UMTS schädigt DNA?

unwichtig
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Beitrag von unwichtig » 18. Mai 2008 22:38

Hier die Antwort von Prof. Dr.-Ing. Alexander Volger, der meine Schlussfolgerung es kommt eben doch zu DNA Strangbrüchen bestätigt.

Die Vermutung es liegt an der "V" Dipol Anordnung des H2O Moleküls in die die Mikrowellenstrahlung einkoppelt wurde mir inzwischen von einem Quantenphysiker bestätigt, auch andere Moleküle können theoretisch beeinflusst werden. Die angesprochene Resonanz ermöglicht natürlich Wirkungen auch bei kleinsten Energien.

http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Beweiswürdigung oder -destruktion ?
Stellungnahme zum Diskussionsbeitrag 24.04.2008 von Prof. Dr. Alexander Lerchl:
"UMTS verursacht Strangbrüche?"


Im Sinne einer konstruktiven Diskussion soll der v.g. Beitrag von Prof. Lerchl ergänzend kommentiert werden.
Es ergaben sich dabei zwei gänzlich verschiedene Ebenen, im folgenden getrennt behandelt.

Erforderliches Energie-Niveau für Strangbrüche

Es wird im Beitrag u.a. dargelegt, dass "die Energie dieser Felder im Frequenzbereich des Mobilfunks um viele Größenordnungen zu niedrig ist, um solche Effekte (Brüche der kovalenten Bindungen in Molekülen) erwarten zu lassen".
Das kann jedoch aus folgenden Gründen nicht als gültig angesehen werden:

Die Wirkungskette der Beschädigung von Eiweißmolekülen des menschlichen Gewebes (als lediglich eine von zahlreichen verschiedenartigen Effekten) ist u.a. durch eine Studie (Prof. Kafka), welche die Sicherung der Unschädlichkeit von medizinischen Mikrowellengeräten zum Ziel hatte, eingehend beleuchtet worden. Es ist dies gesicherter Wissensstand der Physik: Elektromagnetische Wellen erzeugen bei Ladungsträgern eine mechanische Anregung; bei Dipolen ist das eine Drehbeschleunigung. Diese bewirkt eine Drehschwingung des Dipols im molekular-elastischen Umfeld, und meist verebbt der Effekt (Dämpfung im Umfeld) und liefert lediglich einen kleinen Beitrag zur Erwärmung des Gewebes. Jedoch im Falle von Resonanz oder Beinahe-Resonanz der Anregungsfrequenzen und ihrer Interferenzen mit einer der Eigenfrequenzen der Drehmasse in ihrer räumlich-elastischen Einbettung wirkt die sog. Vergrößerungsfunktion, d.h. es erfolgt eine Aufschaukelung des Systems bei kleinstem Energie-Input; je nach auftretendem Dämpfungsgrad und Andauer der Anregung kann das durchaus zur Folge haben, das sich der Dipol aus seiner Verbindung quasi mechanisch herausdreht und damit die chemische Bindung aufgibt: Dies resultiert dann u.a. in einem Strangbruch. Genau zu dessen Vermeidung sollten auch Hersteller von Mikrowellen-Bestrahlungsgeräten ihre Frequenzen und deren Oberwellen so auslegen, dass es möglichst nicht zu solchen Resonanzeffekten kommen kann.


Die durch Prof. Adlkofer aufgezeigten Ergebnisse von defekten DNA nach Bestrahlung mit Mobilfunkfrequenzen zeigen damit eben nicht isoliert und überraschend, sondern im Sinne einer Versuchsbestätigung der dargelegten elekromechanisch-theoretischen Ableitung zumindest in erster Annahme, dass eine solche Wirkungskette (es sollen ggf. andersartige zukünftige Erklärungen hiermit nicht ausgeschlossen werden) auch real vorhanden sein dürfte. Der weitere Weg zu nicht vom Körper beherrschten (d.h. erkannten und abgebauten) Defekten von Zellen, d.h. auch Krebs, ist damit gegeben.

