Aufgrund der angekündigten TV-Sendung von Quarks und einer Diskussion im izgfm-Forum zum Thema "TV-Tipp: Gehäufte Krebsfälle um BS", wo es sich herausstellte, dass das RKI-Krebsregister 2003 aufhöre und dass in Deutschland kein altersbezogenes Krebsregister existiere, das sich auch auf Krebsneuerkrankungen beziehe und nicht nur auf die gestorbenen Krebspatienten, habe ich mich bei Herrn Jakob nach einem Schweizerischen Krebsregister erkundigt. Bei der Naila-Studie wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Krebs aufgezeigt, es wurden Krebscluster an stark mobilfunkbelasteten Orten bekannt u.a. Steinbach-Hallenberg und Siedenbollentin. Ausserdem gibt es Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Auswirkungen auf das Immunsystem, das Melatonin und die Freien Radikale hinweisen.
Herr Jakob sagte, es bestehe ein Atlas der Krebsmortalität in der Schweiz von 1970 bis 1990 in vier dicken Bänden. Herausgegeben von G. Schüler und M. Bopp vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Uni Zürich. Dieser Atlas war im Zusammenhang mit der stark erhöhten Krebsrate um den Schwarzenburger-Sender und schliesslich dessen Abbruch eine grosse Hilfe.
Es ist nun eine Anfage von Gigaherz vorgesehen, ob eine Weiterführung dieses Krebsatlas geplant sei. Soviel ich weiss, haben auch die Aerzte für Umweltschutz ein ähnliches Anliegen. Denn die weiteren Jahre mit dem ständig ansteigenden Aufkommen von Mobilfunk könnten interessant sein, auch wenn das Problem besteht der immer flächendeckenderen Verstrahlung und mittels andern Drahtlostechnologien wie z.B. DECT-Schnurlostelefonen. Eine Zunahme von Krebserkrankungen auch in mittleren und jüngeren Jahren liesse sich nicht wie gerne von Befürwortern gemacht, mit der Ueberalterung erklären, auch die Lebensgewohnheiten haben sich kaum seit dem 90ern wesentlich verschlechtert, jedoch könnten verbesserte Diagnoseverfahren eine Zunahme von Neuerkrankungen zeigen und bessere Therapieverfahren eine geringere Todesfallrate.
Elisabeth Buchs
Zusammenhang Krebs und Mobilfunk?
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Elisabeth Buchs
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Kein Update des Krebsregisters in Dänemark seit 2001!
Das Krebsregister in Dänemark wurde seit 2001 nicht mehr aktualisiert. Anscheinend weil ein aktiver Elektrosmog Leugner an der entscheidenden Stelle saß bis er gefeuert wurde!
Anscheinend hat das Methode? Ich hatte auch schon mal nach entsprechenden Statistiken gesucht. Mittlerweile wäre ein Anstieg durchaus denkbar, den man an den Zahlen erkennen könnte? Habe aber bisher nichts brauchbares gefunden und die Zahlen waren meist sehr alt.
Ein "schöne" Zusammenfassung zum Thema.
Ein plausibles biologisches Modell zur Krebsentstehung und anderer Erkrankungen durch elektromagnetische Felder wurde danach erstmals 1992 veröffentlicht. In den Annals of the New York Academy of Sciences und den FEBS Letters (FEBS = Federation of European Biochemical Societies).
Dazu passen diese Bilder:



Auch schön:
"The authorities never publish the drastically increasing cancer mortality as shown in figures 11-13. First of all, data before 1955 has always been locked out from publicly available databases."Orginal dazu (Cancer Trends During the 20th Century).
Immerhin soll es jetzt einen Entschädigungsfond für die Radar Opfer der Soldaten der NVA geben. Dabei fällt an den Grafiken auf, wenn man etwas 10 Jahre Latenzzeit zu Grunde legt als der Anstieg beginnt und zurück schaut kommt man etwa Anfang der vierziger Jahre aus. Damals wurde Radar zuerst im Krieg eingesetzt, also gepulste Hochfrequenz gesendet. Genau wie Sie von Handys, DECT, WLAN, WIMAX und all den anderen drahtlosen Freunden genutzt wird!
Anscheinend hat das Methode? Ich hatte auch schon mal nach entsprechenden Statistiken gesucht. Mittlerweile wäre ein Anstieg durchaus denkbar, den man an den Zahlen erkennen könnte? Habe aber bisher nichts brauchbares gefunden und die Zahlen waren meist sehr alt.
Ein "schöne" Zusammenfassung zum Thema.
Ein plausibles biologisches Modell zur Krebsentstehung und anderer Erkrankungen durch elektromagnetische Felder wurde danach erstmals 1992 veröffentlicht. In den Annals of the New York Academy of Sciences und den FEBS Letters (FEBS = Federation of European Biochemical Societies).
Dazu passen diese Bilder:



Auch schön:
"The authorities never publish the drastically increasing cancer mortality as shown in figures 11-13. First of all, data before 1955 has always been locked out from publicly available databases."Orginal dazu (Cancer Trends During the 20th Century).
Immerhin soll es jetzt einen Entschädigungsfond für die Radar Opfer der Soldaten der NVA geben. Dabei fällt an den Grafiken auf, wenn man etwas 10 Jahre Latenzzeit zu Grunde legt als der Anstieg beginnt und zurück schaut kommt man etwa Anfang der vierziger Jahre aus. Damals wurde Radar zuerst im Krieg eingesetzt, also gepulste Hochfrequenz gesendet. Genau wie Sie von Handys, DECT, WLAN, WIMAX und all den anderen drahtlosen Freunden genutzt wird!
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Elisabeth Buchs
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Abschlussbericht der Radarkommission
Siehe: http://www.bfs.de/bfs/fue_beitraege/rad ... richt.html
Die krebsfördernde Wirkung wird hier der ionisierenden Strahlung (Röntgenstörstrahlung und radioaktive Leuchtfarben) zugeschrieben und nicht der hochfrequenten Abstrahlung der Radarantennen.
Jedoch was man von "Experten" solcher Art, Prof. Maria Blettler von Interphone und QUEBEB ist da auch dabei, zu halten hat, ersieht man daran, wie sie sich gegenüber der Elektrosensibilität verhalten.
Ein altbekannter Spruch ist auch bereits zu lesen: Die eigentliche hochfrequente Radarstrahlung wird nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht als krebsauslösend angesehen. Hier stehen mögliche thermische Wirkungen im Vordergrund.
Elisabeth Buchs
Die krebsfördernde Wirkung wird hier der ionisierenden Strahlung (Röntgenstörstrahlung und radioaktive Leuchtfarben) zugeschrieben und nicht der hochfrequenten Abstrahlung der Radarantennen.
Jedoch was man von "Experten" solcher Art, Prof. Maria Blettler von Interphone und QUEBEB ist da auch dabei, zu halten hat, ersieht man daran, wie sie sich gegenüber der Elektrosensibilität verhalten.
Ein altbekannter Spruch ist auch bereits zu lesen: Die eigentliche hochfrequente Radarstrahlung wird nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht als krebsauslösend angesehen. Hier stehen mögliche thermische Wirkungen im Vordergrund.
Elisabeth Buchs
Re: Abschlussbericht der Radarkommission
Genauso muss es sein. Komisch zwar, das der "King of Cancer" (Mike Repacholi) persönlich im Tierversuch mit Mäusen ein 2,4 faches Krebrisiko auslöste durch Bestrahlung mit Mikrowellen. Aber das wird schon bei Menschen nicht passieren...Elisabeth Buchs hat geschrieben:Siehe: http://www.bfs.de/bfs/fue_beitraege/rad ... richt.html
..
Ein altbekannter Spruch ist auch bereits zu lesen: Die eigentliche hochfrequente Radarstrahlung wird nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht als krebsauslösend angesehen. Hier stehen mögliche thermische Wirkungen im Vordergrund.
