Wenn Märchen wahr werden

tschepeto

Wenn Märchen wahr werden

Beitrag von tschepeto » 19. November 2007 21:19

Ich dachte immer, Personen welche sich über Handyantennen beklagen seien überempfindliche Nörgler und Märchenerzähler- einfach gesagt, Sie übertreiben. Da ich selbst ein grosser Technikfreak bin, habe ich bisher keinen weiteren Gedanken über die Beeinträchtigung der Gesundheit von Mobilfunkantennen verschwendet.

Als ich vor ca. 8 Monaten in eine andere Wohnung gezogen bin, konnte ich plötzlich kaum mehr schlafen. Etwas was ich vorher nicht kannte. Auch mein Puls ist deutlich höher als früher. Ausser der Wohnung hat sich nichts in meinem Lebensstil geändert. Am Wochenende besuche ich immer meine Eltern in den Bergen, dort kann ich problemlos schlafen und zwar richtig tief. Ich schenkte meiner unmittelbaren Umgebung keine grosse Beachtung, da es in einem Stadtquartier wie diesem nichts besonders zu sehen gibt. Letzte Woche allerdings fiel mir der Mobilfunkmasten gegenüber von meiner Mietwohnung auf dem Dach eines ehemaligen Swisscomgebäudes auf. Ich interessierte mich daraufhin für die Strahlung einer solchen Antenne und siehe da, ich bekomme die volle Dröhnung ab! Es wäre besser im Haus zu Wohnen auf welchen die Antene steht als mitten im Sendepegel!

Bisher glaubte ich immer solche Geschichten seien Märchen, meine Zweifel daran werden jedoch immer grösser. Ich werde die Wohnung auf den nächsten Termin künden, bleibt zu hoffen dass ich bis dann keine Körperlichen Schäden davontragen werde. Diese Situatuion gibt mir in der Tat zu denken...

Pegasus
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Beitrag von Pegasus » 19. November 2007 23:03

Hallo tschepeto,

es tut mir leid, dass Sie auch in diese Situation geraten sind und ich danke Ihnen für Ihre Mitteilung hier!

Einer mehr, der realisiert, was für einen gefährlichen Mist uns die Industrie aufgeschwatzt hat. Das ist gut und ich kann nur wünschen, dass der Rest der Menschheit auch sehr bald realisiert, dass die gesundheitlichen Probleme mit ihren Handys, Dect's und W-Lans zusammenhängen!

Willkommen im Club!

Pegasus
Die Hoffnung auf bessere Zeiten - ohne Funk - stirbt zuletzt!

Beat

Immer erst prüfen

Beitrag von Beat » 20. November 2007 11:01

Bei Wohnungswechsel immer zuerst auf dem BAKOM-Karte prüfen, ob da ein Sender in der Nähe ist:

http://www.funksender.ch/webgis/bakom.php?lang=de

open mind
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Beitrag von open mind » 20. November 2007 15:15

Tut mir leid für Sie tschepeto, dass ausgerechnet solche Märchen wahr werden müssen.

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Ehrlichkeit und dass Sie gemerkt haben, worum es im Leben geht: Um das Leben, möglichst ein gesundes Leben.

Die Behörden sind sich nicht bewusst, was für einen ungeheuren Vertrauensverlust sie da provozieren mit diesen unsäglichen Grenzwerten, Abwimmlungen, u. dgl.

Es werden nun viele, viele SteuerzahlerInnen aufwachen, was für eine "fürsorgliches" System sie da alimentieren, das ihre eigene Gesundheit einfach so verkauft hat.

Liebe Grüsse
+open mind+
NISV-Grenzwerte = Nicht einklagensfähige, Straf-freie VERSTRAHLUNGS-Zulassungswerte.

WAIDS = Wireless Aired Immune Deficiency Syndrome.

Der Weltrekord im Handy-Weitwurf hat aktuell der Finne Tommi Huotari inne mit 89,62 Metern.

Hans

Beitrag von Hans » 20. November 2007 16:57

Hallo,
Wie zuverlässig ist denn diese Bakom-Karte? Sind da wirklich alle Sender aufgeführt? Und, wenn alle drauf sind: Was ist ein vernünftiger Abstand? Genügt da ein Kilometer (relativ einfach einzuhalten), müssten es mehr oder auch weniger sein um auf erträgliche Werte zu kommen??
Bei mir sind es knapp 500m, wobei ich keine der aufgeführten Antennen direkt sehen kann. Alle sind durch andere Häuser abgedeckt. Somit wohne ich sozusagen im Windschatten der Antennen. Sicherlich nicht ganz optimal aber besser als gar nichts, oder?
Fragen über Fragen. Antwort folgt aber sicherlich.
Gruss Hans

unwichtig
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Registriert: 27. Januar 2007 16:23

Beitrag von unwichtig » 20. November 2007 18:21

Von dem was ich bisher gesehen habe ist die Bakom Karte so mit das Übelste. Es fehlen mehr oder weniger sämtliche Informationen, wie Höhe der Antenne, Hauptstrahlrichtung mit der Aussage Mobilfunk (klein/mittel/uws.) kann man ja nichts anfangen. Hier hatte ich schon erwartet würden die Eidgenossen etwas gründlicher vorgehen, das gegenseitige Plattstrahlen sauber zu dokumentieren?