Allgemeine Gesichtspunkte für Beweiskritiken

Wie beim vorigen Aspekt leicht zu erkennen ist, handelt es sich bei dem zu untersuchenden Themenkreis um ein komplexes interdisziplinäres Gebiet, dem niemand bei finanziell und/oder personell beschränkten Mitteln in jeder Hinsicht unangreifbar beikommen kann.
Bekanntlich fließen bedeutende Geldmittel, auch als Förderzuschuss des Bundes, in Projekte der Mobilfunkbranche. Wie erwartbar, kommen dabei praktisch keine Ergebnisse mit kritischem Gewicht zustande, lediglich der Satz "... besteht noch Forschungsbedarf" ist relativ häufig anzutreffen.

Demgegenüber stehen durchaus zahlreiche unabhängige, auch internationale Projekte in der Situation, zwar auch kritische Ergebnisse zu erreichen, aber eben auch unter der zu geringen Mittelbasis zu leiden, sodass sich ganz einfach Schwächen in Umsicht, Methodik, Datenbasisbreite u.a. einschleichen können.

Das soll nicht abgestritten werden. Die übliche Kritik an deren Ergebnissen geht jedoch dann so vor, dass diese Fehler akribisch aufgezeigt werden und praktisch zur generellen Abwertung der Aussage führen. Dazu kommen unverantwortliche Zahlenspiele (wie z.B. gegenüber der ECOLOG-Studie) mit dem Effekt, sich nicht um solche kritischen Ergebnisse kümmern zu müssen. Die Transformation von Schwächen in eine Schwarz-Weiß-Alternative führt direkt zum Ausschluss aller "unbequemen" Beiträge, ist jedoch völlig unsachgemäß und widerspricht dem generellen Vorsorgegebot.

Die Forderung nach "Laienverständlichkeit einschließlich Nachrechenbarkeit mit den 4 Grundrechenarten" gehört in diesen Kontext und ist eher als populistisch zu werten, ähnlich der "Bierdeckel-Steuererklärung"; und sie würde ja eigentlich auch gelten müssen für Berichte von nicht-kritischen Projektergebnissen.

Angesichts der Komplexität wäre es dagegen sachdienlicher, dass sich eine Kritik an Studienergebnissen wesentlich damit befasst, ob und inwieweit die Kernaussage betroffen ist, und welchen Unsicherheitsfaktor man ggf. als graduelle Bewertung (und nicht als Ausschluss) zuordnen könnte. Das würde dann gestatten, solche Studienergebnisse auch gemeinsam betrachten und über eine Unsicherheitskumulation eine Gesamt-Zuverlässigkeitsaussage machen zu können. Beispielsweise würden dann drei voneinander unabhängige Studienergebnisse etwa über die Erhöhung des Krebsrisikos im Umfeld von Basisstationen (wie die Naila-Studie) mit einem einzeln zugeordneten Unsicherheitsfaktor von 30% zu einer Gesamtaussagesicherheit von 97% führen ...
Man darf auch wohl der einen oder anderen Forschergruppe zugestehen, dass sie im Laufe der Zeit dazulernt und damit ggf. nicht-deckungsgleiche Ergebnisse herausbringt.

Im übrigen liegt ja bisher für die gesamten Mobilfunk-Funktechnik kein formal und substantiell hinreichender Unbedenklichkeitsnachweis vor, auch die dafür verwendeten Veröffentlichungen von Prof. Bernhardt erfüllen die Anforderungen an einen solchen Nachweis nicht; in dieser Thematik wurden und werden die sonst geübte Akribie und auch die Forderung von Laienverständlichkeit nicht angewandt.

Dem Wunsch nach sachlicher Diskussion kann man sich nur anschließen. Das schließt ein, dass die Verunglimpfungen aufhören und auch in den Gremien die Zahl der wirklich Unabhängigen zunimmt.

A. Volger
Prof. Dr.-Ing. Alexander Volger, Bad Münstereifel, 15.05.2008
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

Tilly

Gestellte Fragen

Beitrag von Tilly » 19. Mai 2008 11:05

Herr Prof. Lerchl,

warum beantworten Sie nicht die Ihnen gestellte Frage, was wollten Sie mit dem Einstellen Ihres Beitrages erreichen, der Laie ist doch mit der Analyse und Kommentierung der von ihm aufgeführten Studie überfordert?
Was sagen Sie zu den praktischen Erfahrungen der Unterzeichner der Ärzteappelle?
Wie ist Ihre Meinung zu dem am besten dokumentierten Mobilfunkfall der Fam. Kind
aus Dresden?
Welche Meinung haben Sie zu den juristischen Erfolgen des US-Amerikaners Dr. Carlo?