Auch Experten des Bundeswehr selber sehen das anders:
Günter Käs, ein vielzitierter Radar-Experte der Bundeswehr, widerspricht der Darstellung des Dienstherrn. „Die Röntgenstrahlung ist seit Jahrzehnten wohlbekannt und geht nur von einzelnen Bauteilen aus. Kritisch wird es höchstens für das Wartungspersonal", so der Wissenschaftler. Das Hauptproblem sei die hohe Mikrowellenstrahlung Der Professor für Radartechnik an der Bundeswehr-Universität Neubiberg musste immer wieder feststellen, dass die Soldaten den Mikrowellen schutzlos ausgesetzt sind. „Die Grenzwerte sind völlig unzureichend für den Gesundheitsschutz" , moniert Käs. „Sie garantieren sicherlich nicht die Gesundheit, besonders nicht bei gepulster Hochleistungsstrahlung "
Verantwortlich für die Misere seien nicht in erster Linie die Streitkräfte, betont Käs. „Die Bundeswehr bewegt sich nur im gesetzlichen Rahmen. Solange der Gesetzgeber nichts anderes vorsieht, gibt es auch für die Bundeswehr keinen Handlungsbedarf." Der renommierte Wissenschaftler erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesbehörden: „Alle offiziellen Stellen beten die Grenzwerte nach - auch das Bundesamt für Strahlenschutz. Es heißt: .Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft ist eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen.' Das halte ich für hanebüchen."
Den Experten der Bundeswehr ist seit Jahrzehnten bekannt, dass der Gesetzgeber die besonders gefahrliche gepulste Hochleistungsstrahlung verharmlost. „Die Hochleistungsstrahlung ist für den Gesetzgeber irrelevant - in der Bundesimmissionsschutzverordnung wird einfach ein Mittelwert angesetzt", so Käs. „Darauf führe ich die gesamte Geschichte zuruck" - gemeint ist die hohe Zahl an Krebserkrankungen. Auf die Frage, ob er die Hardthöhe vor den Risiken gewarnt habe, sagt der Bundeswehr-Wissenschaftler: „Das habe ich nie versucht." Eine Intervention wäre nicht erfolgversprechend gewesen, da die Hardthöhe sich auf die amtlichen Grenzwerte berufenhatte.Käs: „Wer macht da schon einen Alleingang?"
Die Bundeswehr hatte 1962 Schutzvorschriften für den Betrieb von Radaranlagen erlassen, die 1978 von der Nato für verbindlich erklärt wurden. Für den zivilen Bereich, etwa Flughäfen, erließ die Bundesregierung erst 1984 spezielle Schutzvorschriften.
Zwei Jahre zuvor war Herbert G. an Krebs gestorben. Der Offizier hatte als Radaraufklärer am Standort Freising gearbeitet. Die Intensität der Strahlung war auch dort sträflich unterschätzt worden. „Wenn der Radarstrahl über den Führungsbunker hinwegstrich, zündeten die ausgeschalteten Neonlampen", erinnert sich ein Kollege des Verstorbenen, der ebenfalls an Krebs erkrankte. Im Winter wärmten sich die Kameraden an der Strahlung der Radarantennen. Der modernen Technik, die von der US Army zur Überwachung des östlichen Flugraums installiert worden war, vertraute man blind. Horst Feiler, früher Radarflugmelder am Stützpunkt Hamdifmg bei Freising: „Damals hatte es kaum Jemand gewagt, Zweifel an der Sicherheit von US-Einrichtungen zu äußern."
Deutsche Versorgungsämter haben in den letzten Jahren nur bei fünf Soldaten eine Erkrankung durch Radarstrahlen anerkannt und Leistungen bewilligt. In den Registraturen des Verteidigungsministenums liegen über 30 Falle. Die Verfahren ziehen sich über Jahre. Auch die Familie von Herbert G. fordert eine Entschädigung. Der Rechtsstreit mit der Bundeswehr dauert bereits 25 Jahre. Den Angehörigen geht es nicht ums Geld, sondern darum, dass eine demokratisch legitimierte Armee das Leben ihrer Soldaten zu schützen hat.