von The Future's Black » 6. Dezember 2004 12:13
© Neue Luzerner Zeitung; 06.12.2004; Seite 26
Zuger Zeitung Leserbriefe
Endlich wird gehandelt
Die Basler Regierung hat am 17. November vom Grossen Rat (Parlament) den verbindlichen Auftrag erhalten, in Bern eine Standesinitiative zum Schutz der Bevölkerung vor nichtionisierender Strahlung (Elektrosmog) einzureichen. Bis die biologischen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung auf den Menschen wissenschaftlich einwandfrei geklärt sind, sollen in der ganzen Schweiz keine neuen GSM- und UMTS-Antennen mehr gebaut werden.
Die Initiantin, Frau Alexandra Nogawa, erklärte: «Ähnlich strenge Auflagen, wie sie heute bei der Zulassung neuer Medikamente gestellt werden, müssen auch beim Bau von Antennen gelten. Denn beim Elektrosmog müssen alle als unfreiwillige Versuchskaninchen herhalten. Die Auswirkungen der gepulsten Strahlung, die auch in der Waffenindustrie eine Rolle spielt, ist noch viel zu wenig auf ihre Krebs fördernde Wirkung geprüft.» Dass sich die Mobilfunkindustrie mit einem wütenden Brief gemeldet hat, dürfte zeigen, wie nervös gewisse Wirtschaftskreise und andere blauäugige Mitläufer sind. Die Zeiten, wo diesem Industriezweig sämtliche Lügen unbesehen abgenommen wurden, sind endgültig vorbei. Die informierten Mitbewohnerinnen und Mitbewohner lassen sich nicht länger über den Tisch ziehen. Von zu vielen Ärzten, seriösen Wissenschaftlern, Fachleuten und auch Privatpersonen wird die Aussage angezweifelt, dass bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte von Mobilfunksendeanlagen keine gesundheitlichen Auswirkungen ausgehen können.
Wo sind die verantwortungsbewussten und mutigen Politikerinnen und Politiker, die sich auch in anderen Kantonen das Basler Vorbild zu Herzen nehmen?
Josef Arnold, Baar
© Neue Luzerner Zeitung; 06.12.2004; Seite 26
Zuger Zeitung Leserbriefe
Endlich wird gehandelt
Die Basler Regierung hat am 17. November vom Grossen Rat (Parlament) den verbindlichen Auftrag erhalten, in Bern eine Standesinitiative zum Schutz der Bevölkerung vor nichtionisierender Strahlung (Elektrosmog) einzureichen. Bis die biologischen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung auf den Menschen wissenschaftlich einwandfrei geklärt sind, sollen in der ganzen Schweiz keine neuen GSM- und UMTS-Antennen mehr gebaut werden.
Die Initiantin, Frau Alexandra Nogawa, erklärte: «Ähnlich strenge Auflagen, wie sie heute bei der Zulassung neuer Medikamente gestellt werden, müssen auch beim Bau von Antennen gelten. Denn beim Elektrosmog müssen alle als unfreiwillige Versuchskaninchen herhalten. Die Auswirkungen der gepulsten Strahlung, die auch in der Waffenindustrie eine Rolle spielt, ist noch viel zu wenig auf ihre Krebs fördernde Wirkung geprüft.» Dass sich die Mobilfunkindustrie mit einem wütenden Brief gemeldet hat, dürfte zeigen, wie nervös gewisse Wirtschaftskreise und andere blauäugige Mitläufer sind. Die Zeiten, wo diesem Industriezweig sämtliche Lügen unbesehen abgenommen wurden, sind endgültig vorbei. Die informierten Mitbewohnerinnen und Mitbewohner lassen sich nicht länger über den Tisch ziehen. Von zu vielen Ärzten, seriösen Wissenschaftlern, Fachleuten und auch Privatpersonen wird die Aussage angezweifelt, dass bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte von Mobilfunksendeanlagen keine gesundheitlichen Auswirkungen ausgehen können.
Wo sind die verantwortungsbewussten und mutigen Politikerinnen und Politiker, die sich auch in anderen Kantonen das Basler Vorbild zu Herzen nehmen?
Josef Arnold, Baar