Die von Ihnen aufgebauschte Fortsetzungsgeschichte und Ihre Behauptung:
„Biophysikalische Mechanismen, die eine solche Schädigung erklären würden, konnten bislang nicht identifiziert werden, da die Energie dieser Felder im Frequenzbereich des Mobilfunks um viele Größenordnungen zu niedrig sind, um solche Effekte (Brüche der kovalenten Bindungen in Molekülen) erwarten zu lassen;“ glaubt Ihnen hier kein Mensch.

Glaubwürdiger erscheint dagegen die Beweisführung als Antwort von Prof. Dr.-Ing. Alexander Volger, der DNA Strangbrüche bestätigt und offensichtlich in der richtigen
Richtung wissenschaftlich gearbeitet hat.

Auf Ihre Antwort darf man gespannt sein.

Es grüßt
Tilly

Lerchl
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Re: Gestellte Fragen

Beitrag von Lerchl » 19. Mai 2008 15:25

Tilly hat geschrieben:Herr Prof. Lerchl,

warum beantworten Sie nicht die Ihnen gestellte Frage, was wollten Sie mit dem Einstellen Ihres Beitrages erreichen, der Laie ist doch mit der Analyse und Kommentierung der von ihm aufgeführten Studie überfordert?
Was sagen Sie zu den praktischen Erfahrungen der Unterzeichner der Ärzteappelle?
Wie ist Ihre Meinung zu dem am besten dokumentierten Mobilfunkfall der Fam. Kind
aus Dresden?
Welche Meinung haben Sie zu den juristischen Erfolgen des US-Amerikaners Dr. Carlo?

Die von Ihnen aufgebauschte Fortsetzungsgeschichte und Ihre Behauptung:
„Biophysikalische Mechanismen, die eine solche Schädigung erklären würden, konnten bislang nicht identifiziert werden, da die Energie dieser Felder im Frequenzbereich des Mobilfunks um viele Größenordnungen zu niedrig sind, um solche Effekte (Brüche der kovalenten Bindungen in Molekülen) erwarten zu lassen;“ glaubt Ihnen hier kein Mensch.

Glaubwürdiger erscheint dagegen die Beweisführung als Antwort von Prof. Dr.-Ing. Alexander Volger, der DNA Strangbrüche bestätigt und offensichtlich in der richtigen
Richtung wissenschaftlich gearbeitet hat.

Auf Ihre Antwort darf man gespannt sein.

Es grüßt
Tilly
Hallo Tilly,

meine Absicht war von Anfang an, den Fall der UMTS-Studie zu diskutieren. Ich werde hier keine generelle Debatte führen.

Zu Herrn Volger nur soviel: Zitat aus Flyer "Risko Mobilfunk" vom April 2007, v.i.S.d.P. Bürgerwelle (Fettdruck wie im Flyer):

"Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger (Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Industrie- und Handelskammer zu Aachen) zu den Grenzwerten: "Die öffentlich verbreitete Behauptung, dass die Schutzwirkung gegeben sei, stammt im übrigen nicht von Laien, sondern ist von zuständigen Behörden (inkl. Strahlenschutzkommission) aufgestellt und daher als wissenschaftliche Falschinformation anzusehen. Dies entspricht rechtlich allen Merkmalen des Betrugs (Unterschiebung / Verbreitung falscher Informationen, Herbeiführung von Fehlentscheidungen, vollendeter Gesundheits- und stets auch Vermögensschaden); der Vorgang schließt grob fahrlässige bis absichtliche Gefährdung und Körperverletzung ein. Auch die andauernde Verwässerung z.B. über die Medien, hier handele es sich nur um einen "Meinungsstreit" der Forscher über noch nicht spruchreife Effekte, liegt in diesem Bereich der wissenschaftlichen Desinformation."

Sie werden vielleicht verstehen, dass ich gewisse Ansprüche an das Niveau von Diskussionspartnern habe. Ansonsten verlasse ich mich, was die Einschätzung von Herrn Volgers Kommentar angeht, auf die Expertise der hese-Gruppe.

