Die Luzerner.......

Dino

Die Luzerner.......

Beitrag von Dino » 19. August 2007 09:19

.......vermelden mit Freude Ihren grossen Erfolg des städtischen W-Lans, wenn dieser Mumpiz bloss keine Schule macht, ist so unnötig wie eine Diarrhoe vor dem ersten Date!

Gelesen in der SonntagsZeitung, unter "good news"......


Luzerner W-Lan ist ein Erfolg

Seit der Lancierung des drahtlosen Internetzugangs im Mai haben sich die Benut­zerzahlen verdoppelt. Ge­samthaft wurde über eine Million Minuten lang gesurft. Luzern ist die erste Schwei­zer Stadt, die grossflächig und kostenlos W-Lan bietet.

Elisabeth Buchs
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Widerstand gegen W-Lan in Zürich

Beitrag von Elisabeth Buchs » 19. August 2007 10:06

Widerstand gegen WLAN-Projekte
Das drahtlose Internet für Zürich ist in Gefahr: Aufgeschreckt durch die Warnung aus Deutschland regt sich auch hierzulande Widerstand. Im Rathaus musste der Hotspot bereits umplatziert werden.
Interaktiv-Box
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Die deutsche Regierung hat ihre Bürger jüngst vor drahtlosem Internetzugang gewarnt. Jetzt malen Antennengegner auch in Zürich das Schreckgespenst Verstrahlung wieder gross an die Wand. In Winterthur haben die Verantwortlichen des WLAN-Projekts bereits reagiert und die Anzahl Funkantennen von 80 auf 20 reduziert, wie die NZZ berichtete.

Auch in Zürich, wo das drahtlose Internet in den Startlöchern steht und wo bereits einige Quartiere mit Hotspots ausgerüstet worden sind, ist man hellhörig geworden: «Ich werde einen Vorstoss zum Thema einreichen», sagt der Gemeinderat und Ökologe Dr. Ueli Nagel (Grüne) gegenüber 20 Minuten. Er fordert: «Die Stadt soll zuerst die Gesamtbelastung durch die verschiedenen Netze untersuchen, bevor flächendeckend drahtloses Internet erlaubt wird.» Sollte der Stadtrat nicht reagieren, überlege er sich, ein WLAN-Moratorium zu fordern. Auf Drängen einiger Gemeinderäte habe bereits der Hotspot im Rathaus umplatziert werden müssen.

Ein vehementer Gegner des drahtlosen Internets ist auch ETH-Ingenieur Peter Schlegel: «Bei meinen Messungen habe ich festgestellt, dass die Strahlung von WLAN-Netzen von empfindlichen Personen als sehr aggressiv empfunden wird.»

Alexandra Roder

(Quelle: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/27073492)

Tanja

Kein guter Wert

Beitrag von Tanja » 19. August 2007 13:01

Also in Expertenkreisen gelten 1 Mio Minuten auf ein halbes Jahr als schlechter Wert, umso mehr in einer grösseren Stadt mit viel Tourismus. Hier wird Schönschwätzerei der Extraklasse (darin sind wir Luzerner ja Welklasse!) betrieben. Allerdings hab ich den ganzen Sommer dort keinen Touristen am Laptop ausmachen können; wahrscheinlich haben die Initianten ihre Laptops 24h laufen lassen ;- )

Michael

Beitrag von Michael » 19. August 2007 15:03

In anderen Weltstädten wird drahtloser Internetzugang schon lange angeboten. Im asiatischen Raum ist es Standard und niemand macht sich Sorgen. Wieso sind wir Europäer für alles Neue so verschlossen und haben Angst?

Wenn wir so denken, dürfen wir auch nichts mehr konsumieren aus Fernost. Durch die Bestrahlung könnte es auch verstrahlt sein und Beschwerden auslösen.
Der billige Preis lässt diese Angst schnell vergessen. Seltsam, oder?

Remo

Kein Vergleich

Beitrag von Remo » 19. August 2007 19:25

Dann vergleiche Mal die Lebensqualität von diesen Weltstädten in Fernost mit jener in der Schweiz. Oder die Lebenserwartung. Kein Vergleich. Ausserdem ist Luzern keine Weltstadt und das ist gut so. Wir brauchen und wollen diese hektische 24-Stunden-Dauerberieselung nicht bei uns. Genauso wenig wie Läden, die rund um die Uhr geöffnet sind.

Langsam aber sicher ist die Kacke am Dampfen, vermutlich haben Orte mit hohen Strahlenwerten bis in zwei, drei Jahren sehr schlechte Karten, weil keiner mehr dorthin ziehen will. Würde mich nicht überraschen. Gilt vor allem auch für Ferienorte.

Das mit den Lebensmitteln kannst Du vergessen, die sind natürlich nicht bestrahlt, aber jene Speisen sagen mir eh nicht zu ;-)

Kurt

Re: Kein guter Wert

Beitrag von Kurt » 19. August 2007 19:39

Tanja hat geschrieben:Also in Expertenkreisen gelten 1 Mio Minuten auf ein halbes Jahr als schlechter Wert, umso mehr in einer grösseren Stadt mit viel Tourismus. Hier wird Schönschwätzerei der Extraklasse (darin sind wir Luzerner ja Welklasse!) betrieben. Allerdings hab ich den ganzen Sommer dort keinen Touristen am Laptop ausmachen können; wahrscheinlich haben die Initianten ihre Laptops 24h laufen lassen ;- )
Frage: Was hat es mit den 1 Mio. Minuten auf sich? Ein Jahr hat doch
insgesamt nur 525960 Minuten.

Kurt

Elisabeth Buchs
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Beitrag von Elisabeth Buchs » 19. August 2007 20:57

Michael hat geschrieben:In anderen Weltstädten wird drahtloser Internetzugang schon lange angeboten. Im asiatischen Raum ist es Standard und niemand macht sich Sorgen. Wieso sind wir Europäer für alles Neue so verschlossen und haben Angst?

Wenn wir so denken, dürfen wir auch nichts mehr konsumieren aus Fernost. Durch die Bestrahlung könnte es auch verstrahlt sein und Beschwerden auslösen.
Der billige Preis lässt diese Angst schnell vergessen. Seltsam, oder?
Das Argument mit den andern Orten, wo angeblich keine Elektrosmog-Probleme sein sollen, ist billig, weil oft ganz einfach zuwenig bekannt wird über die dortigen Probleme und den Widerstand.

Lesen Sie z.B. http://www.diagnose-funk.ch/gesundheit/ ... db609.html
WiMAX-Schäden an der Elfenbeinküste.
Es ist eine echte Tragödie der Platea Sideci-Einwohner. Und es zeigt sich eine totale Gleichgültigkeit bei den Behörden der Elfenbeinküste, obwohl man sie über die Situation informiert hat...

Ihre Stimmungsmache mit "gegen alles Neue verschlossen, Sorge, Angst" können Sie sich für andere Foren sparen. Solche Mobilfunkpropaganda-Lügen glaubt hier keiner mehr. Lesen Sie z.B. hierzu, wie Herr Schmitt zwei Jahre brauchte, um hinter die Ursache seiner Beschwerden zu kommen http://www.buergerwelle.de/pdf/mein_leb ... ilfunk.pdf

Heute soll in der Sendung Puls die Zunahme von chronischen Schmerzen, genannt Fibromyalgie thematisiert werden, auch hier der Versuch, die Beschwerden auf die Einbildung zu schieben. Ebenfalls zunehmend: CFS bzw. Burnout. Ich will nicht behaupten, dass all diese Beschwerden vom Elektrosmog kommen, aber eine Messung, Entfernung von DECT und/oder W-Lan, Sanierung oder allenfalls Umzug an einen (noch) besseren Ort könnte einige diesbezügliche Ueberraschungen bringen.

Zu Ihrer Schlussaussage: Sie glauben also, dass die Strahlung indirekt auf Dinge (Nahrungsmittel? oder auch non food-Artikel?) wirken könnte und dass dadurch Beschwerden ausgelöst werden könnten...? In der Art, wie in der Mikrowelle gewärmte Speisen z.B. die antioxidative Wirkung einbüssen? Oder die Theorie, dass wenn man alles Trinkwasser vorher in der Mikrowelle wärmen würde, dann abkalten lassen und trinken, dass man krank würde davon? Beschwerden durch z.B. bestrahltes Gewürz? Wobei ja gesagt wurde, dass die Strahlung in einem Mikrowellenofen diesbezüglich nicht verglichen werden könne, weil sie um einiges höher sei als die Strahlenbelastung unterhalb der viel gerühmten Grenzwerte. Dies wäre eine unerwartete Theorie von jemanden, der eher der Befürworterseite anzugehören scheint.

Elisabeth Buchs

NetWarrior
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Registriert: 28. Januar 2007 15:06
Wohnort: Region Basel

Was heisst hier Angst?

Beitrag von NetWarrior » 19. August 2007 23:40

Michael hat geschrieben: Wieso sind wir Europäer für alles Neue so verschlossen und haben Angst?

Wenn wir so denken, dürfen wir auch nichts mehr konsumieren aus Fernost. Durch die Bestrahlung könnte es auch verstrahlt sein und Beschwerden auslösen.
Der billige Preis lässt diese Angst schnell vergessen. Seltsam, oder?
@Michael
Langsam habe ich solche Argumentation satt.
Ich bin El. Ing. und bekomme sowohl in NF als in HF-Feldern
zum mindesten Kopfweh.

Die Technik, so wie sie meine Berufskollegen heute realisieren, ist gelinde gesagt Dilettantismus, primitiv und mies.
Andererseits ist mir klar, dass heute nicht mehr die Spezialisten und Fachleute definieren,
was wie konstruiert wird, sondern die Manager und Geldsäcke.

Ich habe leider aber nicht die Zeit, um mich mit jedem Dummschwätz,
der von Angst und Technikfeindlichkeit palavert, immer wieder auseinander zu setzen.
Ich könnte solchen Personen ein ganz klein wenig Elektrosensibilität in den Körper wünschen.
Ich tue dies nicht, weil ich sowas meinen grössten Feinden nicht wünschen mag.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924

Tilly

Zweifelt noch jemand?

Beitrag von Tilly » 20. August 2007 11:53

Hallo Elisabeth Buchs, danke für den Link.

Der ausführliche Bericht des Herrn Schmitt, der im nachfolgenden Link abgerufen werden kann, müsste dem letzten Zweifler die Augen öffnen, mit welcher verbrecherischen,
kaltschnäuzigen und hochmütigen
Einstellung die Mobilfunkbetreiber auftreten.

Der Inhalt dieses Links sollte ausreichen, um zu erkennen, dass der Kampf gegen diese
Volksfeinde mit konsequenteren Mitteln ausgetragen werden muss.
Der zivile Ungehorsam scheint die einzige Sprache zu sein, die diese Leute verstehen.

Sollen wir alle weiter zusehen, wie einer nach dem anderen dem Mikrowellensyndrom
zum Opfer fällt und auch noch das letzte Kalb verendet aus dem Stall getragen wird?


http://www.buergerwelle.de/pdf/mein_leb ... ilfunk.pdf


Tilly

Netzfreischalter

Beitrag von Netzfreischalter » 21. August 2007 08:55

Verstehen tun sie auch ganz normale Worte, bloss brauchen sie darauf nicht zu reagieren, da sie genau wissen, dass es keine Konsequenzen hat.

btw: "Volksfeinde" wirkt ja geradezu komisch, vor lauter extrem. :lol:

Tilly

Was sagte Galileo Galilei?

Beitrag von Tilly » 21. August 2007 11:30

An Netzfreischalter!
Wollen Sie bitte das folgende Zitat von dem
italienischen Naturforscher und Astronomen
Galileo Galilei (1564-1642)
zur Kenntnis nehmen:
"Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher."
Nun müssen Sie nur noch den gegenwärtigen Stand
des Wissens, welcher die verheerende Auswirkung der
Mobilfunktechnologie beweist, in Ihre Gedanken
einbeziehen, um zu erkennen, ob es sich bei den
Mobilfunkbetreibern um Dummköpfe oder Verbrecher
handelt.
Tilly

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