Emissionen in ihrer Struktur gänzlich verschieden von natürl

Univ.-Doz.Dr Ferdinand Ru

Emissionen in ihrer Struktur gänzlich verschieden von natürl

Beitrag von Univ.-Doz.Dr Ferdinand Ru » 6. März 2004 18:59

Der Level der von Mobiltelefonen emittierten Mikrowellen und ELF in den Kopf des Nutzers ist millionenfach höher als der Level entsprechender, natürlich vorkommender Hintergrund EMF's. Weiters sind die Emissionen von Mobiltelefonen in ihrer Struktur gänzlich verschieden von natürlichen Hintergrund EMF's. Mobiltelefone emittieren konstante Ausbrüche von Mikrowellen und konstante Pulse von ELF; Felder die in der Natur vollständig randomisierte Eigenschaften haben. Somit sind Mobilfunkemissionen sowohl in ihren Eigenschaften als auch in ihrer Intensität gänzlich von natürlichen Hintergrund EMF's verschieden. Über die Bioeffektivität solcher konstanter Felder gibt es zahlreiche wissenschaftliche ernst zu nehmende Publikationen. Mehr dazu unter:
http://www.geocities.com/drruzicka/register.html

TR

Re: Emissionen in ihrer Struktur gänzlich verschieden von na

Beitrag von TR » 8. März 2004 20:49

Hallo Herr Dr. Ruzicka,

einige Fragen über deren Beantwortung ich mich freuen würde:

Was ist ein 'konstanter Puls' ? Wie erzeugt man einen solchen?
Wie ist ein ELF-Signal definiert?
Wie ist die spektrale Leistungsdichte der natürliche vorkommenden
Hintergrundstrahlung?

Im übrigen stimme ich Ihnen zu, dass die Emissionen von Mobilfunkgeräten
gänzlich verschieden sind vom natürlichen Hintergrund. Aber kann man
daraus den Schluss ziehen dass sie dann unabdingbar schädlich sind? Bei
den geringen Leistungsdichten, die hierbei berwendet werden?
Noch eine Frage -- auch an alle anderen Leser: Welche Art der Modulation
und welche Leistungsdichte wäre ein akzeptabler Grenzwert, der für Sie die
Mobil- und sonstige Funktechnik akzeptabel machen würde?

Vielen Dank und viele Grüsse

TR

Elisabeth Buchs

Re: Emissionen in ihrer Struktur gänzlich verschieden von na

Beitrag von Elisabeth Buchs » 9. März 2004 15:41

Hallo TR

Zu Ihrer Frage, welche Art der Modulation und welche Leistungsflussdichte für mich ein akzeptabler Grenzwert wäre, der für mich die Mobilfunk-Technik und sonstige Funktechnik akzeptabel machen würde:

Als bei uns noch das analoge "Natel C" in Betrieb war auf einer Frequenz bei 900 MHz und Frequenz- und Phasenmodulation, hörte man diesbezüglich kaum Klagen von Elektrosmog-Betroffenen. Ebenfalls geben UKW-Radiosender, auch frequenzmoduliert, wenig zu reden.

Gesundheitliche Probleme tauchten auf beim Kurzwellensender-Schwarzenburg, dieser war amplitudenmoduliert. Seit der Umstellung auf GSM häufen sich die gesundheitlichen Probleme von Betroffenen. Die drei verschiedenen Mobilfunkanbieter verstärken das Problem. Evt. wären die Preise bei nur einem Anbieter etwas höher, doch dies wäre ein positiver Nebeneffekt wie z.B. höhere Preise auf Zigaretten und Alcopops.

Gemäss Erfahrungen von Elektrosensiblen, so uns überhaupt geglaubt wird, sollte beim Mobilfunk ein Peak-Wert von 0,04 V/m im Haus nicht überschritten werden. Dies würde für die Anbieter Mehraufwand und vor allem Mehrkosten verursachen. Ausserdem müssten die Konsumenten auf das Telefonieren im dritten Untergeschoss und in der Tiefgarage verzichten.

Bei uns ist in der Nähe auf einer Hochspannungsleitung eine Mobilfunk-Antenne von Sunrise geplant - und zwar mit 3 kW - pro Senderichtung. Da stellt man sich schon die Frage, weshalb so ein "Megabrater" hingestellt werden soll und weshalb z.B. 50 W nicht ausreichen würden.

Ein weiterer Grund für gesundheitliche Probleme bei Betroffenen sind DECT und W-Lan. Wir haben bei einem ausgeliehenen DECT die Basisstation in eine Biscuit bzw. Keksdose mit geschlossenem Deckel versorgt und diese ins Untergeschoss mit Betondecke aus armiertem Beton gestellt. Trotzdem konnte man im ganzen Haus und Garten noch mühelos telefonieren. Weshalb diese starke Leistung "auf Vorrat" und weshalb "strahlen" oder senden die DECT und W-Lan ständig, auch wenn sie nicht gebraucht werden?

Ebenfalls sollte auch mit der Niederfrequenz sorgsamer und verantwortungsbewusster umgegangen werden, z.B. Vermeiden von Schleifenbildungen bei Stromnetzen.


Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Univ.-Doz.Dr Ferdinand Ru

Re: Emissionen in ihrer Struktur gänzlich verschieden von na

Beitrag von Univ.-Doz.Dr Ferdinand Ru » 9. März 2004 18:43

Informieren Sie sich bitte auf meiner Homepage näher und nutzen Sie die Informationen des EMX - Scientific-White Paper das Sie von meiner Seite:

http://members.aon.at/gigaherz/Wirkungen.htm
oder
http://members.aon.at/gigaherz/Abschirmung.htm

anklicken können.

Dort werden die wissenschaftlichen Arbeiten beschrieben, die letzlich zur Entwicklung einer Lösung des Strahlungsproblems bei Handys geführt haben (EMX Noise Field Technology). Von der U.S.Army, Walter Reed Army Institute wurde 1986 ein 3,9 Millionen Dollar Forschungsprojekt gefördert das an der Catholic University of America in Washington begonnen und deren Resultate zwischen 1993 und 2002 an sechs anderen Universitäten in den USA, Europa und Asien bestätigt wurden.

F.Ruzicka

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