Tilly

Hier spricht ein wirklicher Wissenschaftler

Beitrag von Tilly » 19. Mai 2008 20:51

Initiative zum Schutz vor Elektrosmog Südbaden e.V.



V o r t r a g

DIE ZERSTÖRUNG DER NATUR DURCH
„ELEKTROSMOG“

Mobilfunk: Die Wirkungsmechanismen der
Schädigung biologischer Systeme sind bewiesen!


Referent: Dr.rer.nat. Ulrich Warnke
Saarbrücken


seit 1969 Forschungen auf dem Gebiet „Wirkungen elektromagnetischer Schwingungen und Felder, einschließlich Licht auf Organismen“



Wann? 30.Mai 2008 um 20.00 Uhr
Wo? Kath.Akademie, Freiburg, Wintererstr.1


Eintritt 3 Euro, ermäßigt für Schüler u. Studenten auf 2 Euro

Diese Vortragsveranstaltung wird unterstützt durch die Stiftung für Kinder-Freiburg

Lerchl
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Re: Hier spricht ein wirklicher Wissenschaftler

Beitrag von Lerchl » 19. Mai 2008 21:31

Tilly hat geschrieben:Initiative zum Schutz vor Elektrosmog Südbaden e.V.



V o r t r a g

DIE ZERSTÖRUNG DER NATUR DURCH
„ELEKTROSMOG“

Mobilfunk: Die Wirkungsmechanismen der
Schädigung biologischer Systeme sind bewiesen!


Referent: Dr.rer.nat. Ulrich Warnke
Saarbrücken


seit 1969 Forschungen auf dem Gebiet „Wirkungen elektromagnetischer Schwingungen und Felder, einschließlich Licht auf Organismen“



Wann? 30.Mai 2008 um 20.00 Uhr
Wo? Kath.Akademie, Freiburg, Wintererstr.1


Eintritt 3 Euro, ermäßigt für Schüler u. Studenten auf 2 Euro

Diese Vortragsveranstaltung wird unterstützt durch die Stiftung für Kinder-Freiburg
Wunderbar. Danke für die Unterbrechung des Programms für einen Werbeblock. Falls es noch eines Beweises für die These bedurft hätte, es soll vom Thema abgelenkt werden, Sie haben ihn geliefert. Viel Spaß in Freiburg und Grüße an alte Bekannte :P . WB

P.S.: Sie sollten die Kosten der Teilnahme auch in CHF angeben, immerhin posten Sie auf einem Schweizer Forum.

Kurt

Resonanz tritt nicht auf

Beitrag von Kurt » 20. Mai 2008 02:06

unwichtig hat geschrieben:... Es ist dies gesicherter Wissensstand der Physik: Elektromagnetische Wellen erzeugen bei Ladungsträgern eine mechanische Anregung; bei Dipolen ist das eine Drehbeschleunigung. Diese bewirkt eine Drehschwingung des Dipols im molekular-elastischen Umfeld, und meist verebbt der Effekt (Dämpfung im Umfeld) und liefert lediglich einen kleinen Beitrag zur Erwärmung des Gewebes. Jedoch im Falle von Resonanz oder Beinahe-Resonanz der Anregungsfrequenzen ... erfolgt eine Aufschaukelung des Systems bei kleinstem Energie-Input;
Diese Art der Aufschaukelung findet bei Wassermolekülen in der Flüssigkeit
nicht statt. Somit ist diese Aussage, dass es zu einer Resonazerscheinung
kommt schlicht falsch.

Kurt

Tilly

Re: Hier spricht ein wirklicher Wissenschaftler

Beitrag von Tilly » 20. Mai 2008 11:34

Lerchl hat geschrieben: Wunderbar. Danke für die Unterbrechung des Programms für einen Werbeblock. Falls es noch eines Beweises für die These bedurft hätte, es soll vom Thema abgelenkt werden, Sie haben ihn geliefert. Viel Spaß in Freiburg und Grüße an alte Bekannte
Herr Prof. Lerchl,

