Elektrosensibilität - Technische Grundlagen

Elisabeth Buchs
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Antwort von Prof. Lerchl, 15.9.08, 11.20 Uhr

Beitrag von Elisabeth Buchs » 15. September 2008 13:48

Antwort von Prof. Lerchl im izgmf-Forum

Zwerenz: Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Alexander Lerchl,

Den Flyer, in denen Sie sich selbst große Sorgen über den gesunden Schlaf unserer Bevölkerung machen , kann man z.B. unter beiden folgenden Domains ( www.bioclocks.com und www.bioclocks-laboratories.de) herunterladen. Unterpunkt: Formulare: Bioclocks -Flyer(pdf)

Lerchl: Herr Zwerenz, Sie werden unsachlich. Sie hatten geschrieben:
Wenn Sie absolut sicher sind, dass Elektrosensitivität nicht existiert, dann können Sie doch völlig frei antworten ohne überhaupt ein Risiko einzugehen. Sie haben sich ja sowieso in Ihren diversen kommerziellen Werbeblättchen schon zu dieser Thematik geäußert. Mich hätte eben interessiert, ob sie nach wie vor dieser Meinung sind.

Lerchl: "Werbeblättchen" bezog sich auf "Elektrosensitivität", und dazu habe ich überhaupt nichts geschrieben. Dass Sie jetzt einen Zusammenhang zu den Bioclocks-Laboratories herstellen, ist unsachlich.

Quelle: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index ... f716dc2442
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

Elisabeth Buchs
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Antwort von Herrn Zwerenz, 15.9.2008, 12.05 Uhr

Beitrag von Elisabeth Buchs » 15. September 2008 14:10

Antwort von Herrn Zwerenz im izgmf-Forum

Sehr geehrter Herr Prof. Lerchl,

ich werde nicht unsachlich. Ich habe nur Ihre Fragen beantwortet.

Prof. Lerchl schrieb:
„....Was meinen Sie denn mit kommerziellen Werbeblättchen??? Verwechseln Sie mich vielleicht mit jemandem? Falls nicht, könnten Sie bitte erläutern, was Sie meinen?“

Sie wollten von mir wissen, was ich mit kommerziellen Werbeplättchen meinte und ob ich Sie verwechsle. Nichts anderes habe ich getan. Der Wortlaut Ihrer Frage hat sich genau darauf gerichtet, auch wenn Sie es vielleicht anders meinten.

Ich denke, wir sollten uns lieber auf meine ursprünglichen Fragen unter Elektrosensibilität – Technische Grundlagen Teil 2 und Teil 3 konzentrieren.

Dies sind ganz normale Fragen, nicht unsinnig, sondern im Gegenteil ganz sinnig, weil durch Ihre Beantwortung ein weiteres sinnvolles Diskutieren möglich wird.

Selbstverständlich habe ich kein Interesse die Diskussion auf irgendwelche Nebenschauplätze auszudehnen, wenn ich nicht dazu aufgefordert werde.

Ich sichere Ihnen eine sachliche Diskussion zu. Das Ziel davon ist für mich doch ein Weiterkommen in den Ergebnissen und Einschätzung der Situation.

Ich bitte Sie nochmals meine Fragen zu beantworten.


Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Zwerenz

Quelle: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=24335
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.

Kurt

Re: Antort an Herrn Zwerenz

Beitrag von Kurt » 15. September 2008 21:44

Siegfried Zwerenz hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Kurt,

natürlich haben Sie Recht, dass ich die Pulsung missverständlich beschrieben habe.
Sehr geehrter Herr Zwerenz,

Sie haben die Pulsung an sich durchaus verständlich beschrieben. Was
nicht stimm sind die Schlussfolgerungen, welche Frequenzen bei der
Pulsung an sich und bei der Überlagerung bzw. Umtastung mehrer
Träger hinsichtlich der Einhüllenden entstehen.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben: ...


So jetzt noch mal zu dem Experiment mit den Pulswiederholrate:

Im ersten Fall wird die Trägerfrequenz A und die Trägerfrequenz B abwechselnd mit einem niederfrequenten Signal der Pulswiederholfrequenz von 10Hz moduliert.
Das heißt auf der Senderseite wird in einer Sekunde folgende Pulse abgestrahlt:
A,B,A,B,A,B,A,B,A,B
Am HotSpot der Trägerfrequenz A empfange ich folgendes dominantes Signal in jeder Sekunde:
A,A,A,A,A
Das ergibt 5 Pulse pro Sekunde also 5 Hz Pulswiederholfrequenz.
Nein, ganau da liegt der Fehler, denn Sie empfangen
A,0,A,0,A,0,A,0,A,0
Siegfried Zwerenz hat geschrieben: Das gleich gilt am HotSpot der Trägerfrequenz B
schon wieder falsch, denn dort empfangen sie
0,B,0,B,0,B,0,B,0,B
Sehen Sie den (entscheidenden) Unterschied? Die Signale sind Phasenverschoben.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben:
Im zweiten Experiment wird eine beliebige Reihenfolge in der Pulsung zugelassen. So entsteht an der Senderseite z.B. Folgendes Signal in einer Sekunde:
B,B,B,B,A,B,B,B,B,A
Am HotSpot der Trägerfrequenz A empfange ich nun folgendes dominante Signal in jeder Sekunde:
A,A
Das ergibt dann 2 Pulse pro Sekunde, also 2 Hz Pulswiederholfrequenz.
Nein, eben nicht. Was Sie empfangen ist
0,0,0,0,A,0,0,0,0,A was aber nur eine Ausschnitt aus einer PRBS-Folge
darstellt. Daraus können Sie nicht auf die Frequenz schliessen, denn der
nächste Abschnitt könnte so aussehen:
A,0,A,0,A,0,A,A,0,0,0,A,0
Siegfried Zwerenz hat geschrieben: Diese Beispiele sollten die durchgeführten Tests nun verständlicher machen.

