Baden: Der Antennenstreit bei der «Linde» geht weiter. Stadt

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Baden: Der Antennenstreit bei der «Linde» geht weiter. Stadt

von The Future's Black » 20. Dezember 2004 12:38

© Mittelland Zeitung; 20.12.2004

Baden Tabloid

Stadtrat Wiederkehr «nicht interessenfrei»

Baden

Der Antennenstreit bei der «Linde» geht weiter. Laut Einsprechern besteht eine Interessenvernetzung.

Vorwurf an Stadtrat Kurt Wiederkehr, der die Einspracheverhandlung um den Standort der Mobilfunkantennenanlage «Linde» zwischen Sunrise und Einsprechern geleitet hatte: Als Mitarbeiter des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VS) sei er nicht interessenfrei, führt Carlo Marelli, einer der Vertreter der Einsprecher, ins Feld. Marelli erklärt dies damit, dass Sunrise aus Diax entstanden sei und letztere von den sechs grössten Elektrizitätsgesellschaften gegründet worden sei. Beim Verkauf von Sunrise blieb ein Aktienteil zunächst in der d-Holding, an der die Axpo beteiligt sei. Zudem, so Marelli, seien Elektrizitätswirtschaft und Sunrise Geschäftspartner bei Projekten und würden Standorte gemeinsam nutzen.

Eine Einsprecher-Delegation hat sich nun mit Vertretern von Sunrise zu einer Aussprache getroffen. Sunrise widerlegte den Vorwurf, dass mit dem bestehenden Antennennetz eine genügende Abdeckung erreicht werde. Es wurde klargestellt, dass die zusätzliche Antennenanlage «Linde» notwendig sei, um die Qualität der Versorgung zu garantieren und das zunehmende Gesprächsvolumen aufzufangen. Auch das Argument des Ortsbildschutzes respektierte Sunrise nicht, sei es doch durch das Hochhaus selber bereits verletzt worden.

Als Alternativen schlugen die Einsprecher vor, mehrere Mikroantennen an verschiedenen Standorten zu installieren, wie dies auch andernorts geschehen sei. Die Antennen könnten auch diskret in Räumlichkeiten hinter den Fassaden platziert werden. Ebenso wären weniger voluminöse Antennen auf tieferen Standorten eine Möglichkeit, lauteten die Vorschläge von Carlo Marelli von der IG gegen Antennenwildwuchs. Diese alternativen Varianten seien nicht realisierbar, erklärte man seitens Sunrise. Bezüglich der Problematik der Ästhetik werde Sunrise die Antenne freiwillig um drei Meter verkürzen. (-rr-)

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