gerade Sie lenken vom Thema ab, denn Sie sind ja nicht einmal bereit, die Ihnen gestellten
Fragen zu beantworten.
Die Ihnen anvertrauten Studenten kann man nur bedauern, wenn diese unter den gleichen
Arbeitsstil zu leiden haben.
Hier noch einmal die Fragen:
Warum beantworten Sie nicht die Ihnen gestellte Frage, was wollten Sie mit dem Einstellen Ihres Beitrages erreichen, der Laie ist doch mit der Analyse und Kommentierung der von ihm aufgeführten Studie überfordert?
Was sagen Sie zu den praktischen Erfahrungen der Unterzeichner der Ärzteappelle?
Wie ist Ihre Meinung zu dem am besten dokumentierten Mobilfunkfall der Fam. Kind
aus Dresden?
Welche Meinung haben Sie zu den juristischen Erfolgen des US-Amerikaners Dr. Carlo?

Durch die Veranstaltung am 30.Mai 2008 um 20.00 Uhr
in der Kath.Akademie, Freiburg, Wintererstr.1
unter Mitwirkung von Dr.rer.nat. Ulrich Warnke
wollte ich Ihnen nur zeigen, wo eigentlich in der Aufklärung der Menschen die
wissenschaftliche Reise hingeht.
In dem Vortrag von Dr.rer.nat. Ulrich Warnke wird er beweisen, dass die Wirkungsmechanismen des Mobilfunk die biologischer Systeme schädigt.

Sie, Herr Prof. Lerchl, behaupten dagegen, dass die Energie dieser Felder im Frequenzbereich des Mobilfunks um viele Größenordnungen zu niedrig sind, um solche Effekte (Brüche der kovalenten Bindungen in Molekülen) erwarten zu lassen.

Die Erfahrungen der Menschen weisen daraufhin, dass nur so ein Gelehrter, wie Dr.rer.nat. Ulrich Warnke, das Prädikat „Wissenschaftlichkeit“ verdient, denn er will den
Menschen dienen und nicht der Profitmaximierung.

Diese Gegenüberstellung trifft genau das Thema, um das es eigentlich geht.

Mit freundlichen Grüßen
Tilly

paul
Beiträge: 181
Registriert: 1. Februar 2007 19:49

Re: Resonanz tritt nicht auf

Beitrag von paul » 20. Mai 2008 13:57

Kurt hat geschrieben:
unwichtig hat geschrieben:... Es ist dies gesicherter Wissensstand der Physik: Elektromagnetische Wellen erzeugen bei Ladungsträgern eine mechanische Anregung; bei Dipolen ist das eine Drehbeschleunigung. Diese bewirkt eine Drehschwingung des Dipols im molekular-elastischen Umfeld, und meist verebbt der Effekt (Dämpfung im Umfeld) und liefert lediglich einen kleinen Beitrag zur Erwärmung des Gewebes. Jedoch im Falle von Resonanz oder Beinahe-Resonanz der Anregungsfrequenzen ... erfolgt eine Aufschaukelung des Systems bei kleinstem Energie-Input;
Diese Art der Aufschaukelung findet bei Wassermolekülen in der Flüssigkeit
nicht statt. Somit ist diese Aussage, dass es zu einer Resonazerscheinung
kommt schlicht falsch.

Kurt
Wann findet diese Anregung zur Drehbewegung statt? Im gasförmigen Zustand?

Gast

Re: Resonanz tritt nicht auf

Beitrag von Gast » 20. Mai 2008 19:34

Diese Art der Aufschaukelung findet bei Wassermolekülen in der Flüssigkeit
nicht statt. Somit ist diese Aussage, dass es zu einer Resonazerscheinung
kommt schlicht falsch.

Kurt[/quote]

Wann findet diese Anregung zur Drehbewegung statt? Im gasförmigen Zustand?[/quote]


Grundsätzlich gilt, dass aufgrund einer engen gegenseitigen Kopplung der Wassermoleküle im flüssigen Aggregatszustand kein ausgeprägtes Resonanzmaximum zu beobachten ist. Im gasförmigen Zustand wird diese Resonanz mit abnehmender Dichte des Gases deutlich ausgeprägter. Dieser Effekt ist z.B. auch bei Emmissionsspektren von Gasen in Entladungslampen zu beobachten. Das Licht von Niederdruck-Natriumdampflampen besteht praktisch nur aus einer schmalbandigen Emmission der gelben Na-Linie, während die Emission bei den Na-Hochdrucklampen spektral wesentlich breiter ist und damit auch benachbarte Lichtfarben beinhaltet.

Die Resonanz einzelner Wassermoleküle läge im Bereich von ca. 20 000 MHz, also weit oberhalb der hier betrachteten Frequenzen. Ungeachtet dessen werden die Wassermoleküle aufgrund ihres Dipolmomentes auch bei niedrigeren Frequenzen zu - stark gedämpften - Schwingungen angeregt, die letztlich zu einer Absorption der EMF und somit zur Erwärmung führen. Dies bedeutet jedoch auch, dass andere Moleküle (z.B. DNA) in einem wässrigen Millieu durch die Kopplung an die sie umgebenden Wasser-Moleküle ebenfalls stark bedämpft werden und eine Resonanzüberhöhung - bei welcher Frequenz auch immer - nicht ausgeprägt vorhanden sein kann.

Raylauncher

Unwichtig als Gast

Antwort von Prof. Dr. Hugo W. Rüdiger

Beitrag von Unwichtig als Gast » 20. Mai 2008 21:58

Während sich hier mal wieder die Mobilfunk Protagonisten überschlagen zu behaupten es kann nicht sein was nicht sein darf, gibt es eine neue Antwort von Prof. Dr. Hugo W. Rüdiger im Hese Forum:

http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1

Diese Antwort wurde von Prof. Dr. Hugo W. Rüdiger, Berggasse 4/33, A 1090 Wien uns zur Veröffentlichung im " Wissenschafts-Forum zugestellt ".

Zur Abrundung/Information im Rahmen der Diskussion stellen wir sie ins Forum.

Im Rahmen unserer Hintergrundgespräche mit den Verantwortlichen der Studie sowie auf Grund neuster Erkenntnisse werden wir in Kürze eine weitere wichtige Information hier veröffentlichen.

Moderator Wissenschafts-Forum

Hans

Beitrag von Hans » 21. Mai 2008 04:31

Tilly hat geschrieben:
Lerchl hat geschrieben: Herr Prof. Lerchl,
gerade Sie lenken vom Thema ab, denn Sie sind ja nicht einmal bereit, die Ihnen gestellten
Fragen zu beantworten.
.
.
.
Aber hallo? Tilly, welche es bis anhin höchst selten für nötig befindet Fragen welche an sie gestellt werden zu beantworten, fordert wieder mal vehement eine Antwort auf ihre Fragen. Vielleicht sollte sie mal ihren Stil etwas überdenken. Dann würde aus dem Monolog eventuell ein Dialog.
Es grüsst vom Feierabend
Hans

Tilly

Von Fragen geträumt?

Beitrag von Tilly » 21. Mai 2008 12:43

Hans hat geschrieben: .
Aber hallo? Tilly, welche es bis anhin höchst selten für nötig befindet Fragen welche an sie gestellt werden zu beantworten,

@Hans

Welche Fragen meinen Sie?

Ich verstehe Sie nicht, tut mir Leid.

Außerdem möchte ich Ihnen mit der Bibel „Mattaeus 7/6“ antworten.

Tilly

korn

Beitrag von korn » 21. Mai 2008 14:26

wenn Professor Lerchl sich standhaft weigert auf eine generelle Debatte einzugehen, (wie er schreibt) sondern weiterhin endlos Seine hochstehenden Fachargumente herunterleiert und sich dazu noch beschwert dass man auf diesem Forum nicht auf Ihn eingehe, ist diese Seite absurd und sinnlos. Sie zeigt einmal mehr einzig und allein den allgemeinen Notstand in dieser Debatte auf. Ich erlaube mir hier auch einen Link zu setzten.


http://www.puls217.de/html/body_mehr_funkmasten.html
Nur auf den ersten Blick sinnvoll

Wenn Herr Prof. Lerchl empfiehlt, mehr Mobilfunkmasten aufzustellen, so mag das auf den ersten Blick für den Laien, wie ich es einer bin, durchaus sinnvoll erscheinen. Wenn der Leser aber in der gleichen Ausgabe des Weser-Kurier vom 16. Juni weiterblättert, merkt er sehr schnell, woher der Wind weht. Da wird auf der Bremer Lokalseite von einer millionenschweren Spende des Metallarbeitgeberverbandes der Norddeutschen Metall- und Elektroindustrie an die Jacobs University in Bremen Nord berichtet. Und genau diese Universität ist der Arbeitgeber von Herrn Lerchl. Was liegt da also näher, als dem lieben Spender einen Gefallen zu tun und das ganze Problem der Strahlenbelastung herunterzuspielen, damit möglichst viele neue Türme gebaut werden können, um auch noch im letzten Winkel mobil zu telefonieren. Denn davon profitieren doch letztendlich hauptsächlich die ehrenwerten Spenderfirmen.
Kommentar

Die von Professor Lerchl getätigten Darstellungen zum Thema Mobilfunk sind leider in weiten Teilen falsch. Sie entsprechen in Bezug auf die Ausbreitung der Strahlung in keiner Weise einem Leuchtturm. Direkt unter den Anlagen, bis zu einem Umkreis von ca. 30 bis 50 Metern, ist tatsächlich eine sehr hohe Feldstärke zu messen.

unwichtig
Beiträge: 891
Registriert: 27. Januar 2007 16:23

Beitrag von unwichtig » 21. Mai 2008 17:47

Hier eine wichtige Passage von Prof. Dr. Hugo W Rüdiger Aussage zu Prof. Lerchl' Aussage:

http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1

The author´s statement that “no biophysical mechanisms have been identified...” to explain genotoxic interactions is surprising. There is published evidence, that genotoxic EMF effects may be mediated via oxidative processes [Friedman et.al. 2007]. This makes sense, since an SAR of 0.05 W/kg does not provide enough energy directly to break a chemical bond in DNA. Thus an indirect mode of genotoxic action becomes likely, e.g. radicals [Lai and Singh 1997; Tkalec et.al. 2007], or alteration of DNA repair mechanisms [Sykes et.al 2001]. An influence of microthermal effects has also been postulated [Holtze et.al. 2006]. Moreover, the well documented alterations of gene expression – although not per se genotoxic – indicate an interaction of RF-EMF with the genetic material [Leszczyski et.al. 2002; Nylund and Leszczynski 2006; Pacini et.al. 2002; Lee et.al. 2005; Belyaev et.al 2006; Zhao et.al 2007].

Es gibt hier also mehrere mögliche Wirkungsmechanismen, das Runterspielen und Verneinen hilft hier auch nicht weiter. Die beobachteten DNA Doppelstrangbrüche, eine Vorstufe zu Krebs, müssen ja irgendwie erklärbar sein? Auf den Kopf stellen wie Prof. Lerchl und andere Mobilfunk Protagonisten hilft da nicht weiter.

Nach den Verknüpfungen die ich hier lesen muss zwischen Prof. Dr. Lerchl und der Mobilfunkindustrie ist es eh schon ein Skandal, dass er in der Strahlenschutzkommission (SSK) in Deutschland sitzt, die Politker zu Grenzwerten beraten soll. Der Mann ist noch nicht mal Arzt und wird von der Mobilfunkindustrie gesponsort. Ein absoluter Witz, dass so jemand über Grenzwerte mit entscheidet! Da brauchen wir uns nicht wundern, wenn sich erst etwas ändern wird wenn die halbe Bevölkerung Tod oder Elekrtosensibel ist. Wenn es das dann mal Wert ist Herr Prof. Dr. Lerchl? Ich könnte nicht mehr ruhig Schlafen in Ihrer Haut.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

Hans

Re: Von Fragen geträumt?

Beitrag von Hans » 21. Mai 2008 21:23

Tilly hat geschrieben: @Hans
Welche Fragen meinen Sie?
Ich verstehe Sie nicht, tut mir Leid.
Außerdem möchte ich Ihnen mit der Bibel „Mattaeus 7/6“ antworten.

Tilly
Formatieren, zitieren und Links bis zum abwinken bringen das kannst Du, verstehen aber nur das was Du willst. Es gibt mehr als genug Freds in diesem Forum in denen Dir von verschiedenen Personen Fragen gestellt wurden. Bis jetzt wurde aber von Dir höchst selten mal eine der Fragen beantwortet.
Es grüsst von der Nachtschicht
Hans

Antworten