In diesem Test wurde nicht dokumentiert, in wie weit die gepulste Energieabsorption mit Beeinträchtigungen z.B. im EKG einhergeht. Es wurde lediglich aufgezeigt, wie solche niedrigen Pulswiederholfrequenzen durch ein Signal erzeugt werden kann, dass eine wesentlich höhere Pulswiederholfrequenz hat, ohne das Nichtlinearitäten und/oder Mischvorgänge dafür notwendig sind.
Nein, werter Herr Zwerenz, das wurde damit keineswegs gezeigt.
Wenn Sie eine Periodische Umtastung der Trägerfrequenzen vornehmen,
dann entstehen Oberwellen, also höhere Frequenzen wenn Sie hingegen
eine Pseudozufallfolge zum Umtasten (hoppen) verwenden, dann entsteht
ein kontinuierliches Frequenzsprektrum hinsichtlich der Einhüllenden.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben:
Alleine die Ausbreitung der in der Realität vorkommenden Strahlung in einem realen Raum reicht aus, um eine Teilung von Pulswiederholfrequenzen zu niedrigeren Frequenzen hin zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Zwerenz
Bürgerwelle e.V.

Siegfried Zwerenz
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Antort an Kurt

Beitrag von Siegfried Zwerenz » 16. September 2008 19:55

Kurt hat geschrieben:
Siegfried Zwerenz hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Kurt,

natürlich haben Sie Recht, dass ich die Pulsung missverständlich beschrieben habe.
Kurt schrieb:
Sehr geehrter Herr Zwerenz,

Sie haben die Pulsung an sich durchaus verständlich beschrieben. Was
nicht stimm sind die Schlussfolgerungen, welche Frequenzen bei der
Pulsung an sich und bei der Überlagerung bzw. Umtastung mehrer
Träger hinsichtlich der Einhüllenden entstehen.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben: ...


So jetzt noch mal zu dem Experiment mit den Pulswiederholrate:

Im ersten Fall wird die Trägerfrequenz A und die Trägerfrequenz B abwechselnd mit einem niederfrequenten Signal der Pulswiederholfrequenz von 10Hz moduliert.
Das heißt auf der Senderseite wird in einer Sekunde folgende Pulse abgestrahlt:
A,B,A,B,A,B,A,B,A,B
Am HotSpot der Trägerfrequenz A empfange ich folgendes dominantes Signal in jeder Sekunde:
A,A,A,A,A
Das ergibt 5 Pulse pro Sekunde also 5 Hz Pulswiederholfrequenz.
Kurt schrieb:
Nein, ganau da liegt der Fehler, denn Sie empfangen
A,0,A,0,A,0,A,0,A,0

Sehr geehrter Kurt, (neue Antwort von Zwerenz in dunkelrot)

Die von Ihnen eingefügte Periode 0 steht für kein Signal, da dieser Puls auf Trägerfrequenz B gesendet wird. Auch in Ihren Beispiel sind es wieder nur 5 Pulse pro Sekunde, da die Sequenz 0 ja keinen Puls darstellt, da dieser nur auf der Trägerfrequenz B gesendet wird.Weil sicherlich Forennutzer mitlesen, die nicht ganz so viel technischen Hintergrund haben, versuche ich das Modell noch mal zu vereinfachen. Dazu nehme ich an, das es sich bei den Pulsen um Lichtblitze von zwei Scheinwerfern A und B handelt, die an einer Stange montiert sind.Die zweite Trägerfrequenz wird dadurch simuliert, indem man einen der beiden Scheinwerfer in eine völlig andere Richtung drehen kann, so das er vom Beobachter nicht mehr zu sehen ist. Fall 1: Beide Scheinwerfer sind zum Betrachter 1 gerichtet. Die Scheinwerfer werden mit einem Zeitversatz vom 6 Sekunden für eine Zeit von 1sec eingeschaltet. Bei Sekunde 0 wird A eingeschaltet, der Betrachter hat dann 1 Sekunde Licht dann wird der Scheinwerfer wieder ausgeschaltet. Bei Sekunde 6 wird Scheinwerfer B für 1 Sekunde eingeschalten, dann wieder kein Licht. Bei Sekunde 12 wird wieder Scheinwerfer A für 1 Sekunde eingeschaltet, bei Sekunde 18 Scheinwerfer B und so weiter. Wird dieser Rhythmus beibehalten so sieht der Betrachter im dem Fall, wo die beiden Scheinwerfer voll auf ihn gerichtet sind 10 mal das Licht pro Minute ein- und ausgehen. Das Licht ist für ihn also 10 mal je Minute gepulst. Er sieht A mit 1 Sekunde Licht, dann 5sec kein Licht, dann B mit 1sec mit Licht, 5sec kein Licht, A 1 sec mit Licht und so weiter. Die Lichtfolge ist also A,B,A,B,A,B,A,B,A,BFall 2:Beide Scheinwerfer werden wie gehabt weiterbetrieben. Nun wird Scheinwerfer B um 180 Grad gedreht, so dass ihn Betrachter 1 nicht mehr sehen kann, sondern nur ein dortiger zweiter Beobachter. Nun sieht es für Beobachter 1 so aus: Bei sec 0 geht das Licht bei A ein, bei 1sec aus, 11 sec kein Licht, bei sec 12 Licht für 1 sec, dann 11 sec. Pause, dann bei sec 18 wieder Licht für 1 sec. und so weiter. Betrachter 1 erlebt nun das Licht nur noch 5 mal je Minute gepulst. Für ihn sieht es nun je Minute so aus: A;A;A;A;A. Der Betrachter 2 erlebt nun das gleiche, aber mit dem Versatz von 6 Sekunden zu Betrachter 1, da er ja nur das Licht B sehen kann. Betrachter 2 hat nun auch nur noch das Licht 5 mal je Minute gepulst. Für ihn ist es jede Minute B,B,B,B,B.Ergebnis: Sowohl Betrachter 1 als auch Betrachter 2 erleben das Licht nun nur noch 5 mal je Minute gepulst.Die Signale sind zwar phasenverschoben (um 6sec), aber das wissen weder Beobachter 1 noch Beobachter 2, wenn diese gar nichts voneinander wissen. Deshalb spielt die Phasenverschiebung für sie gar keine Rolle.

Siegfried Zwerenz hat geschrieben: Das gleich gilt am HotSpot der Trägerfrequenz B
Kurt schrieb:
schon wieder falsch, denn dort empfangen sie
0,B,0,B,0,B,0,B,0,B
Sehen Sie den (entscheidenden) Unterschied? Die Signale sind Phasenverschoben.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben:
Im zweiten Experiment wird eine beliebige Reihenfolge in der Pulsung zugelassen. So entsteht an der Senderseite z.B. Folgendes Signal in einer Sekunde:
B,B,B,B,A,B,B,B,B,A
Am HotSpot der Trägerfrequenz A empfange ich nun folgendes dominante Signal in jeder Sekunde:
A,A
Das ergibt dann 2 Pulse pro Sekunde, also 2 Hz Pulswiederholfrequenz.
Kurt schrieb:
Nein, eben nicht. Was Sie empfangen ist
0,0,0,0,A,0,0,0,0,A was aber nur eine Ausschnitt aus einer PRBS-Folge
darstellt.

Es geht wieder weiter mit den Scheinwerfern um 180 Grad gedreht (analog zum Fall 2 Experiment)Bei sec 0 wird B wieder für eine Sekunde eingeschaltet, 5 sec aus, bei sec 6 wird wieder B für eine Sekunde eingeschaltet, bei sec 12 wieder B, bei sec 18 wieder B, bei sec 24 Scheinwerfer A für eine Sekunde, bei sec 30 Schweinwerfer B für eine Sekunde, bei sec 36 B, bei sec 42 B, bei sec 48 B, bei sec 54 Scheinwerfer A für eine Sekunde 5sec kein Licht bis Sec 60. Der Betrachter 1 sieht nun den Scheinwerfer A nur noch zweimal je Minute. Für ihn ist er damit 2 mal in dieser Minute gepulst. In der nächsten Minute könnte die Pulsung für ihn schon wieder ganz anders aussehen, je nach dem wie A und B geschalten werden durch die Pseudozufallsfolge.

Kurt schrieb:
Daraus können Sie nicht auf die Frequenz schliessen, denn der
nächste Abschnitt könnte so aussehen:
A,0,A,0,A,0,A,A,0,0,0,A,0

Um die Pulsfrequenzen einer solchen Folge zu ermitteln, zähle ich jeweils die Zeit zwischen zwei positiven Flanken der Pulsfolge. Der reziproke Wert dieser Zeit stellt dann die Pulswiederholfrequenz dar, die für diesen Zeitabschnitt gilt. Der nächste Zeitabschnitt wird dann wieder bis zur nächsten positiven Flanke gezählt und so weiter.Das erfolgt in Analogie, wie die Baubiologie die Pulsfrequenzen von Handygesprächen fest gelegt hat. Bei einem Gespräch sind es 217Hz, bei zwei Gesprächen 434Hz und so weiter.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben: Diese Beispiele sollten die durchgeführten Tests nun verständlicher machen.

In diesem Test wurde nicht dokumentiert, in wie weit die gepulste Energieabsorption mit Beeinträchtigungen z.B. im EKG einhergeht. Es wurde lediglich aufgezeigt, wie solche niedrigen Pulswiederholfrequenzen durch ein Signal erzeugt werden kann, dass eine wesentlich höhere Pulswiederholfrequenz hat, ohne das Nichtlinearitäten und/oder Mischvorgänge dafür notwendig sind.
Kurt schrieb:
Nein, werter Herr Zwerenz, das wurde damit keineswegs gezeigt.
Wenn Sie eine Periodische Umtastung der Trägerfrequenzen vornehmen,
dann entstehen Oberwellen, also höhere Frequenzen wenn Sie hingegen
eine Pseudozufallfolge zum Umtasten (hoppen) verwenden, dann entsteht
ein kontinuierliches Frequenzsprektrum hinsichtlich der Einhüllenden.

