von Elisabeth Buchs » 12. Januar 2005 21:32
Zu Powerline habe ich beim Informationszentrum gegen Mobilfunk
www.izgmf.de folgenden aktuellen Beitrag gefunden:
Das Schweizer Bakom (Bundesamt für Kommunikation, vergleichbar zur deutschen Reg TP) hat im Dezember 2004 eine Meldung über eine Störstrahlungsmesskampagne im Umfeld der Stadt Solothurn veröffentlicht. Ziel waren nicht etwa DECT oder Mobilfunk, sondern die statistische Erfassung von Störstrahlung, die von Modems der so genannten PLC-Technik ausgeht (Datenübertragung über 230-V-Netzleitungen). PLC ist in Privathaushalten eine Alternative zu W-LAN. Die Erfassung betraf Modems nach dem in Europa gängigen HomePlug-Standard. Die Ergebnisse – so das Bakom – zeigen klar, dass der statistische Wert der Störstrahlung im Gebäudeinnern im gesamten von PLC verwendeten Frequenzbereich (4,49 MHz bis 20,7 MHz) hoch ist, außer bei den Amateurfunkbändern. Konkrete Werte nennt das Bundesamt zwar nicht, doch überschritten die erreichten Werte deutlich die in den deutschen Nutzungsbestimmungen NB30 festgelegten Grenzwerte. Weiter heißt es, die Störstrahlung von PLC-Modems könne den Empfang von Kurzwellensignalen in ihrem Versorgungsgebiet erschweren oder sogar unmöglich machen. Funkamateure protestieren deshalb schon seit Jahren gegen die PLC-Technik, bisher jedoch erfolglos. Das Bakom schließt aus den Messergebnissen, dass diese Modems den grundlegenden Anforderungen der europäischen Richtlinien im EMV-Bereich nicht entsprechen und dass die “HomePlug Powerline Alliance” sich um eine Verbesserung der Spezifikation bemühen müsse. Kommentar des izgmf: Schon wieder eine Technik, die ungeachtet schädlicher Folgewirkungen auf den Markt gebracht wurde, um Fakten zu schaffen, die sich nachträglich nur noch durch zähes Ringen korrigieren lassen (3.1.05-ll).
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Zu Powerline habe ich beim Informationszentrum gegen Mobilfunk www.izgmf.de folgenden aktuellen Beitrag gefunden:
Das Schweizer Bakom (Bundesamt für Kommunikation, vergleichbar zur deutschen Reg TP) hat im Dezember 2004 eine Meldung über eine Störstrahlungsmesskampagne im Umfeld der Stadt Solothurn veröffentlicht. Ziel waren nicht etwa DECT oder Mobilfunk, sondern die statistische Erfassung von Störstrahlung, die von Modems der so genannten PLC-Technik ausgeht (Datenübertragung über 230-V-Netzleitungen). PLC ist in Privathaushalten eine Alternative zu W-LAN. Die Erfassung betraf Modems nach dem in Europa gängigen HomePlug-Standard. Die Ergebnisse – so das Bakom – zeigen klar, dass der statistische Wert der Störstrahlung im Gebäudeinnern im gesamten von PLC verwendeten Frequenzbereich (4,49 MHz bis 20,7 MHz) hoch ist, außer bei den Amateurfunkbändern. Konkrete Werte nennt das Bundesamt zwar nicht, doch überschritten die erreichten Werte deutlich die in den deutschen Nutzungsbestimmungen NB30 festgelegten Grenzwerte. Weiter heißt es, die Störstrahlung von PLC-Modems könne den Empfang von Kurzwellensignalen in ihrem Versorgungsgebiet erschweren oder sogar unmöglich machen. Funkamateure protestieren deshalb schon seit Jahren gegen die PLC-Technik, bisher jedoch erfolglos. Das Bakom schließt aus den Messergebnissen, dass diese Modems den grundlegenden Anforderungen der europäischen Richtlinien im EMV-Bereich nicht entsprechen und dass die “HomePlug Powerline Alliance” sich um eine Verbesserung der Spezifikation bemühen müsse. Kommentar des izgmf: Schon wieder eine Technik, die ungeachtet schädlicher Folgewirkungen auf den Markt gebracht wurde, um Fakten zu schaffen, die sich nachträglich nur noch durch zähes Ringen korrigieren lassen (3.1.05-ll).
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs