´Doris hat geschrieben:Ich habe Verständnis für Sie als Betroffener und ich denke, wenn man z.B. in Wohnblöcken wohnt, sind einem die DECT-Basissationen deutlich näher als wenn man mit größerem Abstand zum Nachbarn wohnt.Hier wird sicher kaum jemand so ein Drecks DECT Gerät benutzen wollen,
Aber was ist "hier". Sie meinen hier im Forum die Betroffenen. Ich sehe das Problem etwas allgemeiner, vielleicht auch deshalb weil ich nicht bzw. nicht mehr betroffen bin.
für mich ist es z.B. überhaupt nicht irrelevant, dass sich Kinder ein Handy an den Kopf halten und auch nicht, dass sich Kinder ein DECT-Mobilteil an den Kopf halten. Ich bin aktiv in einer Bürgerinitiative tätig, die in erster Linie auf die Nutzung der eigenen Funktechnik aufmerksam macht und auch dafür plädiert, dass ein Handy nicht in eine Kinderhand gehört. Ich finde den Satz, den Dr. Hartmann vom Gesundheitsamt Wolfratshausen an Herrn Schmidt gerichtet hat absolut zutreffend.von daher ist es sicher für die meisten irrelevant wie stark das Handteil sendet,
http://www.izgmf.de/hartmann_aw.pdf
"Da sich der Mobilfunkmarkt sehr dynamisch entwickelt, kann die Mobilfunk-Forschung hier wohl nicht Schritt halten. Es ist daher ein Paradigmenwechsel erforderlich, d.h. weg vom Grenzwertdenken, hin zum Vorsorgeprinzip"
Deshalb ist es für mich auch nicht irrelevant, zu sehen, wie sorglos die Menschen und vor allen Dingen die Kinder mit der Funktechnik umgehen, hier sehe ich mein Engagement.
Aber manchmal ist dies gleichbedeutend wie wenn man antritt "um die Welt zu retten". Da gibt es dann doch durchaus schönere und sinnvollere Beschäftigungen.
Doris
Die "Welt retten" wollte wohl wenigstens Hans Schmidt nicht, sondern dass Dr. Hartmann sich um die Gesundheit der Einwohner kümmert, die unter den Folgen von Mobilfunkstrahlung leiden.
Zitat aus seinem Schreiben an Dr. Hartmann:
"Wir fordern Sie, Herr Dr. Hartmann, als Leiter des Amtes für Humanmedizin in unserem Landkreis und damit als Verantwortlicher für die Gesundheit der Bevölkerung, eindringlich dazu auf, sich die gesundheitlichen Folgen des Mobilfunks an den Standorten Icking und Geretsried anzuschauen und sich selbst ein Urteil zu bilden.
Bitte werden Sie dieser Verantwortung für das Wohl der Menschen im Landkreis gerecht und prüfen Sie die Situation vor Ort. Wir sind gerne bereit, Ihnen bei dieser Untersuchung mit Adressen und Unterstützung zur Seite zu stehen."
Weswegen tut Dr. Hartmann das nicht?