Bei einer Pulswiederholrate kann es keine Oberwellen geben, es kann sich lediglich die Pulswiederholrate ändern. Sie kann größer oder kleiner werden.Beim Hoppen entsteht je nach der Hop-Folge für die Zeit zwischen zwei positiven Flanken erneut wieder eine eindeutige Pulswiederholrate, die dann bis zur nächsten positiven Flanke wieder anders sein kann je nach Algorithmus der Pseudozufallsfolge.Wenn Sie eine Transformation in die Frequenzebene machen, müssen Sie für die Pseudozufallsfolge eine dynamische Fensterung so wählen, das sich das Fenster adaptiv an die Pulswiederholrate anpasst. Dann haben Sie für jeden Zeitabschnitt die entsprechende Grundwelle drin, da bei großen Abständen zwischen zwei positiven Flanken das Transformationsfenster entsprechend lang ist. Dadurch dass es Rechtecksignale sind, bekommen Sie dann die entsprechenden Oberwellen im Frequenzspektrum. Die entsprechende Grundwelle ist aber in jedem Fall auch enthalten.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Zwerenz
Bürgerwelle e.V.
Siegfried Zwerenz hat geschrieben:
Alleine die Ausbreitung der in der Realität vorkommenden Strahlung in einem realen Raum reicht aus, um eine Teilung von Pulswiederholfrequenzen zu niedrigeren Frequenzen hin zu erzielen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Zwerenz
Bürgerwelle e.V.

Tilly

Das ist gut so!

Beitrag von Tilly » 18. September 2008 18:43

@ Kurt

Nun scheint es sich zu bestätigen, dass doch die besseren Fachleute (z. B. Herr Zwerenz) aufseiten der Mobilfunkkritiker zu suchen sind und solche, die nur Nonsens verbreiten
wollen, langsam ihr Pulver verschossen haben.

Tilly

Kurt

Re: Antort an Herrn Zweren

Beitrag von Kurt » 22. September 2008 00:09

Werter Herr Zwerenz,

was Sie als Frequenz bezeichnen, nämlich den reziproken Wert des
Zeitabstandes zweier aufeinander folgender Pulse, die sie isoliert von
allen anderen Impulsen betrachten ist nicht "die" Frequenz.

Von Frequenz spricht man bei periodisch sich wiederholenden Vorgängen
die längere Zeit (genaugenommen unendlich lange) andauern. Sie sprechen
aber jeweils von einer Kette von Einzelereignissen mit jeweils individuell
unterschiedlichen, zufälligen Zeitabstaenden. Das Frequenzsprektrum
solcher Vorgänge zeigt keine ausgeprägten Linien mehr sondern ist
ein Kontinuum (das durchaus Minima haben kann).

Kurt

Kurt

Re: Das ist gut so!

Beitrag von Kurt » 22. September 2008 00:12

Tilly hat geschrieben:@ Kurt

Nun scheint es sich zu bestätigen, dass doch die besseren Fachleute (z. B. Herr Zwerenz) aufseiten der Mobilfunkkritiker zu suchen sind und solche, die nur Nonsens verbreiten
wollen, langsam ihr Pulver verschossen haben.

Tilly
Liebe Tilly,

was genau meinen Sie, wenn Sie von Nonsens schreiben?

fragt

Kurt

Tilly

Re: Das ist gut so!

Beitrag von Tilly » 22. September 2008 10:12

Kurt hat geschrieben:
Tilly hat geschrieben:@ Kurt

Nun scheint es sich zu bestätigen, dass doch die besseren Fachleute (z. B. Herr Zwerenz) aufseiten der Mobilfunkkritiker zu suchen sind und solche, die nur Nonsens verbreiten
wollen, langsam ihr Pulver verschossen haben.

Tilly
Liebe Tilly,

was genau meinen Sie, wenn Sie von Nonsens schreiben?

fragt

Kurt

@ Kurt

sehen Sie, Ihr Genörgel an den Ausführungen von Herrn Zwerenz ist schon sehr klein
geworden, wo Sie sich lediglich mit den lächerlichen Frequenzen beschäftigen.

Ihr vorangegangenes Gezeter kann man also alles unter Nonsens verbuchen.
Hören Sie auf, hier krampfhaft stören zu müssen, denn Sie können doch Herrn Zwerenz
fachlich nicht einmal das Wasser reichen.
Sie sollten sich bei Herrn Zwerenz bedanken, dass er Ihnen als Anfänger alles so geduldig
erklärt hat.

Mit freundlichen Grüßen
Tilly

Siegfried Zwerenz
Beiträge: 4
Registriert: 14. September 2008 14:14

Antwort an Kurt

Beitrag von Siegfried Zwerenz » 23. September 2008 12:02

Sehr geehrter Herr Kurt,

bitte entschuldigen Sie die unpräzise Ausdrucksweise der Bezeichnung Frequenz.
Natürlich habe ich Pulswiederholfrequenz gemeint. Damit hoffe ich, dass dieses Missverständnis geklärt ist.

In der Baubiologie ist es üblich, dass man alle in einem Signal vorkommenden Pulswiederholfrequenzen als Frequenzanteile des Signales angibt.
Bemerkenswert an meinem Versuch ist, dass durch das „Frequency Hopping“ sozusagen „Unterwellen“ bei der räumlichen Ausbreitung in den Pulswiederholfrequenzen entstehen.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Zwerenz
Bürgerwelle e.V.

