UMTS im Test

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Re: UMTS im Test

von Karl » 18. Januar 2005 23:58

Hallo Werner,

handelt es sich dabei um ein einziges Filter? Wenn ja,
wie kann das gleichzeitig ein Allpass und ein Bandpass sein?

Guckst du hier: http://www.kgw.tu-berlin.de/lehre/skript/ds/node78.html

Überhaupt: wenn es sich um mehrere Bandpässe mit verschiedenen
Mittenfrequenzen handelt, dann frage ich mich, was daran neu sein
soll.

Karl

Re: UMTS im Test

von Werner » 16. Januar 2005 11:52

Liebe Frau Buchs,

ich will hier keine Reklame machen, vor einem Monat beschaffte ich mir ein neu entwickeltes Hochfrequenzfilter einer deutschen Elektronikfirma mit folgenden Bandpässen:
Allpass 1kHz...3GHz,
D-Netz 935...960 MHz,
E-Netz 1805...1880 MHz,
DECT 1880...1900 MHz,
UMTS 2110...2170 MHz,
WLAN/Bluetooth, Mikrowellenherd 2400...2500 MHz.
Das Filter habe ich zwischen mein Lambda-Fox-Gerät und der RFA3-Antenne angeschlossen, kann so den Frequenzbereich feststellen und die Strahlenquelle durch die Schmalbandmessung besser anpeilen. Mit relativ wenig Aufwand eine quasi einfache HF-Spektralanalyse.

Herzliche Grüße

Werner

Re: UMTS im Test

von Elisabeth Buchs » 15. Januar 2005 21:29

Vermutlich habe ich heute in Bern-Bümpliz mit einem Lamda Fox und Endotronic-Messgerät eine UMTS-Antenne gehört bzw. festgestellt.

Das Signal tönte in etwa auf der gleichen Tonhöhe wie ein GSM-Steuerkanal, jedoch weniger gleichmässig pfeifend, sondern ein wenig "wie fein klirrendes" Glas. Wenn jetzt noch jemand das mit einem Analyser verifizieren könnte. Etwa 200 m entfernt von der erhöht liegenden Wohnung befand sich ein Swisscom-Mast mit mehreren Antennenkränzen. Manchmal wird vermutlich dieses UMTS-Signal auch überdeckt von z.B. DECT oder lauten GSM-Geräuschen. Doch wenn man das mal gehört hat, vergisst man es nicht mehr so leicht.

Hat evt. jemand etwas ähnliches festgestellt und gibt es eine Wave-Datei von einem UMTS-Geräusch?

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Re: UMTS im Test

von Gigaherz » 11. Januar 2005 14:19

Vor einigen Tagen fragte im Gigaherz-Sekretariat jemand nach, ob und wo UMTS schon in Betrieb oder im Versuchsbetrieb ist. Grund der Anfrage: Verschiedene Personen klagten über Übelkeit, Zittern und Schwindelgefühle, die jedoch ebenso plötzlich, wie sie gekommen waren, wieder verschwanden. Auffällig dabei nur, dass es sich um Personen handelte, die das gleiche Phänomen unabhängig voneinander beobachteten.

Es wäre nützlich, würden sich Betroffene melden und gleichzeitig feststellen, ob sich in ihrer Nähe eine UMTS-Antenne befindet und wenn ja, ob diese (auch nur zu Versuchszwecken) zu gewissen Zeiten eingeschaltet war.

Bitte melden Sie sich, es könnte sehr wichtig sein!

Gigaherz

UMTS im Test

von Elisabeth Buchs » 11. Januar 2005 14:03

In der Coopzeitung vom 12. Januar steht: Die von der Swisscom vertriebenen UMTS-Handys bieten jetzt auch Videotelefonie und Fernsehen. Mit dem Sony Ericsson V800 unterzogen wir den Dienst einem Praxistest.

Der Aufbau einer Videotelefonie-Verbindung ist nur möglich, wenn beide Gesprächspartner eine optimale Verbindung mit dem Netz haben. Weil man das Gerät ausgestreckt vor sich halten muss, damit der Gesprächspartner auch etwas sieht, ist telefonieren ohne Kopfhörer fast unmöglich. Zudem ruckelt die Bildübertragung heftig.

Die Swisscom bietet zudem für UMTS-Handys z.B. 10 TV-Sender an. Das Bild ruckelt ebenfalls relativ stark, Ton und Bild sind bei nicht optimaler Verbindung nicht synchron. Ausserdem entstehen relativ hohe Kosten z.B. vier Franken für eine halbe Stunde, zwölf Franken für einen Tag. Videoinhalte 6 Fr für 40 Sekunden.

Was ich mich frage, wie es aussieht mit der Uebertragungsqualität bei Laptops mit Steckerkarte via UMTS.

Wenn man das liest und sich diese Probleme nicht lösen lassen, könnte es sein, dass sich UMTS nicht so stark durchsetzt. Z.B. auch DAB-Endgeräte scheint es bis jetzt nicht viele zu geben. Ueberhaupt ist es auch das praktischste und bequemste "technische Spielzeug" nicht wert, dass Menschen dafür mit der Gesundheit bezahlen. Ohne Abklärung der gesundheitlichen Auswirkungen wurden zuerst gleich drei Netze von GSM erstellt, nun werden überall UMTS-Antennen aufgestellt, Fernsehsender sollen durch DVBT ersetzt werden, Polizeifunk durch Tetra. Es bestehen Pläne für Wimax. Von den bereits in sehr vielen Haushalten vorhandenen DECT und W-Lan nicht zu reden. Alles wird völlig übertrieben. Gestern sagte mir ein Marketing-Spezialist: die gesunden Erfindungen seien oft nicht diejenigen, mit denen sich viel Geld verdienen lasse und die Telekommunikationsindustrie sei eine "Cash Cow".

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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