Kein Sichtkontakt ist fast immer gut, aber Hochfrequenz ist ein flüchtiges und ziemlich unberechenbares Gut. Ohne Messung mit geeignetem Gerät ist da wenig zu machen. Kann ja auch gut sein, Ihre Nachbarn setzen Sie per DECT und WLAN unter Feuer, in einer Familie unter ihnen schickt und empfängt die Tochter die halbe Nacht SMS durch ihr Schlafzimmer?
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

Gesuana als Gast

Re: Wenn Märchen wahr werden

Beitrag von Gesuana als Gast » 20. November 2007 21:02

tschepeto hat geschrieben:Ich dachte immer, Personen welche sich über Handyantennen beklagen seien überempfindliche Nörgler und Märchenerzähler- einfach gesagt, Sie übertreiben. Da ich selbst ein grosser Technikfreak bin, habe ich bisher keinen weiteren Gedanken über die Beeinträchtigung der Gesundheit von Mobilfunkantennen verschwendet.

Als ich vor ca. 8 Monaten in eine andere Wohnung gezogen bin, konnte ich plötzlich kaum mehr schlafen. Etwas was ich vorher nicht kannte. Auch mein Puls ist deutlich höher als früher. Ausser der Wohnung hat sich nichts in meinem Lebensstil geändert. Am Wochenende besuche ich immer meine Eltern in den Bergen, dort kann ich problemlos schlafen und zwar richtig tief. Ich schenkte meiner unmittelbaren Umgebung keine grosse Beachtung, da es in einem Stadtquartier wie diesem nichts besonders zu sehen gibt. Letzte Woche allerdings fiel mir der Mobilfunkmasten gegenüber von meiner Mietwohnung auf dem Dach eines ehemaligen Swisscomgebäudes auf. Ich interessierte mich daraufhin für die Strahlung einer solchen Antenne und siehe da, ich bekomme die volle Dröhnung ab! Es wäre besser im Haus zu Wohnen auf welchen die Antene steht als mitten im Sendepegel!

Bisher glaubte ich immer solche Geschichten seien Märchen, meine Zweifel daran werden jedoch immer grösser. Ich werde die Wohnung auf den nächsten Termin künden, bleibt zu hoffen dass ich bis dann keine Körperlichen Schäden davontragen werde. Diese Situatuion gibt mir in der Tat zu denken...

Und wieder ist ein Licht aufgegangen.
gesuana

Hans

Beitrag von Hans » 22. November 2007 18:09

Warum kann ich in diesem Fred nicht antworten? Ich komme mit meinem Text immer auf die Startseite des Forums :?:

Forum Admin: Haben Sie englische Ausdrücke in Ihrem Text? Dann könnte es am Spam-Filter liegen. Sollte es gar nicht gehen, schicken Sie den Text per pn an Admin, ich werde schauen, was sich machen lässt.

murphy

Beitrag von murphy » 24. November 2007 12:28

besonders wichtig scheint mir für jeden elektrosensiblen angesichts der vielfältigen schadwirkungen von mikrowellen zu sein,sich immer wieder klarzumachen,das ihre körpereigenen schutzsysteme,die in form der vielfältigen störenden symptome mit alarm reagieren,noch intakt sind.
auf keinen fall darf der betroffene elektrosensibilität als krankheit sehen,sondern
irgendwie als geschenk,das ihm viele andere krankheiten ersparen kann.

es ist zwar schwer,auf diese weise kognitiv und konzeptuell umzudenken,aber es lohnt sich.es ist völlig falsch,seine elektrosensibilität zu hassen,dies schwächt nur noch mehr.nur akzeptieren hilft und sich
damit abfinden.

murphy

Beitrag von murphy » 24. November 2007 18:32

elektrosensibilität bringt es mit sich,das man lernen muss,auf sehr vieles zu verzichten.diese verzichtleistung wird um so mehr energie verbrauchen,je weniger man bereit ist,folgende erkenntnisse zu realisieren

überspitzt ausgedrückt:

WENIGER IST MEHR

NUR DER VERZICHT MACHT GLÜCKLICH

DU KANNST NUR HALTEN;WAS DU LOSLÄSST


in dem sinne,gruss murphy

Hans

Beitrag von Hans » 27. November 2007 14:43

Hallo unwichtig,
So wie ich es in Erinnerung habe, war die Bakom-Karte auch schon ausführlicher. Jedenfalls waren die Sendewerte auch schon anhand der Symbole ersichtlich.
Da meine Familie im Moment nicht von Elektrosmog beeinträchtigt wird, sehe ich keinen Grund um eine Messung vorzunehmen.
Wie es mit DECT in der Nachbarschaft aussieht, kann ich somit nur vermuten. Und dies wird ziemlich sicher traurig aussehen, vermehren sich doch die DECT-Geräte schlimmer als die Pest. Persöhnlich halte ich am Kabelgerät und dem analogen Funktelefon (nur für Export, weshalb es nicht schlecht sein kann) fest.
WLAN hat es im Umkreis, je nach Zimmer in welchem ich suche, bis zu zwei Fremde sowie meines. Bei mir allerdings via Schalter ausgeschaltet wenn es nicht gebraucht wird. Mit zwei Kindern (15 und 17) im Haushalt ist es aber doch einen guten Teil des Tages aktiv. Verkabeln ist aufgrund der "modernen" und verzwickten Architektur (Dank an den Professor welcher diesen Bau gezeichnet hat) nur mit viel Aufwand und diverser Mauer- und Deckendurschstiche möglich.
SMS wird fleissig im eigenen Haushalt verwendet. Ist halt so wenn man zwei Tee-nager hat. Die haben aber strickte Anweisung das Natel nach 22:00 auszuschalten und längere Gespräche am Haustelefon oder via Kopfhörer zu tätigen. Zudem habe ich bewusst Orange gewählt weil die im 1800-er E-Band senden und hier die Sendeleistung des Natel mit 1W etwas geringer ist. Wobei ich meine, dass Orange mittlerweile auch D-Band-Antennen betreibt. Wunderbarerweise halten sie sich auch daran.
Gruss Hans


Ps: Geklappt. Habe offensichtlich das feindliche Wort gefunden :-)

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