Tilly

Re: Elektrosensibilität - Technische Grundlagen

Beitrag von Tilly » 25. September 2008 12:45

Siegfried Zwerenz a. Gast hat geschrieben:Vorwort:

Auf Anfrage von unseren Mitgliedern hatte ich einen Test durchgeführt um die Auswahl von Hochfrequenz Messgeräten für unsere Mitglieder zu erleichtern. Dadurch bin ich nach langer Zeit wieder mit der Technik in Kontakt gekommen, die den ersten Teil meiner Berufslaufbahn geprägt hatte. Und was soll ich sagen, man verlernt das Schwimmen einfach nicht. Auch wenn mich mittlerweile die Anwendung der Technik einige Überwindung kostet, da ich auch die Abstrahlung von vielen Messgeräten spüre und konzentriertes Arbeiten von mehr als drei Stunden mit dieser Technik für mich nur schwer möglich ist, habe ich wegen der Möglichkeiten der Analyse dieser unheilvollen Strahlung, mich entschlossen im Sinne von Betroffenen genauere Untersuchungen durchzuführen.

Ich stelle folgende Ausführungen zur technischen Diskussion in das Forum. Es handelt sich um Ergebnisse die wir, die Bürgerwelle, in den letzten Jahren erarbeitet haben, um weitere Untersuchungen und Auswertungen auf dem Gebiet der Elektrosensibilität durchzuführen.
Es handelt sich um einfache, auch einfach nachvollziehbare Experimente, bei denen jetzt nur die Tragweite der gemachten Beobachtungen diskutiert werden soll (Schlussfolgerungen). Damit nicht jeder die Versuche nachbilden muss, haben wir Videoaufnahmen in HD Qualität erstellt. Diejenigen, die den Ergebnissen nicht trauen, sind wir gerne bei der Wiederholung der Experimente behilflich, wenn Sie einer Videodokumentation zustimmen.

Feldverteilung von Hochfrequenzstrahlung in geschlossenen Räumen und Einfluss auf die niederfrequente Pulsfrequenz der Hüllkurve.

Dringt hochfrequente Strahlung in einen geschlossenen Raum ein der größer ist wie die entsprechende Wellenlänge der Strahlung, so entstehen durch Reflektionen an den Wänden und Überlagerungen im Raum lokale Maxima und Minima. Die Maxima sind als „Hot Spots“ bereits einschlägig in der Literatur bekannt.

Muss diese hochfrequente Strahlung mit den Hot Spots nun stark dämpfendes Material durchdringen (z.B. Körpergewebe), das in der Größernordnung der Wellenlänge ist oder auch kleiner sein kann, so bilden sich im inneren vergleichbare Hot Spots welche nur entsprechend der Absorption des Gewebes gedämpft sind.

Ändert man die Frequenz der hochfrequenten Strahlung, so ändern sich auch die räumlichen Orte der Hot Spots, da sich die Überlagerungen und Auslöschungen durch die geänderte Wellenlänge an einem anderen Raumpunkt ausbilden.

Sehen Sie hierzu unsere Videodokumentation (21MB)

http://www.buergerwelle.de/pdf/avi/Buer ... mpfung.wmv

Verwendet man eine Hochfrequenzstrahlung mit konstanter Trägerfrequenz, deren Hüllkurve mit einem niederfrequenten Signal von zum Beispiel 10Hz gepulst wird, so Pulsen die Hot Spots, die sich immer an der gleichen Stelle befinden, auch mit 10Hz.

Verwendet man zwei unterschiedliche Frequenzen, deren Hüllkurven mit dem niederfrequente Signal von 10 Hz wechselseitig angesteuert werden (gleichförmiges Frequency Hopping), so entstehen jeweils an zwei unterschiedlichen Raumpunkten Hot Spots mit einer Pulsfrequenz von 5 Hz.

Verwendet man zwei unterschiedliche Frequenzen, deren Hüllkurven mit dem niederfrequenten Signal von 10Hz zufällig(stochastisch) wechselseitig angesteuert werden(reales Frequency Hopping), so entstehen jeweils an zwei unterschiedlichen Raumpunkten Hot Spots mit Pulsfrequenzen von 10Hz; 5Hz; 3,33Hz; 2,5Hz; 2Hz; 1,67Hz;... . Mit abnehmender Frequenz wird die Auflösung der Pulsung immer feiner.
Das heißt bei nur zwei Trägern mit echtem Frequency Hopping entstehen viele unterschiedliche Pulsfrequenzen im Frequenzbereich von 0,5Hz bis 0,1Hz.
Im Frequenzbereich bis ca. 20 Hz laufen viele biologische Prozesse im menschlichen Körper ab (z.B. Delta-, Theta- und Alphawellen, Reflexe usw.).

Dadurch, dass Körpergewebe ein stark dämpfendes Material darstellt bleibt die hochfrequente Energie im Gewebe zurück (Sie wird absorbiert). Die Absorption erfolgt mit der niederfrequenten Periodizität, wenn die hochfrequente Energie mit einer niederfrequenten Hüllkurve gepulst wird.
Die Absorption ist unabhängig von elektrischen Demodulationsvorgängen und hat eine nahezu unendliche Bandbreite. Als Absorption ist eine kinetische Energieübertragung zu verstehen die in wässigen Lösungen immer breitbandig stattfindet u.a. durch stochastische Hydratationsbildung.
An einzelnen Stellen im Gewebe (je nach Umgebung) treten bei realen Signalen beliebige Mischfrequenzen (Bruchteile der Pulsfrequenz) der Pulsung auf, zumindest wenn es sich bei der Hochfrequenzstrahlung um das Verfahren des Frequency Hopping handelt.
Beim Frequency hopping handelt es sich um pseudo zufällige Ereignisse (zum Beispiel mit einem Signaturregister erzeugte Zufallserscheinungen). Das heißt, es gibt eine systematische Rekursion in der Wechselreihenfolge, darum pseudo zufällig. Dadurch sind auch die erzeugten Mischfrequenzen systematischer Natur. Sie unterscheiden sich somit von Signalen zum Beispiel von dem thermischen Rauschen der Ladungsträger in Leitern.

Für die weitere Arbeit wäre es hilfreich, wenn die oben gemachten Schlussfolgerungen auf Konsistenz geprüft werden.


Mit freundlichen Grüßen

Bürgerwelle e.V.
Siegfried Zwerenz
Lindenweg 10
D-95643 Tirschenreuth
e-mail: pr@buergerwelle.de
Internet www.buergerwelle.de
Fax. 09631-795734




Anfrage an Prof. Alexander Lerchl

Sehr geehrter Herr Prof. Lerchl,

In den letzten Monaten haben Sie im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Studien die öffentliche Debatte gesucht und sehr viel in Diskussionsforen geschrieben.

Mit Interesse habe ich Ihre Ausführungen gelesen und war erstaunt, dass Sie sich das eine oder andere Mal mit der Beurteilung von Studienergebnissen befasst hatten. So haben Sie unter Anderem verlauten lassen, dass auch in Ihrer Einschätzung DNA Strangbrüche durch Hochfrequenzstrahlung besorgniserregend sind. Insbesondere wenn Sie unterhalb der offiziellen Grenzwerte nachzuweisen sind.

Im Bereich der Mobilfunkkritiker werden Sie meinen Informationen nach zu den Verharmlosern gezählt. Dadurch hat mich Ihre Aussage besonders überrascht, da auch bei meinen persönlichen (sicherlich kontroversen) Treffen so etwas nicht zur Sprache kam.

Somit möchte ich gerne die Diskussion mit Ihnen auf der von Ihnen gewählten Plattform auf einer möglichst sachlichen Ebene weiterführen.


Studien, die Effekte im Feldstärkebereich der gesetzlichen Grenzwerte untersuchen, sind für uns nicht von besonderer Brisanz, da sich jeder Mensch selbst entscheiden kann, ob er sich solchen extremen Feldstärken aussetzen möchte oder nicht.

Diese Feldstärken treten im Normalfall nur auf, wenn man aktiv an dem Telekommunikationsgeschehen teilnimmt. Für Personen die für sich die negativen Auswirkungen der Hochfrequenzstrahlung erkannt haben, ist es einfach sich diesen extremen Feldstärken zu entziehen. Für Feldstärken, die mehrere Dekaden unterhalb
der Grenzwerte sind, ist das nicht mehr so einfach möglich. Das Ergebnis ist, dass auch Personen, die sich selbst schützen wollen oder müssen, mit diesen „geringen“ Feldstärken „zwangsbestrahlt“ werden.

Hiermit möchte ich an Sie nun einige Fragen stellen.

Das Thema Elektrosensibilität wird von der Pro-Mobilfunkseite gerne unter den Tisch gekehrt. Dabei muss erst mal definiert werden, was unter Elektrosensibilität zu verstehen ist. Da bietet sich natürlich ein breites Spektrum.

Für die Bürgerwelle ist mit Elektrosensibilität gemeint, dass durch Feldstärken, die Dekaden unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen, Personen stark in ihren physischen und psychischen Leistungsfähigkeiten beeinträchtigt werden. Elektrosensibilität hat für uns nichts damit zu tun, dass man Strahlung spüren kann wie etwa die Temperatur von Wasser (kalt-warm-heiß). Nimmt man z.B. den Finger aus dem Wasser heraus, kann man sofort im nächsten Topf prüfen wie warm das Wasser ist.

In der Vergangenheit wurden Untersuchungen durchgeführt, bei denen Testpersonen mit der Bahn usw. anfahren mussten und hier bereits Feldern ausgesetzt waren, sodass diese Testpersonen bereits irritiert waren. Schon aus Forschungen der Telekom Mitte der neunziger Jahre ist bekannt, dass Nervenzellen noch lange Zeit nach einer Befeldung noch falsch reagieren. Deshalb ist es auch unsinnig Menschen z.B. Feldern auszusetzen und nach nur fünf Minuten die Befeldung abzuschalten. Die Testpersonen können dies kaum noch wahrnehmen, da wie aufgeführt die Nervenzellen noch über lange Zeit falsch reagieren.

Medizinisch ist bestens bekannt, dass Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum hinweg zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und zu Erkrankungen führen.

Auch in ihrer Broschüre (www.bioclocks.com) „Bioclocks / Labor Prof. Dr. Lerchl“ schreiben Sie:
„In den westlichen Industrieländern leidet heute etwa jede dritte bis vierte Person an Schlafstörungen. Die Folgen sind zum Beispiel Konzentrationsschwäche, Motivationsverlust bis zu schwerer Depression und Anfälligkeit für andere Krankheiten.“

Nehmen wir nun einmal an, Funkbelastungen würden nachweislich (im Doppelblindversuch) zum Beispiel zu Schlafstörungen führen auch mehrere Dekaden unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes.

Erste Frage:
Wäre dies Ihrer Meinung nach von der Menschheit zu akzeptieren oder würden Sie sagen, dass auch unter anderem wegen des Grundgesetzes, dem Anrecht auf körperliche Unversehrtheit die Belastung bzw. Grenzwerte soweit reduziert werden müssten, dass Schlafstörungen aufgrund der Hochfrequenzbelastung nicht mehr stattfinden dürfen.

Zweite Frage:
Im Falle des Nachweises von Schlafstörungen, würden Sie dann Ihre Argumentation ändern und eine Schädlichkeit von Hochfrequenzfeldern anerkennen? Insbesondere wenn selbst die von Ihnen empfohlene medikamentöse Zuführung von Hormonen nicht Abhilfe schafft (www.bioclocks.com).

Dritte Frage:
Wenn Sie der Meinung sind, dass die Belastung reduziert werden müßte, dann lautet meine Frage: Wenn Schlafstörungen bei einer Belastung von x- Mikrowatt/m² nachgewiesen werden, um welchen Sicherheitsfaktor müsste man unter diesen Wert x gehen?

Vierte Frage:
Nehmen wir an, dass in Doppelblindversuchen Menschen nachweislich auf Hochfrequenzbelastung z.B. mit Kopfschmerzen, Unwohlsein und Unkonzentriertheit reagieren. Wie viel Prozent der Bevölkerung muss davon betroffen sein dass es Ihrer Meinung nach eine Reduzierung der Grenzwerte nach sich ziehen müsste.

Fünfte Frage:
Wäre dies Ihrer Meinung nach den Menschen (z.B. auch Schülern an den Schulen durch WLAN) zuzumuten oder würden Sie sagen, dass auch unter anderem wegen des Grundgesetzes, dem Anrecht auf körperliche Unversehrtheit die Belastung bzw. Grenzwerte soweit reduziert werden müssten, dass diese Beeinträchtigungen aufgrund der Hochfrequenzbelastung nicht mehr stattfinden dürfen.

Sechste Frage:
Im Falle des Nachweises von Kopfschmerzen, Unwohlsein und Unkonzentriertheit, würden Sie dann Ihre Argumentation ändern und eine Schädlichkeit von Hochfrequenzfeldern anerkennen? Insbesondere unter dem Aspekt der Leistungsfähigkeit der Bevölkerung die in dem industriellen Arbeitsprozess aktiv eingebunden sind.

Siebte Frage:
Wären für Sie Kopfschmerzen, Unwohlsein und Unkonzentriertheit ein Grund diesen Beschwerden auf den Grund zu gehen oder spielen für Sie solche Beschwerden keine Rolle?
An dieser Stelle möchte ich auf ihre Rezession bei Amazon zu dem Buch „Das deutsche Führungsproblem“ hinweisen. Da schreiben Sie:
„Dass TQM tatsächlich hilft, Strukturen zu erfassen und Schwachstellen zu erkennen, ist inzwischen vielerorts Allgemeingut, aber eben noch nicht bei uns.“

TQM (Total Quality Management) ist sicherlich eine gute und lobenswerte Systematik um Fehler und somit Folgekosten in Industriellen Arbeitsabläufen zu minimieren.
Stellen die oben genannten Beschwerden nicht auch potentielle Fehlerquellen dar die trotz TQM auftreten, weil die betroffenen Personen ständig von dem Geist des TQM abgelenkt werden und somit trotz Logistik Korsett mehr Fehler machen und diese auch weniger nachvollziehbar dokumentieren?


Ich würde mich freuen, wenn Sie hier im Forum antworten und wie schon so oft öffentlich Stellung beziehen. Wenn sie zu den oben gestellten Fragen nicht antworten wollen, dann begründen Sie bitte warum.


Mit freundlichen Grüßen

Bürgerwelle e.V.
Siegfried Zwerenz
Lindenweg 10
D-95643 Tirschenreuth
e-mail: pr@buergerwelle.de
Internet www.buergerwelle.de
Fax. 09631-795734

Sehr geehrter Herr Prof. Lerchl,

Herr Siegfried Zwerenz hat Ihnen 7 Fragen gestellt.
Da Sie bisher gerne in dieses Forum Ihre mobilfunkfreundlichen Ansichten
veröffentlicht haben, könnte man erwarten, dass Sie auch zu diesen wichtigen 7 Fragen
eines Professors würdige Haltung zeigen.
Ansonsten ist keine Antwort, auch eine Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Tilly

Hans

Beitrag von Hans » 26. September 2008 20:46

Tja liebe Tilly, die Diskussion wird leider auf einer andern Seite geführt. Was mich, angesichts des hiesigen Umgangstons der ihm gegenüber angeschlagen wurde, auch nicht überrascht. Dich etwa schon?
Auch wenn man nicht ganz der gleichen Meinung ist kann man doch anständig miteinander umgehen. Elisabeth kann es und zeigt wie es gehen könnte. Andere haben da schon mehr Mühe.
Gruss Hans

Ps: Ich habe keine Mühe mit dem lesen des hiesigen Textes und der verwendeten Schrift. Von mir aus kannst Du gerne auf das dauerfett verzichten. Btw: Dauerfett wird in teils Foren als gleich unanständig betrachtet wie DAUERGROSS. Lass es bitte sein. Danke

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Beitrag von Hans-U. Jakob » 27. September 2008 08:53

Hans hat geschrieben:Tja liebe Tilly, die Diskussion wird leider auf einer andern Seite geführt. Was mich, angesichts des hiesigen Umgangstons der ihm gegenüber angeschlagen wurde, auch nicht überrascht. Dich etwa schon?
Auch wenn man nicht ganz der gleichen Meinung ist kann man doch anständig miteinander umgehen. Elisabeth kann es und zeigt wie es gehen könnte. Andere haben da schon mehr Mühe.
Gruss Hans

Ps: Ich habe keine Mühe mit dem lesen des hiesigen Textes und der verwendeten Schrift. Von mir aus kannst Du gerne auf das dauerfett verzichten. Btw: Dauerfett wird in teils Foren als gleich unanständig betrachtet wie DAUERGROSS. Lass es bitte sein. Danke
Tja, lieber Herr Hans, Sie haben halt keine Ahnung davon, was da bei uns an Beschimpfungen und Beleidigungen alles unveröffentlicht im Papierkorb landet und mit welcher Hinterlistigkeit Mobilfunker und Stromhändler immer wieder als Wölfe im Schafspelz verkleidet versuchen, hier ihre vornehm klingenden Flschinformationen anzubringen.
Hans-U. Jakob

schilte6i

Das System Lerchl

Beitrag von schilte6i » 28. September 2008 22:47

"Vier Faktoren habe ein System des Gesundheits- und Verbraucherschutzes möglich gemacht, das nicht schützt, sondern Mensch und Umwelt gefährdet. Der erste dieser Faktoren ist die Macht des Geldes, das nicht stinkt, aber offenbar Strahlen begünstigen kann. Der zweite sind Grenzwerte, die der Industrie faktisch alles gestatten. Der dritte liegt in der wirklichkeitsfernen Annahme, dass es in diesem einen und seltenen Fall besondere Risikogruppen nicht gibt. Der vierte und fatalste liegt in der Tatsache, dass der Staat Wissenschaftler in massgebliche Positionen des Strahlenschutzes berufen hat, die ihren Tätigkeiten, Ansichten und Einkünften nach von ihrer besonderen Industrienähe geprägt sind. Wissenschaftler, die bisher notorisch verharmlosen und denen nach unserer Beobachtung jeder verlässliche Kontakt zu ethischen Orientierungen abgeht, übernehmen damit zeitgleich die Beurteilung der Wahrheit, den 'Schutz' der Bevölkerung und die Abfertigung der Betroffenen!
Die Vorstellungen von Strahlenschutz, mit denen der Bürger dabei zu rechnen hat, hat Professor A. Lerchl in jüngster Vergangenheit mit besonderer Deutlichkeit und Eindringlichkeit unter Beweis gestellt. Der Wissenschaftler der privaten Jacobs University Bremen ist Mitglied des Ausschusses Nicht-ionisierende Strahlung der Strahlenschutzkommission des Bundesumweltministeriums und massgeblich am Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm beteiligt. In öffentlichen Selbstäusserungen rühmt er das 'höchste Niveau' und die 'Unabhängigkeit' einer Forschung, wie er sie im Rahmen der Forschungsgemeinschaft Funk gewährleistet sieht - Seite an Seite mit den weltweit führenden Telekommunikationsausrüstern der Welt. Den Stand seiner "Kritischen Einsichten" fasst er in seinem Bändchen Macht Mobilfunk krank? schon vor Abschluss des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms im Sinne universeller Entwarnung zusammen: "Die Resultate der wissenschaftlichen Studien belegen insgesamt bislang keinen Verdacht auf einen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte und Gesundheitsschäden, weder in Zell- oder Tierexperimenten noch anhand epidemiologischer Untersuchungen." Aus dem so formulierten angeblichen Stand des Wissens ergibt sich dann der dringende Appell an die Kommunen, "keine zusätzlichen Steuergelder für Mobilfunk-Studien" zu vergeuden und die Masten ruhig mitten im Ort auf öffentliche Gebäude zu stellen - auf "Schulen, Kindergärten, andere öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr". Ist das das Format eines "unabhängigen" und "kritischen" Strahlenschutzes, das unabhängigen Wissenschaftlern und mündigen Bürgern zugemutet werden sollte?
Es geht uns dabei weniger um Alexander Lerchl, der sich immer mehr als rücksichtsloser Anwalt industrieller und wirtschaftspolitischer Interessen erweist. Es geht allgemeiner um die Folgen solcher personeller Vernetzungen für das Wirken eines 'Strahlenschutzes', der über Gesundheit, zuweilen auch Eigentum der Bevölkerung entscheidet."

(Prof. KARL RICHTER in: Die Gefährdung und Schädigung von Kindern durch Mobilfunk, Schriftenreihe der Kompetenzinitiative, Heft 2)

Wer mit einem Scheissdreck rammelt, ob er gewinne oder verliere, er gehet beschissen davon.
(MARTIN LUTHER)

Ich sehe nicht, was es mit solchen "Wissenschaftlern" noch zu diskutieren gäbe. Der kürzlich verstorbene Klaus Jacobs, der Stifter der Jacobs University Bremen, würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, was mit seinem Geld und in seinem Namen angerichtet wird.

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