Industrie kritisiert Vorstoß
Gesundheitsschädliche Wirkung von WLAN bislang nicht nachgewiesen (Foto: Pixelio)
Berlin (pte/01.08.2007/13:05) - Die deutsche Bundesregierung empfiehlt, den Einsatz von WLAN am Arbeitsplatz oder zuhause wenn möglich zu vermeiden. Um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren, sei es besser, bei herkömmlichen, kabelgebundenen Netzwerken zu bleiben. "Alle Beweise deuten daraufhin, dass Strahlung innerhalb der Grenzwerte nicht gesundheitsschädlich ist. Nichtsdestotrotz könnten Wirkungsmechanismen bestehen", erklärt Florian Emrich vom Bundesamt für Strahlenschutz gegenüber pressetext."
Komplette Meldung:
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=070801025
Den Satz "Alle Beweise deuten daraufhin, dass Strahlung innerhalb der Grenzwerte nicht gesundheitsschädlich ist." muss man sich dreimal durchlesen. Warum deuten "Beweise" daraufhin? Welche Beweise sind das wohl im Einzelnen? Nach meinem Sprachverständnis können Indizien auf etwas hinweisen, Beweise sind jedoch deutlich stärker und passen nicht zu "deuten daraufhin".
Zwischen den Zeilen liest sich das doch eher wie: "Die Sache ist ziemlich gefährlich, aber wir dürfen nichts sagen..."
Viel besser wäre ein sofortiges Verbot dieser unsäglichen Tag und Nacht mit voller Leistung sendenden DECT Dreckschleudern. Habe eben ein wenig auf dem Marktplatz hier gesessen und musste feststellen, über 95% der Belastung dort sind nichts als DECT Seuche. Es dröhnt aus jedem Haus raus, Mobilfunk war an der Stelle erfreulich wenig, ca. 0,1 uW/m2. Das sind zwar auch 0,1 uW/m2 zu viel, aber immerhin. Maximal knapp 5 uW/m2 jedoch DECT.
Ein Nachbar berichtete mir, Er habe sich von seinen zwei DECT Geräten für immer getrennt und setze wieder auf ein Gerät mit Kabel. Obwohl er nach eigenen Angaben keinen Unterschied merkt, wirkte er erleichtert.