swiss Shield-Baldachin, nun haben zwei Nachbarn DECT-Telefone angeschafft, diese kommen mit ihren Nadelpulsen teilweise durch die Abschirmung durch. Sie fühlt sich seither schlechter. Sie versuchte eine neue Wohnung zu finden, testete sie, nach kurzer Zeit ging es ihr dort so elend, dass sie weggehen musste, nur weil diese Wohnung etwas höher oben ist und Mobilfunkantennen stärker reinkommen.
An ihrem Arbeitsplatz geht es ihr bis jetzt noch gut, doch was wenn die Telefonanlagen erneuert und durch "praktische" DECT-Schnurlostelefone ersetzt werden.
Die Frau leidet unter Schlafproblemen, nicht erholsamem Schlaf, Problemen mit den Ohren, Vibrieren im ganzen Körper. Sie wird zunehmend depressiv. In die Ferien geht sie bereits nicht mehr.
Sie realisiert immer mehr, wie schlimm das Elektrosmog-Problem für ihr Leben ist, hat Zukunftsangst, denkt, was soll ich nur tun, wenn alles noch schlimmer kommt, sie hat noch ihr halbes Leben vor sich.
Von mir erhofft sie sich Rat, ich fühle mich so hilflos, wenn ich so etwas höre. Ich kann ihr nur sagen, sie solle jeden Tag für sich allein nahmen, wie ich es auch mache und dass wir dranbleiben müssen und kämpfen.
Dann lese ich solche Texte wie den von Herrn Caccia "mit dem Risiko leben". Entweder ist der Elektrosmog für alle Leute, wenn auch nicht in gleichem Ausmass ungesund und dann sollten Lösungen wie drastische Grenzwertsenkungen und Suche nach verträglicheren Lösungen gesucht werden. Oder es sind nur einige wenige und dann sollten wenigstens Menschenschutzgebiete oder biologische Lösungen zur Reduktion der Sensibilität gesucht werden. Doch alles mit Antennen und anderem Elektrosmog zupflastern und die Elektrosensiblen elend zugrunde gehen lassen, das kann doch nicht wahr sein.
Und zum Schluss noch die vielgehörte Bemerkung, dass die Strahlung durch ein Handy am Ohr viel höher sei als durch eine Basisstation. Technisch gesehen stimmt das natürlich. Doch erstens kann man es sich aussuchen, ob und wie lange und unter welchen Empfangsbedingungen man mit einem Handy telefoniert und zweitens spielt die Zeitdauer der Einwirkung von Elektrosmog eine entscheidende Rolle. Für kurze Zeit kann ich überall hingehen, doch vor allem der Ort, wo man die Nacht verbringt, sollte möglichst elektrosmogarm sein.
Die Haltung der Aerzte in diesem Text scheint mir auch typisch. Dass sie nicht wissen, was sie den Betroffenen raten sollen. Wir haben zuerst den Aerzten für Umweltschutz eine Einladung zu unserem Elektrosmog-Kongress eingereicht mit der Bitte, uns Adress-Etiketten zu schicken. Dies wurde in einem kurzen Mail abgelehnt. Dann haben wir die gleiche Bitte an den FMH gerichtet. Leider steht die Antwort bis heute aus. Über die Gründe dieser Haltung kann, wer will, mim Mutmassungen anstellen. .
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs